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Von der Rohstoffkonkurrenz zur nachhaltigen Rohstoffaußenpolitik : Politikansätze für deutsche Akteure

معرفی کتاب «Von der Rohstoffkonkurrenz zur nachhaltigen Rohstoffaußenpolitik : Politikansätze für deutsche Akteure» نوشتهٔ Melanie Müller, Christina Saulich, Svenja Schöneich, Meike Schulze، منتشرشده توسط نشر Stiftung Wissenschaft und Politik در سال 2022. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

∎ Die Abhängigkeit deutscher und europäischer Unternehmen von metallischen Rohstoffen ist hoch. Perspektivisch wird der Bedarf an diesen Rohstoffen noch steigen, da sie für die Energie- und die Mobilitätswende, die Digitalisierung und andere Zukunftstechnologien gebraucht werden. ∎ Die Versorgungssicherheit wird zudem von geopolitischen Entwicklungen beeinflusst. Hierbei ist Chinas zentrale Rolle in Rohstofflieferketten ein Unsicherheitsfaktor. ∎ Die Bundesregierung hat sich ambitionierte Nachhaltigkeitsziele gesetzt. Diese in komplexen mehrstufigen Lieferketten metallischer Rohstoffe umzusetzen ist schwierig, weil die Umwelt- und Menschenrechtsrisiken in diesen Lieferketten erheblich sind. ∎ Die Um- und Durchsetzung von Nachhaltigkeit sollte dennoch nicht dem Ziel Versorgungssicherheit untergeordnet werden. Vielmehr sollte die Bundesregierung eine strategische Rohstoffpolitik verfolgen, die Ansprüche an Nachhaltigkeit und Versorgungssicherheit miteinander verbindet. ∎ Dabei muss sie die beiden großen Herausforderungen in der Nachhaltigkeitsgovernance angehen: zum einen die Vielfalt an unterschiedlichen Standards und deren unvollständige Um- und Durchsetzung, zum anderen die fehlende Transparenz sowie vorhandene Machtasymmetrien entlang metallischer Lieferketten. ∎ Eine nachhaltige Rohstoffaußenpolitik sollte strategische Diversifizierung anvisieren und dabei internationale Partnerschaften mit Wertepartnern festigen, um so einseitige Abhängigkeiten zu reduzieren. Entscheidende Elemente dieser Politik sind Maßnahmen zur Steigerung von Transparenz und ein regulativer »Smart Mix«. Problemstellung und Empfehlungen Ausgangslage: Dynamiken in der Versorgungssicherung Steigender Bedarf und Importabhängigkeit Geopolitische Dynamiken und strategische Rohstoffpolitik(en) Menschenrechts- und Nachhaltigkeitsverpflichtungen Lieferketten metallischer Rohstoffe: Merkmale, Governance und Schlüsselakteure Materialfluss und Strukturmerkmale Nachhaltigkeitsrisiken Steuerung durch vertikale und horizontale Governance Zentrale Akteure Standardsetzung: Regulatorische Heterogenität im Bereich Nachhaltigkeit Private Standards und Zertifizierungssysteme in Lieferketten von Metallen Unzureichende Transparenz und Standardsetzung im internationalen Handel Erste Regulierungsansätze im Finanzsektor und bei Investitionen Nationalstaatliche Regulierung in Bergbau und weiterverarbeitender Industrie Herausforderung: Um und Durchsetzung von Nachhaltigkeitsstandards Schwierigkeiten an den einzelnen Stufen der Lieferkette (horizontale Dimension) Schwierigkeiten bei transnationalen Lieferketten (vertikale Dimension) Rohstoffspezifische Lieferketten im Vergleich: Platin und Kupfer Strukturelle Unterschiede Lead Firms und staatliche Kooperation Wichtiges Korrektiv: Zivilgesellschaft und Gewerkschaften Auf dem Weg zu einer nachhaltigen Rohstoffaußenpolitik Lieferketten diversifizieren Abhängigkeiten von China reduzieren Strategische Allianzen aus- und aufbauen Europäische und internationale Kooperation intensivieren Transparenz schaffen Multi-Stakeholder-Prozesse statt Akteurskonkurrenz »Smart Mix« statt regulatorischer Heterogenität Fazit Abkürzungsverzeichnis Literaturempfehlungen
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