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Vierbeinerdarstellungen auf schwedischen Runensteinen : Studien zur nordgermanischen Tier- und Fesselungsikonografie

معرفی کتاب «Vierbeinerdarstellungen auf schwedischen Runensteinen : Studien zur nordgermanischen Tier- und Fesselungsikonografie» نوشتهٔ Sigmund Oehrl، منتشرشده توسط نشر Saur در سال 2010. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

On over 130 Swedish rune-stones of the Viking period, a depiction of a quadruped appears beside the memorial inscription. The wild animal is a lion or a wolf that is sometimes bound. Sigmund Oehrl associates the motif with the binding of the wolf Fenrir and the banishment of the Hellhound by Christ and evaluates it against the background of the expectation of the end of the world and the strategy of missions. For the first time this volume collects, describes and compares pictorial and written sources which illuminate old Germanic conceptions of the binding of animals. 1. Einführung Begrenzung des Materials Methode Technische Hinweise 2. Beschreibung Einteilung des Materials Gruppe I (Mammen- und Ringerikestil : "südskandinavischer Stil") Gruppe II (Ringerike- und Urnesstil : "mittelskandinavischer Stil" oder "Runensteinstil) Gruppe III (Sonder- und Kümmerformen) Körpermerkmale Ausrichtung Extremitäten (die Fesselungschiffre) Füsse Hals Kopf Schwanz Die zoologische Bestimmung Bildkontext 3. Forschungsgeschichte Bisherige Interpretationen Kritik Kontinentale (Karolingische und Ottonische) Kunst Orientalische Kunst Insulare Kunst Einheimische Kunst Die Löwensymbolik im Norden Jüngste Forschung 4. Ikonografische Analyse Schriftüberlieferung Der gefesselte Satan in Tiergestalt nach dem Zeugnis christlicher Schriftüberlieferung Der gefesselte Satan in Menschengestalt nach dem Zeugnis christlicher Schriftüberlieferung "Fesseln" in der Metaphorik des Kämpfens und Sterbens Der gefesselte Fenriswolf nach dem Zeugnis altnordischer Schriftüberlieferung Der gefesselte Loki nach dem Zeugnis altnordischer Schriftüberlieferung Reale Fesselungen Bildüberlieferung Gefesselte anthropomorphe Figuren in der Bildüberlieferung Gefesselte theriomorphe Figuren in der Bildüberlieferung Der Runenstein von Ockelbo Der Hogback von Sockburn Das Hochkreuz von Gosforth Das Steinkreuzfragment von Ovingham Das Pressblechmodel von Torslunda und die Bleche von Vendel Die Pressblechdose von Burwell Der Bildstein Austers I in Hangvar Das Goldhorn von Gallehus Ergebnis Die Midgardschlange Der Untierbezwinger mit der Axt und die Chiffren der Besiegtheit Maske Reiter Kreuz und die "Greifvogelepiphanie des göttlichen Untierbezwingers" Die Raubtierdarstellung auf dem Runenstein von Ledberg 5. Ikonologische Interpretation Eschatologie Jenseitsvorstellungen nach Aussage der Runensteine Endzeiterwartung und Mission im Norden Endzeiterwartung im christlichen Europa Christlich-pagane Analogien und ihre Funktionalisierung Apotropäische Funktion Analogiebildzauber : Satanas Satanan eicit Tierkampf Wetterfahnen Prunkkästchen 6. Zusammenfassung. Auf etwa 130 schwedischen Runensteinen der Wikingerzeit taucht neben der Gedenkinschrift ein stilisierter Vierfüßler auf.'Das große Tier'ist meist als christlich-aristokratisches Herrschaftszeichen, als Löwe, Drache oder Greif angesprochen worden. Impressionistische Deutungsvorschläge und differierende Herkunftstheorien prägen die Forschungsgeschichte. Im vorliegenden Band wird das Material erstmals vollständig gesammelt und unter Anwendung des panofskyschen Dreistufenmodells gedeutet. Eine vor-ikonografische Beschreibung der anatomischen Merkmale und Bildkontexte ermöglicht die sichere Bestimmung des Vierbeiners als Raubtier, das in variierenden Graden der Stilisierung, Ausführlichkeit und Qualität in Erscheinung tritt. Vor dem Hintergrund christlich-kontinentaler und -insularer Bildkonventionen wird auf den Runensteinen eine bislang unerkannte Fesselungs- und Bannungsikonografie erschließbar. Auf Grundlage zahlreicher Schrift- und Bildzeugnisse kann der gebannte Runenstein-Vierbeiner sowohl christlich- als auch vorchristlich-mythologischen Vorstellungen - Fenriswolf und Höllenhund - zugeordnet werden. Die Darstellung des gebannten Endzeitdämons korrespondiert mit den zentralen eschatologischen Anliegen der christlichen Runensteine. Christlich-pagane Analogien konnten gezielt funktionalisiert und in den Dienst der Mission gestellt werden. Zudem scheinen die Dämonenbilder im Sinne eines Analogiebildzaubers wirken und gemäß des Exorzismusberichtes des Matthäusevangeliums ihresgleichen abwehren zu sollen:'Satanas Satanam eicit.' Frontmatter ......Page 2 Inhaltsverzeichnis......Page 10 1.1 Begrenzung des Materials......Page 14 1.2 Methode......Page 17 1.3 Technische Hinweise......Page 21 2.1 Einteilung des Materials......Page 23 2.2 Körpermerkmale......Page 31 3.1 Bisherige Interpretationen......Page 61 3.2 Kritik......Page 81 4. Ikonografische Analyse......Page 112 4.1 Schriftüberlieferung......Page 117 4.2 Reale Fesselungen......Page 136 4.3 Bildüberlieferung......Page 139 4.4 Ergebnis......Page 213 5.1 Eschatologie......Page 246 5.2 Apotropäische Funktion......Page 281 6. Zusammenfassung......Page 305 Backmatter ......Page 311 Frontmatter 2 Inhaltsverzeichnis 10 1. Einführung 14 1.1 Begrenzung des Materials 14 1.2 Methode 17 1.3 Technische Hinweise 21 2. Beschreibung 23 2.1 Einteilung des Materials 23 2.2 Körpermerkmale 31 3. Forschungsgeschichte 61 3.1 Bisherige Interpretationen 61 3.2 Kritik 81 4. Ikonografische Analyse 112 4.1 Schriftüberlieferung 117 4.2 Reale Fesselungen 136 4.3 Bildüberlieferung 139 4.4 Ergebnis 213 5. Ikonologische Interpretation 246 5.1 Eschatologie 246 5.2 Apotropäische Funktion 281 6. Zusammenfassung 305 Backmatter 311 3110227428,9783110227420 Gruyter 2010
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