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Von der Revolution zum Neuen Menschen: Das politische Imaginäre in Mitteleuropa 1918/19: Philosophie, Humanwissenschaften und Literatur

معرفی کتاب «Von der Revolution zum Neuen Menschen: Das politische Imaginäre in Mitteleuropa 1918/19: Philosophie, Humanwissenschaften und Literatur» نوشتهٔ Albert Dikovich; Alexander Wierzock; Ludwig Boltzmann-Institut für Geschichte und Theorie der Biographie; Institut für Wissenschaft und Kunst (Vienna, Austria)، منتشرشده توسط نشر BWV Berliner Wissenschafts-Verlag. in Franz Steiner Verlag GmbH در سال 2018. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Das Ende des Ersten Weltkriegs, der Untergang der Monarchien und die Revolution bedeuteten nicht nur den Zusammenbruch von Recht und Ordnung: Die Zäsur von 1918/19 war im mitteleuropäischen Kontext auch ein symbolischer Kollaps der überlieferten Ordnungsbegriffe und Sinngebungen, der zur Neuorientierung herausforderte. Es war die Forderung der Stunde, den Menschen auszurüsten für eine veränderte Wirklichkeit – und zwar in physischer, psychischer und moralischer Hinsicht. In Kunst und Literatur wie auch in Wissenschaft und Politik – auf ganz unterschiedlichen Gebieten also – begann eine Suchbewegung nach dem Neuen Menschen . Als Kreuzungspunkt konkurrierender Imaginationen avancierte er zum Zentraltopos des Auf- und Umbruchs in Gesellschaft und Politik. Die Spannbreite reicht dabei von Ideen der politischen Romantik, des Pazifismus, der sozialreformerischen Biopolitik und dem Rätekommunismus bis hin zum Liberalismus. Die Autorinnen und Autoren zeigen mit ihren Beiträgen, wie heterogen die Vorstellungen waren, die um diese Menschenerneuerung kreisten, fragen nach ihrer Bedeutung für die Revolutionen in Mitteleuropa von 1918/19 und loten neue Forschungsperspektiven aus. INHALT (Andreas Braune, Michael Dreyer) Vorwort (Albert Dikovich, Alexander Wierzock) Der Neue Mensch, eine mitteleuropäische Passion der Umbruchsjahre 1918/19 KRITERIEN DES NEUEN (Alexander Wierzock) „Nicht Kartenhäuser oder Luftschlösser, sondern einen Tempel des Geistes und der Gesittung“. Ferdinand Tönniesʼ Verhältnis zu den revolutionären Erneuerungshoffnungen 1918/19 (Karl-Heinz Lembeck) Die Menschwerdung des transzendentalen Subjekts. Neukantianische Menschenbilder (Detlef Siegfried) Antiautoritär, altruistisch, antinational. Adolf Dethmanns kommunistischer Mensch NEUER STAAT FÜR NEUE MENSCHEN (Clemens Reichhold) Romantik und Revolution. Zur sittlichen Erneuerung im sozialen „Volksstaat“ bei Walther Rathenau (Albert Dikovich) Paul Natorps Sozialidealismus. Transpolitisches Regieren im Rätestaat (Vratislav Doubek) Eine Konzeption der Größe in der Kleinheit. Tomáš Garrigue Masaryk und die tschechische Unabhängigkeit POLITIKEN DES LEBENS (Enikő Darabos) Vorstellungen über Sexualethik und -praxis des Neuen Menschen. Experimente und Auseinandersetzungen (Katharina Neef) Rudolf Goldscheids Menschenökonomie. Biopolitik und soziale Revolution (Christoffer Leber) Homo Sapientissimus. Der Neue Mensch im populärwissenschaftlichen Werk Paul Kammerers (1918/19) POLITIK DURCH LITERATUR (Verena Wirtz) ‚Rausch und Tollheit‘. Zur Ethik und Ästhetik revolutionärer Politik um 1918 (Annamária Biró) Zwei ungarische Varianten des Aktivismus. Der Aktivismus von Lajos Kassák und der Aktivismus als Komponente in den gesellschaftspolitischen Vorstellungen von Lajos Hatvany (Sebastian Schäfer) Evolution statt Revolution. Rudolf Olden und der geistige Neubeginn 1918/19 KRITISCHE OBSERVATIONEN (Christian Marty) Keine Spur vom Adel unserer Natur. Max Webers Kritik am „Revolutionskarneval“ (Michael Gormann-Thelen) Eugen Rosenstock-Huessys 9. November 1918. „1918/19 ist wirklich passiert“ VERZEICHNIS DER AUTORINNEN UND AUTOREN
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