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Von Richthofen bis Remarque: Deutschsprachige Prosa zum I. Weltkrieg (Amsterdamer Beiträge zur neueren Germanistik 53) (Amsterdamer Beiträge Zur Neueren Germanistik, 53) (German Edition)

معرفی کتاب «Von Richthofen bis Remarque: Deutschsprachige Prosa zum I. Weltkrieg (Amsterdamer Beiträge zur neueren Germanistik 53) (Amsterdamer Beiträge Zur Neueren Germanistik, 53) (German Edition)» نوشتهٔ Thomas F. Schneider (editor), Hans Wagener (editor)، منتشرشده توسط نشر Brill Academic Pub در سال 2003. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Der Band Von Richthofen bis Remarque ergänzt und schließt formal und inhaltlich an den von Hans Wagener 1997 herausgegebenen Band zur deutschen Kriegsprosa nach 1945, Von Böll bis Buchheim ( Amsterdamer Beiträge zur neueren Germanistik 42), an, indem die Beiträge einzelne deutschsprachige Prosatexte zum I. Weltkrieg thematisieren. Der Schwerpunkt der Analyse in den 23 Beiträgen liegt auf den in den repräsentativen Beispieltexten vermittelten Kriegsbildern und bezieht die Rezeption der Texte und ihre Wirksamkeit für das Bild vom I. Weltkrieg sowohl in der unmittelbaren Nachkriegszeit als auch in der Gegenwart ein. Unter der Prämisse der Analyse der Wandlung des Bildes vom ‘modernen’ Krieg, als dessen paradigmatisches Beispiel der I. Weltkrieg bis heute gilt, in der deutschsprachigen Kriegsprosa beschränkt sich die Auswahl der Texte nicht nur auf die heute dem Kanon der Kriegsliteratur zugerechneten Texte (Remarque, Renn, Koeppen etc.). Mit einbezogen werden Texte, die aufgrund ihrer Verbreitung (Plüschow, Flex, Richthofen, Zöberlein), ihrer kontroversen Rezeption (Carossa, Vogel) oder der vermeintlich historisch-’authentischen’ Darstellung ( Schlachten des Weltkrieges ) zur Diskussion um das ‘wahre’ Bild des Krieges in der Weimarer Republik und bis in die Gegenwart beigetragen haben. Die Textauswahl strebt darüber hinaus Repräsentativität an, indem auch Texte von Autorinnen (Adrienne Thomas), eine Briefsammlung (Witkop) sowie ein Bild/Text-Band (Schauwecker) einbezogen werden sowie nahezu alle in der Weimarer Republik vertretenen politischen Richtungen berücksichtigt wurden. Inhalt Anschriften der Autorinnen und Autoren Einleitung Wandervogel und Flammenengel. Walter Flex: Der Wanderer zwischen beiden Welten. Ein Kriegserlebnis (1916) Reisender ‘sportsman’ im Krieg. Gunther Plüschow: Die Abenteuer des Fliegers von Tsingtau. Erlebnisse in drie Erdteilen (1916) Arrangierte Authenzität. Philipp Witkop: Kriegsbriefe gefallener Studenten (1916) “Das leidenschaftlichste Buch gegen den Krieg”. Leonhard Frank: Der Mensch ist gut (1917) “Ein Schrei, vor dem kunstrichterliche Einwendungen gern verstummen”. Andreas Latzko: Menschen im Krieg (1917) Anachronistisches Kriegsbild, Selbstinszenierung und posthume Heroisierung. Manfred von Richthofen: Der rote Kampfflieger (1917) “Das große Erleben da draußen”. Die Reihe Schlachten des Weltkrieges (1921–1930) Wenig ‘Licht’ im ‘Rachen der Schlange’. Hans Carossa: Rumänisches Tagebuch (1924) Ästhetik der Abschreckung. Der Versuch einer pazifistischen Kriegsdarstellung. Bruno Vogel: Es lebe der Krieg! Ein Brief (1925) Gift/Gas oder das Phantasma der reinigenden Gewalt. Johannes R. Becher: (CH Cl = CH)3 As (Levisite) oder Der einzig gerechte Krieg (1926) Arnold Zweig: Der Streit um den Sergeanten Grischa (1927). Eine “systemkritische” Analyse “Hier spricht zum ersten Male der gemeine Mann”. Die Fiktion vom Kriegserlebnis des einfachen Soldaten in Ludwig Renn: Krieg (1928) “Krieg ist Krieg schließlich”. Erich Maria Remarque: Im Westen nichts Neues (1928) Zwischen Metaphysik und visuellem Essayismus. Franz Schauwecker: So war der Krieg (1928) Tierische Menschen und menschliche Tiere. Ernst Johannsen: Vier von der Infanterie und Fronterinnerungen eines Pferdes (1929) “Radikal im Denken, aber schlapp im Handeln”? Franz Schauwecker: Aufbruch der Nation (1929) “Durch die Erkenntnis des Schrecklichen zu seiner Überwindung”? Werner Beumelburg: Gruppe Bosemüller (1930) Die vergessene Collage des Ersten Weltkrieges. Edlef Köppen: Heeresbericht (1930) Krieg der Reiter. Karl Benno von Mechow: Das Abenteuer. Ein Reiterroman aus dem großen Krieg (1930) Roman der deutschen Kriegsflotte oder Roman der geschundenen deutschen Arbeiter? Theodor Plievier: Des Kaisers Kulis (1930) Das erste Kriegsbuch eines Arbeiters. Adam Scharrer: Vaterlandslose Gesellen (1930) “Über Erwarten grauenhaft”. Der 1. Weltkrieg aus weiblicher Sicht. Adrienne Thomas: Die Katrin wird Soldat (1930) “Aufhören, aufhören, he, aufhören – hört docheinmal auf!” Hans Zöberlein: Der Glaube an Deutschland (1931) Der Band Von Richthofen bis Remarque ergänzt und schließt formal und inhaltlich an den von Hans Wagener 1997 herausgegebenen Band zur deutschen Kriegsprosa nach 1945, Von Böll bis Buchheim (Amsterdamer Beiträge zur neueren Germanistik 42), an, indem die Beiträge einzelne deutschsprachige Prosatexte zum I. Weltkrieg thematisieren. Der Schwerpunkt der Analyse in den 23 Beiträgen liegt auf den in den repräsentativen Beispieltexten vermittelten Kriegsbildern und bezieht die Rezeption der Texte und ihre Wirksamkeit für das Bild vom I. Weltkrieg sowohl in der unmittelbaren Nachkriegszeit als auch in der Gegenwart ein. Unter der Prämisse der Analyse der Wandlung des Bildes vom 'modernen' Krieg, als dessen paradigmatisches Beispiel der I. Weltkrieg bis heute gilt, in der deutschsprachigen Kriegsprosa beschränkt sich die Auswahl der Texte nicht nur auf die heute dem Kanon der Kriegsliteratur zugerechneten Texte (Remarque, Renn, Koeppen et cetera). Mit einbezogen werden Texte, die aufgrund ihrer Verbreitung (Plüschow, Flex, Richthofen, Zöberlein), ihrer kontroversen Rezeption (Carossa, Vogel) oder der vermeintlich historisch-'authentischen' Darstellung ( Schlachten des Weltkrieges ) zur Diskussion um das 'wahre' Bild des Krieges in der Weimarer Republik und bis in die Gegenwart beigetragen haben. Die Textauswahl strebt darüber hinaus Repräsentativität an, indem auch Texte von Autorinnen (Adrienne Thomas), eine Briefsammlung (Witkop) sowie ein Bild/Text-Band (Schauwecker) einbezogen werden sowie nahezu alle in der Weimarer Republik vertretenen politischen Richtungen berücksichtigt wurden Unter der Pramisse der Analyse der Wandlung des Bildes vom modernen Krieg, als dessen paradigmatisches Beispiel der I. Weltkrieg bis heute gilt, in der deutschsprachigen Kriegsprosa beschrankt sich die Auswahl der Texte nicht nur auf die heute dem Kanon der Kriegsliteratur zugerechneten Texte (Remarque, Renn, Koeppen, etc.). Mit einbezogen werden Texte, die aufgrund ihrer Verbreitung (Pluschow, Flex, Richtofen, Zoberlein), ihrer kontroversen Rezeption (Carossa, Vogel) oder der vermeintlich historisch-authentischen Darstellung (Schlachten des Weltkrieges) zur Diskussion um das wahre Bild des Krieges in der Weimarer Republik und bis in die Gegenwart beigetragen haben. Die Textauswahl strebt daruber hinaus Reprasentativitat an, indem auch Texte von Autorinnen (Adrienne Thomas), eine Briefsammlung (Witkop) sowie ein Bild/Text-Band (Schauwecker) einbezogen werden sowie nahezu alle in der Weimarer Republik vertretenen politischen Richtungen berucksichtigt wurden
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