Visualität und Weltpolitik : Praktiken des Zeigens und Sehens in den Internationalen Beziehungen
معرفی کتاب «Visualität und Weltpolitik : Praktiken des Zeigens und Sehens in den Internationalen Beziehungen» نوشتهٔ Gabi Schlag; Axel Heck; Springer Fachmedien Wiesbaden، منتشرشده توسط نشر Springer Fachmedien Wiesbaden : Imprint: Springer VS در سال 2020. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Jeden Tag erreichen uns Bilder, Fotos und Videos über Konflikte und Krisen, die unsere Vorstellung und unser (vermeintliches) Wissen über Weltpolitik prägen. Die sprichwörtliche "Macht der Bilder" und die Bedeutung von Visualität sind unter den Bedingungen moderner, globalisierter Kommunikation unzweifelhaft gestiegen. Die Flut an visuellen Daten stellt die Politikwissenschaft allgemein und insbesondere die Disziplin der Internationalen Beziehungen jedoch vor grundlegende theoretische, methodologische und forschungspraktische Herausforderungen. Die Beiträge des Sammelbandes adressieren diese Herausforderungen aus unterschiedlichen Perspektiven und bieten Leser*innen Einblicke in die Theorie und Praxis der Analyse von Visualität und Weltpolitik. Die Zielgruppen Studierende und Lehrende der Politik- und Sozialwissenschaften Die Herausgebenden Dr. Gabi Schlag ist Akademische Rätin am Institut für Politikwissenschaft der Universität Tübingen. Dr. Axel Heck ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Sozialwissenschaften im Fachbereich Politikwissenschaft der Universität Kiel. Vorwort: Visuelle Weltpolitik im Zeitalter der digitalen Kommunikation 6 Inhalt 10 Die Autor*innen 12 1 Visualität und Internationale Beziehungen 14 Die (Un-)Sichtbarkeit von internationaler Politik 14 Die Macht des Zeigens und Sehens 18 Ästhetik und Ethik des Visuellen 22 Die Visualisierung von Politik und die Politik der Visualisierung – Konturen eines Forschungsfeldes 24 Visuelle Methodologie und Forschungspraxis – eine multidisziplinäre Verständigung und ihre Grenzen 28 Überblick und Lesepfade: zum Gebrauch des Bandes 31 Literatur 35 2 Weltanschauungen. Visual Culture, Macht und Gegenmacht in den globalen Nord-Süd-Beziehungen 41 1 Einleitung 42 2 Visual Culture, Macht und Gegenmacht 44 2.1 Visual Culture als Interdisziplin 44 2.2 Macht und Gegenmacht in der Visual Culture 45 3 Sehen als Machtpraxis in den IB 51 3.1 Machtbilder und Bildermacht in den IB 51 3.2 Sehen als Machtpraxis globaler Nord-Süd-Beziehungen 54 3.2.1 Spendenwerbung für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe 56 3.2.2 Kartografie 62 4 Fazit 68 Literatur 70 Filme und Videos 75 3 Un-/Sichtbare Folter. Streit um Normen ‚made in Hollywood‘ 76 1 Einleitung 77 2 Un-/Strittige Normen: Rechtfertigung und Kritik der Anti-Folter Norm 80 3 Populärkultur und die Darstellung von Folter 83 4 ‚I have no wish to be tortured again‘ – ZDT und die Kontestation der Anti-Folter Norm 87 4.1 ZDT als Datum 87 4.2 Der Streit über ZDT 90 4.3 Die Visualisierung von Folter im Film 91 4.4 Die tickende Bombe 92 4.5 ‚Wir foltern nicht‘ (mehr) 93 5 Schluss: Kontestation ‚made in Hollywood‘? 95 Literatur 97 4 Umstrittene Legitimität. Das Internationale Straftribunal für Ex-Jugoslawien (ICTY) als „Stimme der Menschheit“ und als „politisches Gericht“ 100 1 Einleitung: die umstrittene Legitimität von Kriegsverbrechertribunalen 101 2 Der ICTY als legitimationsbedürftige internationale Organisation 104 2.1 24 Jahre ICTY: große Erwartungen an das Pionier-Tribunal 107 2.2 Die Selbstlegitimation des Strafgerichtshofs: das Outreach-Programm 108 3 Methoden und untersuchtes Videomaterial 111 4 Die Selbstlegitimation des ICTY durch seine Dokumentarfilme 114 4.1 Die Täter zur Rechenschaft ziehen, den Opfern Gerechtigkeit verschaffen 115 4.2 Visuelle Beweise und das Einsetzen von ikonischen Bildern 116 5 Die Rezeption des Karadžić-Urteils in bosniakischen und serbischen TV-Nachrichten 121 5.1 Bosniakische Medien: die Gewaltopfer bewerten das Tribunal 123 5.2 Serbische Medien: politisches Urteil eines „politischen“ Tribunals 125 6 Schlussbetrachtung: der politisierte Gerichtshof 127 Literatur 128 5 Kriegsspiele. Video-Games und Weltpolitik 132 1 Videospiele als Untersuchungsobjekt: sozialwissenschaftliche Forschung zwischen Rechtfertigungszwang und Klischeevorstellungen 133 1.1 Was soll an einem Computerspiel schon „politisch“ sein? 135 1.2 Immer die Frage nach der Relevanz... 136 1.3 Videospiele aus politik- und gesellschaftstheoretischer Perspektive 138 1.4 Ignoranz und Vorurteil 143 2 Krieg und internationale Gewaltkonflikte in Videospielen 144 2.1 Feindbildkonstruktionen und Konfliktszenarien zwischen Virtualität und Realität 145 2.2 Krieg virtuell: Historizität, Aktualität und kollektive Erinnerung in Videospielen 147 3 Methoden der Video-Games Analyse: Das Beispiel Call of Duty WWII 148 3.1 Kontextanalyse 150 3.2 Spielsequenzanalyse: D-Day 152 3.3 Rezeptionsanalyse 154 4 Visualität, Virtualität und die Zukunft kollektiver Erinnerung 155 Literaturverzeichnis 156 6 ISIS und die Inszenierung von Kulturgüterzerstörung für ein globales Publikum 162 1 Einleitung 163 2 Kulturgüter und ihre mediatisierte Zerstörung: Konfliktstrategie, Versicherheitlichung und die konstitutive Rolle des Publikums 165 3 Inszenierungen von Zerstörung: Kultur- und Gewalthierarchien, Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit 171 4 ISIS’ Visualisierung von Kulturgüterzerstörungen und der (nicht immer) globale Bilddiskurs 175 4.1 Palmyra – Sichtbares und Unsichtbares, Hochkultur und Sicherheit 177 4.2 ‚Moses-Baum‘ – globale Marginalität und lokale Zentralität, religiöse Purifizierung und staatliche Ordnungsbildung 182 5 Fazit 186 Literatur 189 7 Europas Blick auf die Erde. EU Copernicus und die visuelle Versicherheitlichung von Umwelt 191 1 Einleitung 192 2 Umwelt und kritische Sicherheitsstudien 194 2.1 Die Versicherheitlichung der Umwelt 194 2.2 Die Macht der Bilder: visuelle Konstruktion von Umweltgefahren 195 3 Methodik 197 3.1 Passung zwischen Theorie und Methode 198 3.2 Praktische Umsetzung 199 4 Das Europäische Erdbeobachtungsprogramm Copernicus 200 4.1 Genese von EU Copernicus 201 4.2 Kontext des untersuchten Videos 201 5 Der Copernicus Imagefilm: Umweltsicherheit im Zeitalter des Anthropozäns 202 5.1 Bedrohungsdiskurs: Umweltsicherheit im Zeitalter des Anthropozäns 204 5.2 Lösungsdiskurs: Copernicus als Prothesengott 210 5.3 Und die Moral von der Geschichte... 217 6 Fazit 220 Literatur 222 8 Bilder des Friedens? Die metaphorische Visualisierung von Frieden im Film 225 1 Einleitung 226 2 Die Visualisierung von Frieden und Krieg 227 3 Visuelle Metaphernanalyse als Methode 231 4 Metaphern von Frieden in Mango Dreams 235 4.1 Teilung, interkommunale Gewalt und die Suche nach Frieden 235 4.2 FRIEDEN IST HEIMAT 239 4.3 FRIEDEN IST EINE REISE 240 4.4 FRIEDEN IST EINE BRÜCKE 244 5 Schluss 247 Literatur 249 9 Was zieht junge Menschen in die Bundeswehr? Eine Gender-Analyse der YouTube-Serie „Die Rekruten“ 255 1 Einleitung 256 2 Maskulinität und militärische Personalgewinnung 258 2.1 Was ist Maskulinität? 258 2.2 Militärische Maskulinität(en) 259 3 Methodologie: Analysemethoden 263 4 Die Rekruten: Analyse 265 4.1 „Auf’s Beste reduziert“: Grundausbildung als Prozess individueller Militarisierung und Maskulinisierung 265 4.2 Moderat und ambivalent 273 5 Schluss 278 Literatur 279 10 Sehen als Praxis. Visuelle Strategien der Kritik und die Ausstellung „Terror Incognitus“ 286 1 Einleitung: If the light goes out 287 2 Sehen als Praxis: Theoretischer Hintergrund und methodologische Implikationen 292 2.1 Sehen als Praxis: ein praxistheoretischer Zugang im Umgang mit Bildern 293 2.2 Der War on Terror im Spannungsfeld von Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit 295 3 Methodik: Die Verknüpfung von Bildanalyse mit der Akteur-Netzwerk-Theorie 298 4 Die Ausstellung „Terror Incognitus“: Visuelle Strategien der Kritik 300 4.1 Das menschenleere Guantánamo und die Imagination des Betrachters 301 4.2 Spuren in unserem Alltag: „Außerordentliche Überstellungen“ und das Schicksal von Khaled al-Masri 308 4.3 Puzzleteile als Beweise eines verworrenen Netzwerks: Negative Publicity 311 5 Fazit 316 Literatur 317 11 Die Praxis der visuellen Analyse. Ein Dialog 320 Visualität und das Visuelle 320 Die Macht und Ohnmacht der „Bilder“ 325 Die Politik des Visuellen 332 Die Ethik des Zeigens/nicht-Zeigens 336 Bilder und Gefühle 342 Die Methoden und Methodik 346 Visualisieren als (wissenschaftliche) Methode 352 Literatur 356 Front Matter ....Pages I-XII Visualität und Internationale Beziehungen (Axel Heck, Gabi Schlag)....Pages 1-27 Weltanschauungen. Visual Culture, Macht und Gegenmacht in den globalen Nord-Süd-Beziehungen (Lisa Bogerts)....Pages 29-63 Un-/Sichtbare Folter. Streit um Normen ‚made in Hollywood‘ (Gabi Schlag)....Pages 65-88 Umstrittene Legitimität. Das Internationale Straftribunal für Ex-Jugoslawien (ICTY) als „Stimme der Menschheit“ und als „politisches Gericht“ (Anna Geis, Katarina Ristić)....Pages 89-120 Kriegsspiele. Video-Games und Weltpolitik (Axel Heck)....Pages 121-150 ISIS und die Inszenierung von Kulturgüterzerstörung für ein globales Publikum (Hanna Pfeifer, Christoph Günther)....Pages 151-179 Europas Blick auf die Erde. EU Copernicus und die visuelle Versicherheitlichung von Umwelt (Delf Rothe)....Pages 181-214 Bilder des Friedens? Die metaphorische Visualisierung von Frieden im Film (Stephan Engelkamp, Kristina Roepstorff, Alexander Spencer)....Pages 215-244 Was zieht junge Menschen in die Bundeswehr? Eine Gender-Analyse der YouTube-Serie „Die Rekruten“ (Frank A. Stengel, David Shim)....Pages 245-275 Sehen als Praxis. Visuelle Strategien der Kritik und die Ausstellung „Terror Incognitus“ (Frank Gadinger)....Pages 277-310 Die Praxis der visuellen Analyse. Ein Dialog (Axel Heck)....Pages 311-348
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