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, Vexatio DAT Intellectum' Zur Funktion Paradoxer Textstrukturen in Heinrich Wittenwilers Ring (Scrinium Friburgense) (German Edition)

معرفی کتاب «, Vexatio DAT Intellectum' Zur Funktion Paradoxer Textstrukturen in Heinrich Wittenwilers Ring (Scrinium Friburgense) (German Edition)» نوشتهٔ Brülhart, Armin، منتشرشده توسط نشر Saur در سال 2014. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

The verse poem __The Ring__ written in around 1410 by Heinrich Wittenwiler is regarded as a highly paradoxical poetical work, because its content combines coarse peasant vulgarity with didactic gravitas. However, this does not by any means exhaust the contradictory nature of the poem. The present study pursues the aim of describing the poem’s most significant paradoxical structures in terms of its intended audience. Vorwort Inhalt I Einleitung II Die Beschreibung Mätzlis II.1 Zwischen vergnüglicher Beschreibung und Symbolik II.1.1 Der negative Schönheitspreis II.1.2 Schreckenerregende Hässlichkeit II.2 Lächerlichkeit und Ernst II.3 Rezeptionsseitige Voraussetzungen II.4 Vexatio dat intellectum III Vexierende Lehrreden III.1 Regierungs- und Herrschaftswissen III.2 Die Erziehungsepisode im Haus Nabelreibers III.3 Übelgsmachs Tugendlehre III.3.1 Tugendlehren im historischen Diskurs III.3.2 Die proverbielle Unterweisungsrede III.3.3 Die sittliche Lebensführung III.3.4 Die vier Kardinaltugenden als Ordnungsrahmen III.3.5 Die Vorrede III.3.5.1 Die Grundbausteine der Vorrede III.3.5.2 Der kolportierte Tugendbegriff III.3.6 Das Ethos der Lehre III.4 Härtel Saichinkruogs Haushaltslehre III.4.1 Haushaltslehren im historischen Diskurs III.4.2 Analogien zu approbierten Lehrtexten III.4.3 Deformierte Sprüche III.4.4 Deformierte Ordnung III.4.5 Deformierte Lehre III.5 Zwischenbilanz IV Zwischen Lehrbuch und exemplarischem Erzählen IV.1 Das Konzept doctrina und exemplum ex negativo IV.1.1 Vom integeren Lehrkonzept zum Exempel gpäurischer Erziehung IV.1.2 Das Exempel der gpauren-Welt IV.1.3 Zwischenbilanz IV.2 Der Prolog IV.2.1 Prologtypische Grundbausteine IV.2.2 Der Prolog als Einleitung des Lehrbuchs IV.2.3 Vom Lehrbuch zum Exempel IV.2.4 Zur Funktion des gpauren gschrai V Vexierende Erzählwelten V.1 Dietrich, Neidhart und die ,Bauernhochzeit‘ V.2 Die ,Bauernhochzeit‘ V.2.1 Die Situation des Liebespaars V.2.2 Die Beschenkungsszene V.2.3 Die Konsenserklärung V.2.4 Das Hochzeitsmahl V.2.4.1 Die verkehrte Hofzuchtlehre V.2.4.2 Von der verkehrten Hofzucht zum pervertierten Fest V.2.4.3 Das Hochzeitsmahl und die Genusssucht V.2.4.4 Geri mit dem Kruog V.2.4.5 Die Vertierung der Welt und ihre Funktion V.2.4.6 Der Text als Richter seiner Rezipienten V.2.4.7 Das ,grobe Gericht‘ und seine Beobachter V.3 Neithart und das Turnier V.3.1 Das Turnier als Zyklus von Neidhart-Schwänken V.3.2 Bauernspott V.3.2.1 Das Stechen und die psychologisierte Listhandlung V.3.2.2 Die Beichtszene V.3.3 Das Turnier als Tableau der invidia V.3.4 Exkurs: Neidhart als Personifikation des Neids V.3.5 Neithart und der Fuchs V.4 Die narrative Welt im dritten Teil V.4.1 Die Rauferei V.4.2 Die Verwandlung von Dietrich und Twerg V.4.3 Die Faszination der Heldenwelt VI Anhang VI.1 Abkürzungsverzeichnis VI.2 Bibliographie VI.3 Tabellen

Die vorliegende Studie befasst sich mit der um 1410 im Umkreis des Konstanzer Bischofshofs entstandenen Verserzählung ‚Der Ring‘ von Heinrich Wittenwiler. Gegenstand ist die Beschreibung der in diesem Werk angelegten paradoxen Strukturen, wie zum Beispiel der widersprüchlichen inhaltlichen Verknüpfung von derb-komischer Bauernhandlung und lehrhaftem Ernst. Dabei wird von der Annahme ausgegangen, dass Konzeption und Rezeption des Werks in Kreisen anzusetzen sind, die dem Regiment nahestehen und in denen sowohl verfehlte Formen der Aneignung und Anwendung eines Wissens, das regimentsfähig macht, als auch die damit zusammenhängenden Lebenshaltungen diskutiert werden. Die Rekonstruktion der Funktion und des Verständnisses bestehender und im ‚Ring‘ verarbeiteter Texte, Themen, Stoffe und  Wissensbestände stehen im Vordergrund, sowie die Frage, wie dabei mit Erwartungen gerechnet und gespielt wird, um seitens der anvisierten Kreise Rezeptionsvorgänge in bildende, die Haltung bestätigende oder verändernde, Erkenntnisprozesse zu überführen.

Die vorliegende Studie befasst sich mit der um 1410 im Umkreis des Konstanzer Bischofshofs entstandenen Verserzählung ,Der Ring' von Heinrich Wittenwiler. Gegenstand ist die Beschreibung der in diesem Werk angelegten paradoxen Strukturen, wie zum Beispiel der widersprüchlichen inhaltlichen Verknüpfung von derb-komischer Bauernhandlung und lehrhaftem Ernst. Dabei wird von der Annahme ausgegangen, dass Konzeption und Rezeption des Werks in Kreisen anzusetzen sind, die dem Regiment nahestehen und in denen sowohl verfehlte Formen der Aneignung und Anwendung eines Wissens, das regimentsfähig macht, als auch die damit zusammenhängenden Lebenshaltungen diskutiert werden. Die Rekonstruktion der Funktion und des Verständnisses bestehender und im ,Ring' verarbeiteter Texte, Themen, Stoffe und Wissensbestände stehen im Vordergrund, sowie die Frage, wie dabei mit Erwartungen gerechnet und gespielt wird, um seitens der anvisierten Kreise Rezeptionsvorgänge in bildende, die Haltung bestätigende oder verändernde, Erkenntnisprozesse zu überführen
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