Volksgemeinschaft oder Volksstaat : Die 'Ideen von 1914' und die Neuordnung Deutschlands im Ersten Weltkrieg
معرفی کتاب «جامعهٔ ملی یا دولت ملی: «ایدههای ۱۹۱۴» و نظم نوین آلمان در جنگ جهانی اول» (با عنوان لاتین Volksgemeinschaft oder Volksstaat : Die 'Ideen von 1914' und die Neuordnung Deutschlands im Ersten Weltkrieg) نوشتهٔ Bruendel, Steffen، منتشرشده توسط نشر Akademie Verlag GmbH در سال 2014. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Das Ziel dieser Studie besteht darin, anhand der von den deutschen Gelehrten verfaßten Eingaben, Aufrufe und Schriften die Entstehung und Entwicklung der von ihnen entfalteten und debattierten politischen Ideen in der Zeit von August 1914 bis zum November 1918 nachzuzeichnen und dabei insbesondere die Wandlungen dieser Ideen unter dem Einfluß sich verändernder Kontextbedingungen zu analysieren. -- Provided by publisher Vorbemerkung Einleitung TEIL I. KRIEGSBEGINN UND NATIONALE INTEGRATION: DIE ENTSTEHUNG DER ORDNUNGSIDEEN 1914 BIS 1916 1 Weltbild: Die Bedrohung von außen und der „Burgfrieden“ im Innern 1.1 Die „Mobilmachung der Geister“ im August 1914 1.2 Die alliierte Propaganda und das „polemische Gespräch“ zwischen den Feinden 1.3 Die Kriegsschuldfrage 1.4 Die apokalyptische Deutung des Krieges 1.5 Die Kommentierung politischer Ereignisse 1.6 Zusammenfassung: Mobilisierungseuphorie und nationale Mobilmachung 2 Selbst- und Feindbild: Das „Volk in Waffen“ gegen „Händler“ und „Barbaren“ 2.1 Positive Traditionserfindung: Siege und Selbstüberwindung 2.1.1 1813 und 1870/71 2.1.2 Vorkriegszeit und .Augusterlebnis“ 2.1.3 Das Wesen der Deutschen 2.2 Frühe Differenzen: Aufrufe und Eingaben 1914/15 2.3 Negative Traditionserfindung: Feinde ringsum 2.3.1 1789 2.3.2 Der Charakter der Feinde 2.3.3 Nationalismus und Chauvinismuskritik 2.4 Zusammenfassung: Nationale Integration und die gemeinsame Abwehr der Feinde 3 Zukunftsbild: Volksstaat oder Volksgemeinschaft 3.1 Außenpolitische Ordnungsvorstellungen : Macht- oder Realpolitik 3.2 Innenpolitische Ordnungsvorstellungen: Konstitutionalismus oder Korporativismus 3.2.1 Die Idee des Volksstaats 3.2.2 Die „Ideen von 1914“ 3.3 Selbstreflexion statt Deutscher Sendung 3.4 Zusammenfassung: Siegesgewißheit und Reformbegehren TEIL II. DIE POLARISIERUNG DER KRIEGSGESELLSCHAFT: KONKRETISIERUNG UND RADIKALISIERUNG DER ORDNUNGSIDEEN 1916 BIS 1918 4 Weltbild: Die wachsende Bedrohung von außen und das Ende des „Burgfriedens“ 4.1 Die Formierung der „Intellektuellen“ 4.2 Die alliierte Propaganda und der nationale Monolog 4.3 Kriegsschuld und Friedenshindemisse 4.4 Differenzierte Reflexionen über den Krieg und seine Folgen 4.5 Politische Ereignisse im Spiegel der Kriegsschriften 4.6 Zusammenfassung: Ernüchterung und totale Mobilisierung 5 Selbst- und Feindbild: Vom äußeren zum inneren Feind 5.1 Positive Traditionserfindung: Nationales Heldentum 5.1.1 Luther, Bismarck und Friedrich der Große 5.1.2 Vorkriegszeit „Augusterlebnis“ und Kriegszeit 5.1.3 Der politische Sonderweg Deutschlands 5.2 Die Rückkehr des „inneren Feindes“ 5.2.1 Frühe „Dolchstoß“-Thesen 5.2.2 Die Delbrück-v.-Below-Kontroverse 5.3 Negative Traditionserfindung: Einmischungen von außen 5.3.1 1648 5.3.2 Die Staatsordnungen der Feinde 5.3.3 Nationalismus und Versöhnungsgedanken 5.4 Zusammenfassung: Nationale Desintegration und der Kampf im Innern 6 Zukunftsbild: Das Volksstaatskonzept und konkurrierende Volksgemeinschaftsmodelle 6.1 Außenpolitische Ordnungsvorstellungen: Macht- oder Verständigungsfrieden 6.2 Innenpolitische Ordnungsvorstellungen: Demokratischer Konstitutionalismus, nationaler und radikalnationalistischer Korporativismus 6.2.1 Die Idee des Volksstaats 6.2.2 Die Idee der inklusiven Volksgemeinschaft 6.2.3 Die Idee der exklusiven Volksgemeinschaft 6.3 Sendungsanspruch ohne Sendung 6.4 Zusammenfassung: Endsieghoffnung und Reformverlangen 7 Ausblick Bibliographie Quellen Literatur Abkürzungen Kurzbiographien (Auswahl) Sachregister
Das Ziel dieser Studie besteht darin, anhand der von den deutschen Gelehrten verfaßten Eingaben, Aufrufe und Schriften die Entstehung und Entwicklung der von ihnen entfalteten und debattierten politischen Ideen in der Zeit von August 1914 bis zum November 1918 nachzuzeichnen und dabei insbesondere die Wandlungen dieser Ideen unter dem Einfluß sich verändernder Kontextbedingungen zu analysieren.