Vor der Revolution: Die Vereinigten Staaten und die Permanente Intervention in Iran, 1953-1975 (Globale Gesellschaft und internationale Beziehungen) (German Edition)
معرفی کتاب «Vor der Revolution: Die Vereinigten Staaten und die Permanente Intervention in Iran, 1953-1975 (Globale Gesellschaft und internationale Beziehungen) (German Edition)» نوشتهٔ Roland Popp (auth.)، منتشرشده توسط نشر Springer Fachmedien Wiesbaden : Imprint: Springer VS در سال 2021. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Dieses Open-Access-Buch setzt sich zum Ziel, eingebettet in historische Kontexte paralleler Kalter Kriege im globalen und regionalen Rahmen die historische Genese der amerikanisch-iranischen Sonderbeziehungen nach dem Zweiten Weltkrieg und deren Transformation in den drei anschließenden Jahrzehnten zu analysieren. In der Geschichte der Staatenwelt nach dem Zweiten Weltkrieg gibt es wohl kaum ein bilaterales Verhältnis, das eine ähnlich tiefgreifende Kehrtwende von engsten, zwischenzeitlich fast „besonderen" Beziehungen hin zu gegenseitiger Dämonisierung und unüberwindlich erscheinender Feindschaft erfahren hat, wie dasjenige zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und Iran. Zentraler Bezugspunkt sind dabei die Entscheidungen und die strukturellen Zwänge, die zur engen Anlehnung der amerikanischen Politik an den Hof und die Person des Schahs führten, was die Entfremdung der oppositionellen Kräfte und die Entstehung des Feindbildes USA während der Revolutionsphase zur Folge hatte. Der Autor Roland Popp ist Politischer Berater/Analyst, wohnhaft in Zürich/Schweiz. Seine Themenschwerpunkte sind der gegenwärtige Nahe und Mittlere Osten und Fragen der internationalen Sicherheitspolitik. Er berät Unternehmen bezüglich politischer Risiken und ist häufiger Gast und Interviewpartner im Schweizer Fernsehen. Abkürzungsverzeichnis 8 I. Einleitung – Forschungsstand – Fragestellungen 11 II. Globalismus und Intervention: Der Aufstieg der USA zur Vormacht in Iran, 1941-1953 56 II. 1. Die Einbeziehung Irans in die amerikanische Sicherheitskonzeption während der Frühphase des Kalten Krieges, 1941-1946 56 II. 2. Initiierung und Etablierung amerikanischer Interventionspolitik in Iran, 1946-1953 82 III. «Permanente Intervention» in der Praxis: Iran als Klientelstaat der USA im Kalten Krieg, 1953-1960 135 III. 1. Intervention und Restauration: Die USA als dominierende Macht im Klientelstaat Iran, 1953-1957 135 III. 2. Intervention und Stabilität: Die USA und Iran zwischen Allianztreue und Reformbedarf, 1957-1960 182 IV. Intervention und Transformation: Die Hochphase des Reformismus in der Iranpolitik der Kennedy-Administration, 1961-1962 228 IV. 1. Die «New Frontier» und die Staaten der Peripherie: Entwicklungshilfe und «Counterinsurgency» 228 IV. 2. Die periphere Strategie der Kennedy-Administration im Nahen und Mittleren Osten und der reformistische Impuls in Iran 251 IV. 3. Die Kennedy-Administration und das «Amini-Experiment»: Permanente Intervention in reformistischer Absicht 275 V. Transformation und monarchische Prärogative: Der Niedergang des amerikanischen Reformismus, 1962-1963 303 V. 1. Das Scheitern des «Amini-Experiments» und die Re-Etablierung der Schah-Autokratie 303 V. 2. Reformistischer Interventionismus und strategische Interessen der USA: Hintergründe und Ursachen des Strategiewechsels 333 V. 3. «Weiße Revolution» und Aufgabe des reformistischen Interventionismus 375 VI. Souveränität und Reform: Vom Klientelstaat zum gleichrangigen Bündnispartner, 1963-1966 405 VI. 1. Autokratische Konsolidierung und außenpolitische Profilierung: Mohammad Rezā und die «Unabhängige Nationale Politik» 405 VI. 2. Kredit und Aufrüstung: Die Johnson-Administration und die Militarisierung der amerikanisch-iranischen Beziehungen 428 VI. 3. Monarchische Prärogative und iranische Souveränität: Die Ablösung des amerikanischen Militärmonopols in Iran, 1965-1966 449 VII. Souveränität und Ambition: Die Transformation der Beziehungen im Kontext der Emanzipation Irans, 1964-1967 478 VII. 1. «Unabhängige Nationale Politik» und die frühe Umsetzung iranischen Vormachtstrebens in der Golfregion, 1964-1967 478 VII. 2. Handlungsautonomie nach innen: Die Ablösung des Klientelstatus und die Durchsetzung monarchischer Dominanz 495 VII. 3. Souveränität und Gleichrangigkeit: Das Ende permanenter Intervention und die Transformation der Beziehungen 517 VII. 4. Souveränität und ihre Folgen: Die Geburt des «amerikanischen Schahs» 550 VIII. «An Unconditional Ally»: Die Etablierung Irans als Stellvertreter westlicher Interessen in der Nahostregion, 1967-1975 572 VIII. 1. Aufrüstung ohne Grenzen? Der Weg zum «Blankoscheck» von 1972 572 VIII. 2. Die Nixon-Doktrin in der Praxis: Iran und die Großregion des Persischen Golfes im Kontext des britischen Abzugs 585 VIII. 3. Kooperation und Gegensatz: Iranische und amerikanische Ordnungspolitik im Persischen Golf, 1972-1975 605 VIII. 4. Vorzeichen der Revolution: Das Scheitern der amerikanischen Iranpolitik 622 IX. Schlussbemerkung 657 Dank: 672 Quellen- und Literaturverzeichnis 674 Dieses Open-Access-Buch setzt sich zum Ziel, eingebettet in historische Kontexte paralleler Kalter Kriege im globalen und regionalen Rahmen die historische Genese der amerikanisch-iranischen Sonderbeziehungen nach dem Zweiten Weltkrieg und deren Transformation in den drei anschlieÃ#x9F;enden Jahrzehnten zu analysieren. In der Geschichte der Staatenwelt nach dem Zweiten Weltkrieg gibt es wohl kaum ein bilaterales VerhaÌ#x88;ltnis, das eine aÌ#x88;hnlich tiefgreifende Kehrtwende von engsten, zwischenzeitlich fast "besonderen" Beziehungen hin zu gegenseitiger DaÌ#x88;monisierung und unuÌ#x88;berwindlich erscheinender Feindschaft erfahren hat, wie dasjenige zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und Iran. Zentraler Bezugspunkt sind dabei die Entscheidungen und die strukturellen ZwaÌ#x88;nge, die zur engen Anlehnung der amerikanischen Politik an den Hof und die Person des Schahs fuÌ#x88;hrten, was die Entfremdung der oppositionellen KraÌ#x88;fte und die Entstehung des Feindbildes USA waÌ#x88;hrend der Revolutionsphase zur Folge hatte. Der Autor Roland Popp ist Politischer Berater/Analyst, wohnhaft in ZuÌ#x88;rich/Schweiz. Seine Themenschwerpunkte sind der gegenwaÌ#x88;rtige Nahe und Mittlere Osten und Fragen der internationalen Sicherheitspolitik. Er beraÌ#x88;t Unternehmen bezuÌ#x88;glich politischer Risiken und ist haÌ#x88;ufiger Gast und Interviewpartner im Schweizer Fernsehen Dieses Open-Access-Buch setzt sich zum Ziel, eingebettet in historische Kontexte paralleler Kalter Kriege im globalen und regionalen Rahmen die historische Genese der amerikanisch-iranischen Sonderbeziehungen nach dem Zweiten Weltkrieg und deren Transformation in den drei anschließenden Jahrzehnten zu analysieren. In der Geschichte der Staatenwelt nach dem Zweiten Weltkrieg gibt es wohl kaum ein bilaterales Verhältnis, das eine ähnlich tiefgreifende Kehrtwende von engsten, zwischenzeitlich fast and#x201E;besonderen" Beziehungen hin zu gegenseitiger Dämonisierung und unüberwindlich erscheinender Feindschaft erfahren hat, wie dasjenige zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und Iran. Zentraler Bezugspunkt sind dabei die Entscheidungen und die strukturellen Zwänge, die zur engen Anlehnung der amerikanischen Politik an den Hof und die Person des Schahs führten, was die Entfremdung der oppositionellen Kräfte und die Entstehung des Feindbildes USA während der Revolutionsphase zur Folge hatte. Der Autor Roland Popp ist Politischer Berater/Analyst, wohnhaft in Zürich/Schweiz. Seine Themenschwerpunkte sind der gegenwärtige Nahe und Mittlere Osten und Fragen der internationalen Sicherheitspolitik. Er berät Unternehmen bezüglich politischer Risiken und ist häufiger Gast und Interviewpartner im Schweizer Fernsehen
دانلود کتاب Vor der Revolution: Die Vereinigten Staaten und die Permanente Intervention in Iran, 1953-1975 (Globale Gesellschaft und internationale Beziehungen) (German Edition)