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Vom drohenden Bürgerkrieg zum demokratischen Gewaltmonopol (1918–1924)

معرفی کتاب «Vom drohenden Bürgerkrieg zum demokratischen Gewaltmonopol (1918–1924)» نوشتهٔ Andreas Braune, Michael Dreyer, Sebastian Elsbach (eds.)، منتشرشده توسط نشر BWV Berliner Wissenschafts-Verlag. in Franz Steiner Verlag GmbH در سال 2021. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Im Jahr 1924 ist die Weimarer Republik fünf Jahre alt. Nach aller Anfangsgewalt ist Deutschland noch immer eine parlamentarische Demokratie und es beginnt die kurze Phase ihrer relativen Stabilität. Doch wie kam diese Stabilität zustande, da weder 1920, im Jahr des Kapp-Lüttwitz-Putsches, noch 1923, im schärfsten Krisenjahr der Republik, das Überleben der Demokratie selbstverständlich war? Wie gelang es, das Gewaltmonopol des Staates durchzusetzen und die demokratische Transformation zu sichern? Wie wurde der drohende Bürgerkrieg abgewendet? Welche zusätzlichen Hypotheken bürdete dieser Abwehrkampf der jungen Republik auf? Die Autorin und die Autoren betrachten die Jahre vor 1924 und untersuchen, welche Akteure und Regionen im Mittelpunkt der Auseinandersetzungen standen und wie dennoch die innere Sicherheit in der Weimarer Republik wiederhergestellt werden konnte. Auch die weitere Konsolidierung nach 1924 wird thematisiert, ebenso wie die Verarbeitung der Anfangsgewalt in Literatur und Erinnerungskultur. INHALT EINLEITUNG: BÜRGERKRIEG ODER DEMOKRATIE? Leistungen und Defizite des demokratischen Gewaltmonopols der jungen Weimarer Republik (Andreas Braune) DER „DEUTSCHE BÜRGERKRIEG“ UND DAS VERSPRECHEN DES DEMOKRATISCHEN GEWALTMONOPOLS (Sebastian Elsbach) INFRAGESTELLUNGEN DES DEMOKRATISCHEN GEWALTMONOPOLS WELTKRIEG – WELTREVOLUTION – DIKTATUR? Gewalt von links und ihre Rechtfertigung 1918 bis 1923/24 (Mike Schmeitzner) GEWALTOLIGOPOL UND BÜRGERKRIEG. Der Kapp-Lüttwitz-Putsch in Thüringen (Marc Bartuschka) TERRORISTISCHE GEHEIMBÜNDELEI VERSUS DEMOKRATISCHES GEWALTMONOPOL. Die rechtsradikale Anschlagserie gegen die Weimarer Republik 1921/22 (Martin Sabrow) MILITÄRGERICHTSBARKEIT UND STRAFJUSTIZ IN DER FRÜHEN WEIMARER REPUBLIK. Der Fall Jorns (Ingo Müller) OPERATIONSGEMEINSCHAFT VATERLANDSLIEBE. Zur Bestimmung des inneren Feindes durch Reichswehr und Reichsgericht (Kathrin Groh) UNIVERSITÄT UND REICHSWEHR. Akademisch-militärische Kooperationen als Stützen des staatlichen Gewaltmonopols (Florian J. Schreiner) ETABLIERUNG UND SICHERUNG DES DEMOKRATISCHEN GEWALTMONOPOLS REPUBLIKANISCHE GEWALTSAMKEIT. Die Gründung der Weimarer Republik und die performative Gewalt des Staates (Martin Platt) REICHSPRÄSIDENT UND AUSNAHMEZUSTAND. Friedrich Ebert und die Anwendung von Artikel 48 zur Wiederherstellung von Sicherheit und Ordnung (Walter Mühlhausen) RINGEN UM ORDNUNG. Die preußische Polizei zwischen Selbstvergewisserung und „moderner Reform“ (1918–1924) (Moritz Herzog-Stamm) DIE GEWALTERFAHRUNGEN BIS 1924 UND DIE GRÜNDUNG DES REICHSBANNERS SCHWARZ-ROT-GOLD (Sebastian Elsbach) ALBERT GRZESINSKI UND DIE NEUORDNUNG DER PREUßISCHEN POLIZEI NACH 1924 (Dietfrid Krause-Vilmar) GEWALTVERARBEITUNG UND GEWALTERINNERUNG REVOLUTIONÄRE UND STAATLICHE GEWALT IN DER LITERATUR DER JAHRE 1918 BIS 1924 UND 1928 BIS 1933 (Helmuth Kiesel) KONFLIKT OHNE ENDE. Die Rezeption des Kapp-Lüttwitz-Putsches in vier politischen Systemen 1920 bis 1990 (Christian Faludi) AUTORINNEN UND AUTOREN
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