Von der Utopie zur Ontologie : Zehn Studien zu Georg Lukács
معرفی کتاب «Von der Utopie zur Ontologie : Zehn Studien zu Georg Lukács» نوشتهٔ Werner Jung، منتشرشده توسط نشر AISTHESIS Verlag GmbH & Co. KG در سال 2001. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
'Von der Utopie zur Ontologie' – und wieder zurück! So könnte der Titel der vorliegenden Aufsatz- und Essaysammlung dreissig Jahre nach dem Tod von Georg Lukács am 4. Juni 1971 und zehn nach den grossen internationalen 'Wendungen' auch lauten. Es geht darum, den ungarischen Philosophen und Literarhistoriker, den Intellektuellen und politischen Denker zum einen in den verschiedenen Diskursen seiner Zeit – so beim jungen Lukács die Auseinandersetzung mit der zeitgenössischen Philosophie, Literatur und Kultur, beim Marxisten die Bemühungen um eine Ontologie diesseits aller Dogmen – zu verorten, zum anderen auf erstaunliche ideologische Interferenzen aufmerksam zu machen (etwa die Gemeinsamkeiten mit Ernst Jünger) sowie auch auf die 'Anschlussfähigkeit' seiner Theorie auf den unterschiedlichsten Feldern hinzuweisen. Dabei stehen insbesondere der ganz junge, vormarxistische Lukács mit seinen bahnbrechenden Essaybänden ("Die Seele und die Formen" oder "Die Theorie des Romans") wie der späte, um eine marxistische Ethik und Ontologie ringende, dabei den Stalinismus der (ehedem) sozialistischen Gesellschaften rigoros ablehnende Philosoph im Vordergrund, enthalten doch die Texte aus diesen lebensgeschichtlichen Phasen die grösste intellektuelle Sprengkraft und skizzieren, mit dem Jugendfreund Ernst Bloch gesprochen, Hoffnungspotentiale, ungelebt Mögliches und einen utopischen Vorschein. 'Von der Utopie zur Ontologie'– und wieder zurück! So könnte der Titel der vorliegenden Aufsatz- und Essaysammlung dreißig Jahre nach dem Tod von Georg Lukács am 4. Juni 1971 und zehn nach den großen internationalen'Wendungen'auch lauten. Es geht darum, den ungarischen Philosophen und Literarhistoriker, den Intellektuellen und politischen Denker zum einen in den verschiedenen Diskursen seiner Zeit – so beim jungen Lukács die Auseinandersetzung mit der zeitgenössischen Philosophie, Literatur und Kultur, beim Marxisten die Bemühungen um eine Ontologie diesseits aller Dogmen – zu verorten, zum anderen auf erstaunliche ideologische Interferenzen aufmerksam zu machen (etwa die Gemeinsamkeiten mit Ernst Jünger) sowie auch auf die'Anschlußfähigkeit'seiner Theorie auf den unterschiedlichsten Feldern hinzuweisen. Dabei stehen insbesondere der ganz junge, vormarxistische Lukács mit seinen bahnbrechenden Essaybänden ('Die Seele und die Formen'oder'Die Theorie des Romans') wie der späte, um eine marxistische Ethik und Ontologie ringende, dabei den Stalinismus der (ehedem) sozialistischen Gesellschaften rigoros ablehnende Philosoph im Vordergrund, enthalten doch die Texte aus diesen lebensgeschichtlichen Phasen die größte intellektuelle Sprengkraft und skizzieren, mit dem Jugendfreund Ernst Bloch gesprochen, Hoffnungspotentiale, ungelebt Mögliches und einen utopischen Vorschein. Werner Jung, geb. 1955, Privatdozent an der Gerhard-Mercator-Universität Duisburg, im akademischen Jahr 1999/2000 visiting full Professor am German Department und im Literature Program der Duke University, NC. Lehr- und Forschungsgebiete: Literatur des 18. bis 20. Jahrhunderts, Literaturtheorie, Ästhetik, Poetik. Buchveröffentlichungen u.a.: Schöner Schein der Hässlichkeit des schönen Scheins (1987), Georg Lukacs (1989), Diskursüberschneidungen - Georg Lukacs und andere (1989) sowie Georg Simmel zur Einführung (1990), Schauderhaft Banales. Über Literatur und Alltag (1994), Von der Mimesis zur Simulation (1995), Kleine Geschichte der Poetik (1997), zuletzt: Im Dunkel des gelebten Augenblicks. Dieter Wellershoff - Erzähler, Medienautor, Essayist (2000). Frontcover Titel Impressum Inhaltsverzeichnis Vorwort Von der Utopie zur Ontologie Bemerkungen zu den frühen ästhetischen Theorien von Bloch und Lukács Das Nietzsche-Bild von Georg Lukács Georg Lukács als Schüler Wilhelm Diltheys Auf der Suche nach der verlorenen Totalität »Den Weg zur Humanität finden« Zur Ontologie des Alltags Prozesse und Tendenzen Georg Lukács und der Realismus Coda. Klassiker und Romantiker Drucknachweise Backcover
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