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Violenza"": Gewalt als Denkfigur im michelangelesken Kunstdiskurs (Actus Et Imago, 17) (German Edition)

معرفی کتاب «Violenza"": Gewalt als Denkfigur im michelangelesken Kunstdiskurs (Actus Et Imago, 17) (German Edition)» نوشتهٔ Andreas Plackinger، منتشرشده توسط نشر de Gruyter GmbH در سال 2015. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

In Michelangelos Werk, seinem Künstlermythos und seiner Nachfolge ist Gewalt omnipräsent: als Bildthema wie als Erzählmotiv zur Veranschaulichung von Kreations- und Rezeptionsprozessen. Ausgehend von der Semantik des Begriffs "Violenza" im Sprachgebrauch des 16. Jahrhunderts, legt diese Arbeit Gewalt als zentrale Kategorie des michelangelesken Kunstdiskurses frei, die es ermöglichte, Aspekte wie Kraft, Zerstörung und kalkulierten Regelverstoß konzeptuell fassbar zu machen. Anhand zahlreicher Werk- und Textanalysen wird die Gewaltaffinität von Michelangelos sprichwörtlicher "Terribilità" ebenso beleuchtet wie die kunsttheoretischen Vorstellungen von gewaltsamer künstlerischer "Agency" im Umfeld des legendären Ausnahmekünstlers. Inhaltsverzeichnis Vorwort und Danksagung EINFÜHRUNG UND FRAGESTELLUNG I. Zweimal Michelangelo und Gewalt: Werk und Künst lermythos II. Gewalt im michelangelesken Kunstdiskurs: Fragestel lung und Ausgangsthesen 1. Methodische Überlegungen: Perspektiven, Grenzen und Gefahren 2. Forschungsstand und Literaturbericht GRUNDBEGRIFFE I. Faszinat ion Gewalt: Ein anthropologischer Zugang? 1. Gewalt als Souveränitätsfiktion 2. Der menschliche Körper als Medium der Empathie II. Andere Zeiten, andere Sit ten: Wahrnehmung von Gewalt im 16. Jahrhunder t 1. Physische Gewalt als Medium von Machtverhältnissen 2. Nichtkriminalisierte Gewalt 3. Monopolisierung und Tabu III. Gewalt – Violenza. Violent ia zwischen vit ium und vir tus IV. Terribilità: Eine gewaltaff ine Kategor ie 1. Männlichkeit und Dominanz als ästhetische Position 2. Verworrene Wurzeln: Ein Superlativ mit antiker Vorgeschichte 3. Licenza – Terribilità als transgressives Konzept GEWALT UND PRODUKTION I. Konkurrenz und Gewalt 1. Paragone als Kraftprobe: Daniele da Volterras David und Goliath 2. Aemulatio als Akt der Unterwerfung: Pierino da Vincis Samson 3. Künstlerrivalität und Krieg der Malerschulen II. Gewaltaff inität des Kreat ionsprozesses 1. Doppeldeutigkeit des Furors 2. Ingegno in Waffen 3. Künstlerische Arbeit als Kampf 4. Das destruktive Moment des Produktionsakts III. Projekt ionen: (Auto)Mimesis als Topos Exkurs: Die gewalthaltige Signatur, oder: Der Künstler als Herr über Leben und Tod 1. Die Gewalt im Sujet: Der Körper als Thema und Michelangelo als Mörder a. Apollos Erben: Kunst und Anatomie b. Michelangelo als Anatom – Bildzeugnisse/Textzeugnisse c. Faszination und Angst – Sektion/Vivisektion/Anatomie und Hinrichtung 2. Die Gewalt in der Form: Gestaltung als Dehumanisierung a. Bewegung b. Einpassung in das Bildfeld c. Verkürzung d. Umriss e. Fragmentierung GEWALT UND REZEPTION I. Das Bi ld als Akteur: Gewalt im Modus des Potent iel len 1. Der physische Übergriff auf den Betrachter a. Formal übergriffige Kunstwerke – Giulio Romano/Tizian/Lelio Orsi b. Sehen als physischer Oktroy: Optische Theorien der Frühen Neuzeit c. Bild- und Blickmagie 2. Der psychische Übergriff auf den Betrachter a. Antike Modelle: Rhetorik und Dramentheorie b. Stoische Ideale: Kunst als Mutprobe II. Gewalt und Nachruhm 1. Das Gewaltbild als ästhetischer Testfall 2. Mnemotechnik, Schmerz und Transgression Zusammenfassung Literaturverzeichnis Personenregister Bildnachweis Violence is omnipresent in Michelangelo's work and in the myth of the artist; it is a visual subject and narrative figure that points to the processes of creation and reception. Starting from the semantics of violenza in cinquecento parlance, this study shows the central place of violence in Michelangelo's aesthetic discourse, which made it possible to conceptualize elements such as power, destruction, and the deliberate transgression of rules
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