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Von Freud zur humanistischen Psychologie : therapeutisch-biographische Profile : Sigmund Freud, Lou Andreas-Salome, Sándor Ferenczi, Georg Groddeck, Wilhelm Reich, Erich Fromm, Fritz und Laura Perls, Ruth C. Cohn

معرفی کتاب «Von Freud zur humanistischen Psychologie : therapeutisch-biographische Profile : Sigmund Freud, Lou Andreas-Salome, Sándor Ferenczi, Georg Groddeck, Wilhelm Reich, Erich Fromm, Fritz und Laura Perls, Ruth C. Cohn» نوشتهٔ Helmut Johach، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2009. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Diese Studie korrigiert und ergänzt die Geschichtsschreibung der Psychoanalyse, indem sie die Rolle bedeutender »Dissidenten« bzw. »Revisionisten« in ein neues Licht rückt. Therapeutinnen wie Lou Andreas-Salomé und unorthodoxe Analytiker wie Sándor Ferenczi, Georg Groddeck und Wilhelm Reich prägten die Grundlagen eines humanistischen Verständnisses von Psychoanalyse, auf denen Erich Fromm, Fritz und Laura Perls sowie Ruth C. Cohn mit den von ihnen entwickelten Methoden weiter aufbauen konnten. In biographischen Persönlichkeitsportraits, die die Entwicklung hin zur Humanistischen Psychologie dokumentieren, werden bis heute gültige Leitlinien einer ressourcenorientierten, dialogischen, leibnahen und gesellschaftskritischen Psychologie und Therapie erkennbar. Psychoanalyse,Therapie,Dialog,Kultur,Humanismus,Mensch,Sozialpsychologie,Psychologie,Psychoanalysis,Culture,Human,Social Psychology,Psychology INHALT Zur Einführung: Humanistische Psychologie – Erbe und Widerpart der Psychoanalyse Vorwort Einleitung: Psychoanalyse und Humanistische Psychologie – eine Antithese? Zum Selbstverständnis der Humanistischen Psychologie Die Rolle der Psychoanalyse bei den jüdischen Emigranten Zielsetzung der Untersuchung Sigmund Freud – Der Begründer der Psychoanalyse und sein »Familienroman« Die Eltern Sigmund Freuds – jüdische Familientradition Dramatische Kindheit: Von Freiberg nach Wien Studium und medizinische Forschung: Erfüllung des elterlichen Auftrags Die Ehefrau: Martha Bernays und ihre Familie Praxis als Nervenarzt und Familiengründung Zusammenarbeit mit Josef Breuer – die »Redekur« Freud als Therapeut und Wissenschaftler – Erfahrungen von Analysanden Lou Andreas-Salomé – Erfolgreiche Schriftstellerin und Freuds »Versteherin par excellence« Jugend in St. Petersburg Verbindung mit Paul Rée und Friedrich Nietzsche Heirat mit Friedrich Carl Andreas und spätere Beziehungen – Rainer Maria Rilke Freundschaft mit Freud und Tätigkeit als Psychoanalytikerin Lou Andreas-Salomé und das »Bild« der Frau Letzte Lebensphase – Würdigung Sándor Ferenczi – Von der analytischen »Technik« zur therapeutischen Beziehung Elternhaus, Ausbildung und Berufstätigkeit als Psychiater Frühe Beiträge zur Psychoanalyse Ferenczis Stellung in der psychoanalytischen Bewegung Beziehung zu Gizella Pálos und ihrer Tochter Revisionen der psychoanalytischen »Technik« Differenzen und Zerwürfnis mit Freud – Nachwirkungen Georg Groddeck – Pionier der Psychosomatik und »wilder Analytiker« Soziale Herkunft, Familienbeziehungen und Schulzeit Ausbildung und ärztliche Praxis: Psychosomatik vs. Organmedizin Groddeck und die Psychoanalyse – »Das Buch vom Es« Beziehung zu Freud, Ferenczi und den »Südwestdeutschen« Groddeck als Arzt und Therapeut – sein »Humanismus« Wilhelm Reich – Körpertherapie, Sexualität und politisches Engagement Beziehung zum Vater, Suizid der Mutter und »frühreife« Sexualität Beiträge zur Psychoanalyse: »orgastische Potenz« und Widerstand Charakteranalyse – Auseinandersetzung mit Freud Sozialmedizin, Psychoanalyse und Marxismus Von Wien nach Berlin Wilhelm Reich – Versuch einer Würdigung Erich Fromm – Analytische Sozialpsychologie und humanistische Psychoanalyse Die Familie – jüdische Wurzeln Studium und therapeutische Ausbildung – Beziehung zu Frieda Fromm-Reichmann Mitarbeit am »Institut für Sozialforschung«: Psychoanalyse als kritische Sozialpsychologie Humanistische Psychoanalyse – Fromm als Therapeut »Transtherapeutische« Psychoanalyse – Kritik und Würdigung Fritz und Laura Perls – Von der Psychoanalyse zur Gestalttherapie Fritz Perls: Familienbeziehungen und Judentum Ausbildung zum Analytiker – Kontakt mit Wilhelm Reich Laura Perls: Familiäre Herkunft und Beziehung zu Fritz Perls Studium in Frankfurt – Ausbildung zur Analytikerin Anfänge der Gestalttherapie – Paul Goodman Esalen und das »Human Potential Movement« Verschiedene »Stile« der Gestalttherapie – offene Fragen Ruth C. Cohn – Von der Einzelanalyse zur Themenzentrierten Interaktion Jugend und Studium in Deutschland – Flucht vor dem Nationalsozialismus Psychoanalytische Ausbildung in der Schweiz – therapeutische Praxis in den USA Die Gründungsphase der Themenzentrierten Interaktion – Begegnung mit Fritz Perls Humanistische Axiome und »gesellschaftstherapeutischer« Anspruch Ruth Cohn und die TZI – vorläufiges Fazit Die Frage nach dem »Humanismus« von Psychoanalyse und Humanistischer Psychologie – Rückblick und Ausblick Das »Menschenbild« Dialogische Beziehung und »Behandlungstechnik« Therapieziele im Wandel Schlussbemerkungen Literatur

Diese Studie korrigiert und ergänzt die Geschichtsschreibung der Psychoanalyse, indem sie die Rolle bedeutender »Dissidenten« bzw. »Revisionisten« in ein neues Licht rückt. Therapeutinnen wie Lou Andreas-Salomé und unorthodoxe Analytiker wie Sándor Ferenczi, Georg Groddeck und Wilhelm Reich prägten die Grundlagen eines humanistischen Verständnisses von Psychoanalyse, auf denen Erich Fromm, Fritz und Laura Perls sowie Ruth C. Cohn mit den von ihnen entwickelten Methoden weiter aufbauen konnten.In biographischen Persönlichkeitsportraits, die die Entwicklung hin zur Humanistischen Psychologie dokumentieren, werden bis heute gültige Leitlinien einer ressourcenorientierten, dialogischen, leibnahen und gesellschaftskritischen Psychologie und Therapie erkennbar.

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