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Vom rechten Gebrauch der Bilder im liturgischen Raum : mittelalterliche Funktionsbestimmungen bildender Kunst im Rationale divinorum officiorum des Durandus von Mende (1230/1-1296)

معرفی کتاب «Vom rechten Gebrauch der Bilder im liturgischen Raum : mittelalterliche Funktionsbestimmungen bildender Kunst im Rationale divinorum officiorum des Durandus von Mende (1230/1-1296)» نوشتهٔ von Kirstin Faupel-Drevs، منتشرشده توسط نشر Brill Academic Publishers در سال 2000. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

This study deals with medieval views of the function of objets d'art in liturgy and the symbolism of church space. Its source is the Rationale divinorum officiorum , a liturgical handbook by Durandus of Mende (1230/1-1296) which was widely available in the Middle Ages. The first part treats the figurative hermeneutics of the Rationale and its premises in Augustine's doctrine of signs and in the symbolic universal system of Hugh of St. Victor. Its main section deals with the medieval system of rules for dealing with objects, particularly pictures, movable inventory and textiles. Using semiotic approaches an explanation is given of the functional significance of these objects of art in the context of the liturgy and its conscious "embedding" in ecclesiastical space. A special paradigm for the "correct use" of objects d'art is provided by the textiles much used in the Middle Ages. The Rationale shows an understanding of art which is representative of that period Title Page 3 Copyright Page 4 Dedication 5 Table of Contents 9 Vorwort 15 Einleitung Standortbestimmung in der Gegenwart 19 1. Die Ausgangssituation: Verlegenheiten in kirchlicher Praxis und theologischer Theoriebildung bei der Integration von Kunst in den kirchlichen Raum 19 2. Neuansatz und Methodik: Warum ein Beispiel aus dem Mittelalter? Erläuterung des Vorhabens 22 3. Die Durandus-Forschung und das Phänomen des “Symbolischen”. Anmerkungen zur verwendeten Literatur 31 I. TEIL ZWISCHEN ORDO UND PRAXIS. DER AUTOR UND SEIN WERK 39 1. Kapitel Durandus von Mende 41 1. Die Vita 42 2. Das schriftliche Werk 47 2. Kapitel Zur Quelle: Das Rationale divinorum officiorum. Ein liturgisches Handbuch und seine Vorläufer 54 1. Amalar v. Metz und die Entwicklung der liturgischen Meßerklärungen 59 2. Die Quellen des Rationale divinorum officiorum 67 2.1. Meßerklärungen und liturgische Bücher 68 2.2. Rechtskorpora 71 2.3. Enzyklopädien 74 2.4. Biblische Schriften 74 2.5. Philosophische und hermeneutische Schriften 75 3. Kapitel Durandus’ Gebrauchsweise der Quellen im Rationale und erste Aspekte zum Themenbereich Kultus und Kunst 77 II. TEIL DAS VERHÄLTNIS VON SIGNUM UND RES ODER DIE SPRACHE DER DINGE. HERMENEUTISCHE VORAUSSETZUNGEN 81 Einleitung 83 1. Kapitel Sinnlichkeit und Sinn der res. Auf den Spuren mittelalterlichen Denkens 85 2. Kapitel Die Zeichenlehre des Augustinus 89 1. Das Verhältnis von signum und res in De doctrina christiana 91 2. Von den nützlichen und unnützen Erfindungen und Gebräuchen der Menschen, zu denen auch die Dinge der Kunst gehören 97 3. Vom “rechten” Gebrauch der Zeichen 102 4. Die sakramentalen Zeichen 105 5. Die sprachlichen Zeichen der Heiligen Schrift: Figuren und Allegorien 107 6. Zusammenfassung 110 3. Kapitel Die umfassende Bildung des Menschen bei Hugo v. St. Viktor 113 1. Das rechte Wissen: Der vierfache Schriftsinn oder die Bedeutungder res für die Erkenntnis der historia 117 2. Das rechte Handeln: Sacramentum als sichtbares Zeichen heiliger RES und die Unterteilung in Kategorien (diffinitio, materia, causa, divisio) 130 3. Die Kunst von Alltagsbewältigung und Festgestaltung: ars und artes mechanicae im Dienst des göttlichen ordo 143 4. Zusammenfassung 152 III. TEIL RATIO UND METHODE BEI DURANDUS. DER PROLOG 155 Einleitung 157 1. Kapitel Anliegen und enzyklopädisches Konzept des Rationale 159 1. “Rationale” Intention und Maßstab ( intentio) 161 2. Methode (modus tractandi) 165 3. Philosophische Standortbestimmung (pars philosophiae) 167 4. Aufbau und Inhalt (materia) 169 5. Anlaß der Abfassung (causa) 174 6. Nutzen des Werkes (utilitas) 177 2. Kapitel Semiotik im Rahmen des Sakramentsbegriffs 179 1. Das mysterium fidei 180 2. Die Zeichen 182 3. Die eucharistischen Zeichen 186 4. Zeichen im Gottesdienst 189 5. Sinn und Funktion der Sakramente 191 6. Die Formen der memorialen Darstellung des exemplum 193 3. Kapitel Figurative Hermeneutik 196 1. “ Figura”: Ein vielschichtiger Begriff und seine Deutungsbereiche 197 1.1. Rhetorische figurae 197 1.2. Die figurae des alttestamentlichen Gesetzes 199 1.3. Figurae in der Sakramentenlehre 200 1.4. Der ikonographische Aspekt der figurae 201 2. Der vierfache Schriftsinn 202 2.1. Die verwendeten Quellen 206 2.2. Vertikale Darstellung 208 2.3. Horizontale Darstellung 211 2.4. Schaubilder 215 Abbildung 1: Der vierfache Schriftsinn nach Durandus 215 Abbildung 2: Figurative Ebenen 216 4. Kapitel Zusammenfassung: Zur Korrespondenz von Semiotik und Allegorese 217 IV. Teil Die Bilder Im Liturgischen Raum. Rationale I, III 221 1. Kapitel Kirche als Bildraum. Die geistige Erschließung des materiellen Kirchenbaus (Rationale I, i und ii) 223 1. Die Konzeption Durandus’ im Vergleich mit seinen Vorgängern 224 2. Der Kirchenbegriff 229 3. Arche, Stiftshütte und Tempel als historische Vorbilder 233 4. Dimensionen und Maße der Raumordnung 241 5. Der Altar als Raum- und Bedeutungszentrum 249 6. Bedeutungsebenen der anderen Bau- und Raumteile 255 2. Kapitel “Von den Malereien und Vorhängen und (sonstigen die Liturgie) schmückenden Gegenständen der Kirche” (Rationale I, iii) 265 1. Der Prolog zur Kunst ( Rationale I, iii, 1.– 4.). Historische undhermeneutische Voraussetzungen zur Bilderfrage 267 1.1. Angst und Faszination. Das Bild in Judentum und Hellenismus 267 1.2. Gregor der Grosse und die Bedeutung der Bilder in der westlichen Kirche. Der Bilderstreit und die Folgen 273 1.3. Durandus und die Bilder. Erste Schlußfolgerungen 282 2. Die Gattungen der Ausstattungsgegenstände (Rationale I, iii, 5.–50.) 288 2.1. Die picturae 288 2.2. Die ornamenta 301 2.3. Die cortinae und vela 311 2.3.1. “Ornatus” und “velatus” – unterschiedliche Dimensionen der Verhüllung 313 2.3.2. Vela der Fastenzeit 323 2.3.3. Vela der Festzeiten 334 2.3.4. Vela in der Messe 341 2.4. Das “Rationale des Gerichts” oder das bedeutendste ornamentum 352 V. Teil Zusammenfassung Und Ergebnisse. Vom Rechten Gebrauch Der Bilder Im Liturgischen Raum 359 1. Kapitel Zusammenfassung der hermeneutischen Grundlagen 361 2. Kapitel Die Funktionen der Bilder im liturgischen Raum 367 1. Die picturae. Regelsystem und ikonischer “Lese-Text” 369 2. Die ornamenta oder die “autoreferentiellen” Gegenstände 371 3. Das Velum als Paradigma 374 4. Kategoriale Raumdestinationen 378 3. Kapitel Der “Kunstbegriff ” bei Durandus 380 1. Hermeneutische und liturgische Bedingungen: Ordo und ornamentum als Voraussetzungen “rationaler” Gestaltung 381 2. Der “rechte Gebrauch” und die Bedeutung der Bilder 382 3. Die ars als Frage der Kompetenzen 384 4. Heuristik der Gegenwart 387 ANHANG 389 1. Übersetzungen 391 1. Der Prolog des Rationale divinorum officiorum 391 2. Das Kapitel über die Kunst (Rationale I, iii ) 398 2. Quellen- und Literaturverzeichnis 419 1. Angaben zu Abkürzungen und zur Zitationsweise 419 2. Quellen 419 3. Literatur 421 3. Register 435 1. Schriftstellen 435 2. Stellenregister Rationale divinorum officiorum 436 3. Historische Personen und Quellen 437 4. Autoren 439 5. Orte 442 6. Sachen, Namen, Wörter 442 Studies in the History of Christian Thought 451
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