Von der "Universitätsfabrick" zur "Entrepreneurial University" : Konkurrenz unter deutschen Universitäten von der Spätaufklärung bis in die 1980er Jahre
معرفی کتاب «Von der "Universitätsfabrick" zur "Entrepreneurial University" : Konkurrenz unter deutschen Universitäten von der Spätaufklärung bis in die 1980er Jahre» نوشتهٔ Fabian Waßer; Franz Steiner Verlag، منتشرشده توسط نشر BWV Berliner Wissenschafts-Verlag. in Franz Steiner Verlag GmbH در سال 2019. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Wettbewerb unter Hochschulen ist seit der Exzellenzinitiative auch in Deutschland in aller Munde. Bei der interuniversitären Konkurrenz handelt es sich jedoch keineswegs um ein neues Phänomen: In einem historischen Längsschnitt von der Spätaufklärung bis in die 1980er Jahre hinein zeichnet Fabian Waßer kompetitive Praktiken deutscher Universitäten nach. Aufbauend auf Georg Simmels triadischem Konkurrenzmodell stehen dabei Fragen nach den am Wettbewerb beteiligten Akteuren, den Prämien der Konkurrenz und den schiedsrichterlichen Instanzen, die über die Verteilung derselben entscheiden, im Vordergrund. Im Fokus der Untersuchung stehen Umbruchphasen, in denen sich neue Wettbewerbsordnungen etablierten: die Epoche von der Gründung der Aufklärungsuniversität Göttingen bis zu den Humboldtschen Bildungsreformen sowie das Kaiserreich und das "Dritte Reich", aber auch die "langen 1960er Jahre" und der Beginn der "Ära Kohl" in den 1980er Jahren. Im Vergleich wird deutlich, dass sich der Wettbewerb bei einer Verknappung der Prämien verschärfte und Zeiten starken Konkurrenzdrucks mit Phasen eines nur schwach ausgeprägten Wettbewerbs abwechselten. Inhalt I. Einleitung II. Interuniversitäre Konkurrenz in der Spätaufklärung: Von der Gründung der Reformuniversität Göttingen bis zur Humboldt’schen Bildungsreform II.1 Von der Familien- zur Leistungsuniversität: Die Grundlagen interuniversitären Wettbewerbs II.2 Aufklärungsuniversität, Spezialschule und „Humboldt-Universität“: Drei Hochschulmodelle und ihre Wettbewerbsordnungen III. Staatlich gelenkter Wettbewerb. Die Universitäten im Kaiserreich III.1 Studenten und Professoren als Prämien des interuniversitären. Wettbewerbs im Deutschen Kaiserreich III.2 Kommunale Stiftungsuniversitäten: Eine Konkurrenz für die staatlichen Hochschulen? III.3 Die Universitäten im Wettbewerb der deutschen Bundesstaaten und im „Konkurrenzkampf der Nationen“ IV. Zwischen Gleichschaltung und Wettbewerbsstimulierung. Die Hochschulen im „Dritten Reich“ IV.1 Kampf und Konkurrenz um den Bestandserhalt IV.2 Der Wettbewerb der „Führer-Universitäten“ um Professoren IV.3 Der interuniversitäre Wettbewerb um Studenten im „Dritten Reich“ V. „Hochschulpolitischer Keynesianismus“: Bildungsplanung und Wettbewerb in der Bundesrepublik während der „langen“ 1960er Jahre V.1 Staatlicher Dirigismus und Wettbewerbsmechanismen V.2 Die Gesamthochschulen zwischen Differenzierung und Nivellierung V.3 Gescheiterte Wettbewerbsmodelle? Reform- und Stiftungsuniversitäten zwischen Plan und Wirklichkeit VI. Mehr Wettbewerb wagen? Die bundesdeutschen Universitäten inden 1980er Jahren VI.1 „Alle reden vom Wettbewerb“: Hochschulpolitische Konkurrenzrhetorik und die HRG-Novellierungen von 1985 und 1989 VI.2 Hochschulrankings und Konkurrenz um Prestige VII. Resümee Danksagung Abkürzungsverzeichnis Quellenverzeichnis Literaturverzeichnis Register Wettbewerb unter Hochschulen ist seit der Exzellenzinitiative auch in Deutschland in aller Munde. Bei der interuniversitären Konkurrenz handelt es sich jedoch keineswegs um ein neues Phänomen: In einem historischen Längsschnitt von der Spätaufklärung bis in die 1980er Jahre hinein zeichnet Fabian Waßer kompetitive Praktiken deutscher Universitäten nach. Aufbauend auf Georg Simmels triadischem Konkurrenzmodell stehen dabei Fragen nach den am Wettbewerb beteiligten Akteuren, den Prämien der Konkurrenz und den schiedsrichterlichen Instanzen, die über die Verteilung derselben entscheiden, im Vordergrund. 0Im Fokus der Untersuchung stehen Umbruchphasen, in denen sich neue Wettbewerbsordnungen etablierten: die Epoche von der Gründung der Aufklärungsuniversität Göttingen bis zu den Humboldtschen Bildungsreformen sowie das Kaiserreich und das "Dritte Reich", aber auch die "langen 1960er Jahre" und der Beginn der "Ära Kohl" in den 1980er Jahren. Im Vergleich wird deutlich, dass sich der Wettbewerb bei einer Verknappung der Prämien verschärfte und Zeiten starken Konkurrenzdrucks mit Phasen eines nur schwach ausgeprägten Wettbewerbs abwechselten
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