VERTRAUEN IN DIE WISSENSCHAFTSKARRIERE : eine empirische studie zu den qualifizierungswegen ... von nachwuchswissenschaftlern
معرفی کتاب «VERTRAUEN IN DIE WISSENSCHAFTSKARRIERE : eine empirische studie zu den qualifizierungswegen ... von nachwuchswissenschaftlern» نوشتهٔ Manuela Tischler، منتشرشده توسط نشر Springer Fachmedien Wiesbaden; Springer VS در سال 2020. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Karrieren in der Wissenschaft gelten als nur schwer planbar. Manuela Tischler beleuchtet die Ressourcen und Rahmenbedingungen, die den Nachwuchswissenschaftlern dabei helfen, mit der Unsicherheit auf dem wissenschaftlichen Qualifizierungsweg umzugehen. Ein zentraler Befund der empirischen Studie ist, dass Vertrauen für die Jungforscher als zentrale Ressource fungiert, um die Ungewissheit tolerieren zu können. Die Entstehung eines Vertrauens in den wissenschaftlichen Karriereweg ist gemäß den Befunden der Autorin durch ein komplexes Ursachengeflecht bedingt, wobei personenbezogenen Einflüssen eine Schlüsselrolle zukommt. Demnach können interpersonale Vertrauenserfahrungen auf dem wissenschaftlichen Qualifizierungsweg als Katalysatoren für die Entwicklung eines Karrierevertrauens betrachtet werden, die auch die Verweilabsichten der Jungforscher in der Wissenschaft beeinflussen. Inhaltsverzeichnis 6 Abbildungsverzeichnis 10 Tabellenverzeichnis 11 Abkürzungsverzeichnis 12 1 Einleitung 13 2 Forschungskontext und Forschungsperspektive 20 2.1 Karrierekonzepte für die Wissenschaft 21 2.1.1 Das personenorientierte Karrierekonzept von Hermanowicz 23 2.1.2 Konzept der „Parallelkarrieren“ nach Gläser und Laudel 24 2.1.3 Das „triadische“ Karrieremodell von Kahlert 25 2.1.4 Bourdieus Konzept des wissenschaftlichen Feldes 25 2.1.5 Erweiterungsvorschläge für bestehende Karrieremodelle 26 2.2 Statuspassagen auf dem akademischen Qualifizierungsweg 27 2.2.1 Indikatorenmodell versus Phasenmodell 27 2.2.2 Die Promotionsphase 29 2.2.3 Die Postdoc-Phase 39 2.2.4 Wege zur Professur im Wandel 41 2.2.5 Geschlechterungleichheit im Qualifizierungsverlauf 49 2.2.6 Akademische Qualifizierungswege außerhalb Deutschlands 51 2.3 Charakteristika von Karrieren in der Wissenschaft 52 2.3.1 Risikohaftigkeit und Unplanbarkeit 52 2.3.2 Attraktivität einer Wissenschaftskarriere 54 2.3.3 Langjähriger Qualifizierungsprozess in Abhängigkeit 55 2.4 Disziplinäre Verortung der Arbeit 57 2.4.1 Die Entstehung der Wissenschaftssoziologie 57 2.4.2 Die institutionalistische Wissenschaftssoziologie 58 2.4.3 Die konstruktivistische Wende der Wissenschaftssoziologie 59 2.4.4 Die Wissenschaftler*innen als Forschungsgegenstände 60 2.4.5 Die Herstellung von Wissenschaftler*innen in der sozialen Praxis 63 3 Theoretischer Rahmen und Forschungsstand 65 3.1 Konzepte Bourdieus zur Erforschung von Wissenschaftskarrieren 66 3.1.1 Bourdieus Beitrag zur Wissenschaftsforschung 66 3.1.2 Das wissenschaftliche Kräftefeld und seine zentralen Kapitalformen 67 3.1.3 Grenzen und Zugangskriterien zum wissenschaftlichen Feld 70 3.1.4 Die Illusio im Wissenschaftsspiel 71 3.1.5 Praktischer Sinn und Habitus im wissenschaftlichen Feld 73 3.2 Die Konstruktion von wissenschaftlichen Persönlichkeiten 77 3.2.1 Formelle und quantifizierbare Zugangskriterien zum wissenschaftlichen Feld 80 3.2.2 Informelle, habituelle Kriterien zur Charakterisierung von wissenschaftlichen Persönlichkeiten 81 3.2.3 Das Geschlecht als „magische Grenze“ für das Erreichen einer Machtposition im Wissenschaftsfeld 84 3.2.4 Auf dem Weg zur wissenschaftlichen Persönlichkeit gilt: „Herkunft zählt (fast) immer“ 91 3.2.5 Geschlecht und soziale Herkunft im Wechselspiel 94 3.2.6 Die Rolle von Netzwerken und Fördernden auf dem Weg zur wissenschaftlichen Persönlichkeit 96 3.3 Theoretische Zugänge: Vertrauen und Wissenschaftskarriere 100 3.3.1 Die Ambivalenz von Vertrauen vor dem Hintergrund der ungleichen Machtverhältnisse im wissenschaftlichen Feld 101 3.3.2 Die Wechselseitigkeit von Vertrauen zwischen Professor*innen und Nachwuchswissenschaftler*innen 106 3.3.3 Der implizite, praktische Vertrauensmodus auf dem wissenschaftlichen Karriereweg 109 3.3.4 Interpersonale und generalisierte Vertrauenserfahrungen auf dem wissenschaftlichen Karriereweg 112 4 Methodische Grundlagen und empirisches Vorgehen 118 4.1 Der Forschungsstil der Grounded Theory 119 4.1.1 Der iterativ-zyklische Forschungsprozess 120 4.1.2 Die Arbeit mit sensibilisierenden Konzepten 123 4.2 Stichprobeneingrenzung und Felderkundung 124 4.2.1 Kriterien zur Stichprobeneingrenzung 124 4.2.2 Felderkundung durch Gruppendiskussionen 133 4.2.3 Exkurs: Ergebnisse der Gruppendiskussionen mit Wissenschaftler*innen verschiedener Karrierestufen 134 4.3 Biografische Interviews als Datenerhebungsinstrument 144 4.3.1 Konzeption des Interviewleitfadens 146 4.3.2 Theoretische Fallauswahl 149 4.4 Dateninterpretation nach dem Verfahren der Grounded Theory 149 4.4.1 Offenes Kodieren 150 4.4.2 Axiales Kodieren und Entwicklung eines Kodierparadigmas 152 4.4.3 Selektives Kodieren 158 4.5 Gütekriterien gemäß der Grounded Theory 158 5 Fallporträts von Nachwuchswissenschaftler*innen 161 5.1 Hanna: „Ich vertraue ihm, dass er an mich glaubt“ 161 5.1.1 Die Entscheidung für den wissenschaftlichen Karriereweg 161 5.1.2 Vertrauenserfahrungen und förderliche Rahmenbedingungen 163 5.1.3 Von Karriereinvestitionen und der Selbstpräsentation als leistungsfähige Potenzialträgerin 166 5.1.4 Karrierevertrauen trotz Enttäuschung durch die Universität 171 5.1.5. Ausblick 174 5.2 Peter: „Und seitdem hänge ich an ihm sozusagen“ 175 5.2.1 Ein nichtlinearer Weg in die Wissenschaft 175 5.2.2 Vertrauenserschütternde interpersonale Erfahrungen 179 5.2.3 Die in Vertrauensbeziehungen liegende Bindungskraft 184 5.2.4 Eine ambivalente, asymmetrische Vertrauensbeziehung 188 5.2.5 Selbstpräsentation als „normaler“ Wissenschaftler 191 5.2.6 Ausblick 195 5.3 Max: „Ich bin mir auch alleine genug” 196 5.3.1 Der Weg in die Wissenschaft 196 5.3.2 Die Promotion in „Einsamkeit und Freiheit“ 198 5.3.3 Karriereinvestitionen und Erfolgserlebnisse auf dem Qualifizierungsweg 200 5.3.4 Selbstpräsentation als autonomer Wissenschaftler 203 5.3.5 Der erste wissenschaftliche Mentor im Karriereverlauf 207 5.3.6 Karriereaspirationen und Karriereplanung 212 5.3.7 Ausblick 215 5.4 Anton: „Also ich bin halt so ein Wettstreit-Typ.“ 216 5.4.1 Der Weg in die Wissenschaft 217 5.4.2 Motivatoren, Unterstützung und Hindernisse auf dem bisherigen Qualifizierungsweg 220 5.4.3 Der patriarchale, unterstützende Doktorvater 224 5.4.4 Selbstpräsentation als resiliente Person, die den Wettstreit schätzt 227 5.4.5 Das wissenschaftliche Arbeitsethos 231 5.4.6 Karriereaspirationen und zukünftige Karriereschritte 233 5.4.7 Ausblick 235 5.5 Steffanie: „[Ich habe] Glück, dass ich die Stelle bei Professor Support [...] hab“ 237 5.5.1 Vom „Hineinschlittern“ in den wissenschaftlichen Karriereweg 237 5.5.2 Vom Glück der Unterstützung auf dem Qualifizierungsweg 240 5.5.3 Vom Wandel der Arbeitsmoral 245 5.5.4 Anspruchshaltung, Selbstpositionierung und Erfolgskriterien für eine Wissenschaftskarriere 248 5.5.5 Karriereaspiration und Karriereplanung 252 5.5.6 Ausblick 256 6 Wie Vertrauen wissenschaftliche Persönlichkeiten schafft 258 6.1 Fallübergreifende Betrachtung 259 6.1.1 Karriereaspirationen der Nachwuchswissenschaftler*innen 260 6.1.2 Ursächliche Bedingungen und Indikatoren für die Existenz eines Vertrauens in den wissenschaftlichen Karriereweg 263 6.1.3 Sonstige den bisherigen Qualifizierungsweg rahmende Faktoren 271 6.1.4 Karrierestrategien der Nachwuchswissenschaftler*innen 275 6.2 Generierung einer gegenstandsbezogenen Theorie zum Karrierevertrauen 282 6.2.1 Grounded Theory zum Vertrauen in den wissenschaftlichen Karriereweg 283 6.2.2 Grenzen der generierten gegenstandsbezogenen Theorie 295 7 Fazit und Implikationen für die wissenschaftliche Nachwuchsausbildung 297 Literaturverzeichnis 308 Anhang 334 Tabellen- und Abbildungsanhang 334 Leitfadenanhang 343 Karrieren in der Wissenschaft gelten als nur schwer planbar. Manuela Tischler beleuchtet die Ressourcen und Rahmenbedingungen, die den Nachwuchswissenschaftlern dabei helfen, mit der Unsicherheit auf dem wissenschaftlichen Qualifizierungsweg umzugehen. Ein zentraler Befund der empirischen Studie ist, dass Vertrauen fu?r die Jungforscher als zentrale Ressource fungiert, um die Ungewissheit tolerieren zu können. Die Entstehung eines Vertrauens in den wissenschaftlichen Karriereweg ist gemäß den Befunden der Autorin durch ein komplexes Ursachengeflecht bedingt, wobei personenbezogenen Einflu?ssen eine Schlu?sselrolle zukommt. Demnach ko?nnen interpersonale Vertrauenserfahrungen auf dem wissenschaftlichen Qualifizierungsweg als Katalysatoren fu?r die Entwicklung eines Karrierevertrauens betrachtet werden, die auch die Verweilabsichten der Jungforscher in der Wissenschaft beeinflussen. Manuela Tischler ist wissenschaftliche Referentin und Koordinatorin eines Promotionskollegs an der Hochschule für angewandte Wissenschaften München Front Matter ....Pages I-XIII Einleitung (Manuela Tischler)....Pages 1-7 Forschungskontext und Forschungsperspektive (Manuela Tischler)....Pages 9-53 Theoretischer Rahmen und Forschungsstand (Manuela Tischler)....Pages 55-107 Methodische Grundlagen und empirisches Vorgehen (Manuela Tischler)....Pages 109-151 Fallporträts von Nachwuchswissenschaftler*innen (Manuela Tischler)....Pages 153-249 Wie Vertrauen wissenschaftliche Persönlichkeiten schafft (Manuela Tischler)....Pages 251-289 Fazit und Implikationen für die wissenschaftliche Nachwuchsausbildung (Manuela Tischler)....Pages 291-301 Back Matter ....Pages 303-342 Demnach ko nnen interpersonale Vertrauenserfahrungen auf dem wissenschaftlichen Qualifizierungsweg als Katalysatoren fu r die Entwicklung eines Karrierevertrauens betrachtet werden, die auch die Verweilabsichten der Jungforscher in der Wissenschaft beeinflussen.
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