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Versteckt: Jüdische Kinder Im Nationalsozialistischen Deutschland Und Ihr Leben Danach: Interpretationen Biographischer Interviews

معرفی کتاب «Versteckt: Jüdische Kinder Im Nationalsozialistischen Deutschland Und Ihr Leben Danach: Interpretationen Biographischer Interviews» نوشتهٔ Birgit Schreiber; mit einem Vorwort von Kurt Grünberg und einem Nachwort von Dan Bar-On، منتشرشده توسط نشر Campus Verlag GmbH در سال 2005. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Kurzbeschreibung Ein bislang kaum beachtetes Kapitel der Judenverfolgung ist das Überleben versteckter jüdischer Kinder in Deutschland. Birgit Schreiber interviewte 17 jüdische Männer und Frauen, die als Kinder von nichtjüdischen Deutschen versteckt und gerettet wurden, und stellt in einer einfühlsamen sozialwissenschaftlichen Analyse fünf dieser Biographien vor. Die Männer und Frauen erzählten teils erstmals ausführlich von ihrem Leben - von den Narben, von ambivalenten Gefühlen gegenüber den Deutschen oder den Eltern, von denen sie sich verlassen fühlten, aber auch von kreativen Lebenslösungen. Ihre Begegnungen mit der Nichtjüdin Birgit Schreiber machen Mut für ein empathischeres Miteinander von Juden und Nichtjuden in Deutschland. Mit einem Vorwort von Kurt Grünberg und einem Nachwort von Dan Bar-On. Über den Autor Birgit Schreiber, Dr. rer. pol., ist Sozialwissenschaftlerin und Journalistin und promovierte an der Universität Oldenburg. Inhalt......Page 6 Vorwort......Page 12 1 Einleitung......Page 14 1.1 Die InterviewpartnerInnen......Page 16 1.2 Das Ziel der Untersuchung, Forschungsfragen und Methoden......Page 18 1.3 Der Wert individueller Lebensgeschichten......Page 22 1.4 Der Zeitpunkt der Untersuchung......Page 24 2.1 Historische Perspektiven auf das Schicksal verfolgter jüdischer Kinder und Jugendlicher......Page 28 2.2 Zeugnisse versteckter jüdischer Kinder und Jugendlicher in Deutschland......Page 29 2.2.1 »Die versteckte Gruppe« um Jizchak Schwersenz......Page 34 2.3 Die Situation jüdischer Kinder und Jugendlicher während des Nationalsozialismus......Page 37 2.4 Was ist ein Versteck?......Page 41 2.4.1 »Aktiv« vs. »passiv« – »sichtbar« vs. »unsichtbar«......Page 43 2.4.2 Begriffsklärungen......Page 44 2.6 Bedingungen des Überlebens im Versteck......Page 45 2.6.1 Strafen für Menschen, die Verfolgten halfen......Page 49 2.7.1 Treue und Verrat der nicht-jüdischen Angehörigen......Page 51 2.7.2 Forschungen über die Solidarität und Hilfe der Nichtjuden......Page 52 2.7.3 Sehnsucht nach dem Überleben der Menschlichkeit......Page 53 2.7.4 Das Schweigen der RetterInnen......Page 56 2.7.5 Gibt es eine RetterInnenpersönlichkeit?......Page 57 3.1 Trauma – ein komplexes Konzept......Page 62 3.1.1 Die Definition von Traumata......Page 63 3.2 Sozialisation und Traumatisierung......Page 66 3.2.1 Die Langzeit-Untersuchungen von Hans Keilson......Page 67 3.3 Die Traumatisierung von »child survivors« und ausgewählte Studien......Page 68 3.3.1 Die Überlebensschuld......Page 70 3.3.2 Tradierung an die nächste Generation......Page 72 3.3.3 Trennungsschuld......Page 73 3.3.4 Trennungen und ihre Auswirkungen......Page 74 3.3.5 Ausgewählte Studien über Verfolgungsfolgen bei »child survivors«......Page 76 3.3.6 Studien über das Leben im Versteck......Page 78 4 Die »Krisen des Zeugnisgebens«......Page 81 4.1 Was ist ein »Zeugnis«?......Page 82 4.2 Die »sekundäre Zeugenschaft«......Page 84 4.3 Die drei Arten des Schweigens......Page 85 4.3.1 Das Schweigen der Opfer......Page 86 4.3.2 Das Schweigen der TäterInnen/MitläuferInnen und ihrer Nachkommen in Deutschland......Page 87 4.3.3 Das Schweigen der HelferInnen und ForscherInnen......Page 89 4.4.1 Sind Lebenserzählungen »heilsam«?......Page 91 4.4.2 Was müssen Zuhörende zur Lösung der »Zeugniskrise« beitragen?......Page 95 5.1 Die Basis der Auswertung: Überlebenden-Geschichten und ihre Eigenschaften......Page 99 5.1.1 Folgen für das methodische Vorgehen......Page 102 5.2 Der methodologische Rahmen der Untersuchung......Page 103 5.3 Die narrationsstrukturelle Auswertung: Was Menschen in ihren Lebensgeschichten leisten......Page 104 5.4 Das Vorgehen bei der Auswertung......Page 106 5.5 Ziel der Auswertung: Die Lebensthematik einst versteckter jüdischer Kinder......Page 112 5.6 Der psychoanalytisch orientierte Ansatz......Page 115 5.7 Die Gegenübertragungsanalyse......Page 118 5.8 Das praktische Vorgehen und die Auswertungssettings......Page 122 5.8.2 Auswertungsgruppen......Page 123 5.8.3 Supervisionsgespräche......Page 125 Die Interviewinterpretationen......Page 126 6.1 Die Begegnung......Page 128 6.2 Die Kurzbiographie......Page 129 6.3.1 Strukturelle Beschreibung der Anfangssegmente......Page 134 6.3.2 Das erste Erzählsegment......Page 135 6.3.3 Das zweite Segment......Page 138 6.3.4 Das dritte Segment......Page 141 6.3.5 Zusammenfassung und Ausblick auf die folgenden Abschnitte der Interpretation......Page 144 6.4.1 Der Synagogenbrand......Page 147 6.4.2 Spätere Bearbeitung des Erlebnisses......Page 149 6.4.3 Der zweite Brand......Page 151 6.4.4 Der dritte Brand......Page 152 6.4.5 Der »letzte Weg«......Page 154 6.4.6 Die Nacht vor dem Selbstmordversuch......Page 159 6.4.7 Rollenumkehr und Anpassung......Page 163 6.5 Die Lebensthemen: Auslassungen......Page 168 7.1 Die Begegnung......Page 174 7.2 Die Kurzbiographie......Page 176 7.3 Interviewbeginn und Sichtbarwerden der »Krise des Zeugnisgebens«......Page 178 7.4 Darstellungsweise im Interview und Aufbau der Interpretation......Page 183 7.5 Der Beginn der Lebenserzählung......Page 186 7.6 Die Zuspitzung der Verfolgung......Page 189 7.6.1 Lore Frühlings »magische Phantasie«......Page 192 7.7.1 Die Großmutter......Page 193 7.7.2 Agnes......Page 197 7.7.3 Die leibliche Mutter......Page 199 7.8 Der Übergang zum Leben im Versteck......Page 200 7.8.1 Das Verhältnis zur Versteckfamilie......Page 204 7.8.2 Das vertraute Wesen......Page 206 7.8.3 Das Wiedersehen mit dem Vater......Page 208 7.9 Ergänzungen der Lebensgeschichte im Nachfrageteil......Page 217 7.9.1 Die Spiegelszene......Page 220 7.9.2 Lore Frühlings Dilemma......Page 222 7.10 Die Lebensthemen......Page 231 7.10.1 Die Bewältigung der »Krisen des Zeugnisgebens«......Page 233 8 Lara Schwarz ist gut »angekommen«......Page 235 8.1 Die Begegnung......Page 236 8.2 Erste Charakterisierung des Interviews......Page 240 8.3 Die Kurzbiographie......Page 241 8.4.2 Die Liebe zum Vater......Page 243 8.4.3 Umgang mit eigenen Opferanteilen......Page 251 8.4.4 Erinnerungen an körperliche Reaktionen......Page 253 8.4.5 Körperliche Erinnerungen......Page 254 8.4.6 Umgang mit Verlust......Page 257 8.4.7 Die Erinnerung an die Zeit im Versteck......Page 258 8.4.8 Umgang mit Marginalisierung......Page 259 8.4.9 Der nicht-jüdische Ehemann......Page 262 8.4.11 Die Sinnfindung......Page 263 8.5 Das Lebensthema: Gratwanderung zwischen Entwicklung und Absicherung......Page 265 9.1 Einleitung......Page 269 9.2 Die Begegnung......Page 270 9.3.1 Die Geschichte der Familie Haverkamp......Page 272 9.4.1 Abwehr aus »methodischen« Gründen......Page 275 9.4.2 Die Form der Erzählung......Page 276 9.4.3 Die Eingangssequenz......Page 283 9.4.4 Das Leitmotiv der Biographie: Das »schwarze Schaf«......Page 287 9.4.5 Das Verhältnis zu Mutter und Bruder......Page 291 9.4.6 Die Zeit im Versteck......Page 294 9.4.7 Rollenumkehr und paradoxe Bindung an die Eltern......Page 296 9.4.8 Die Fortsetzung von Beziehungsmustern......Page 298 9.4.9 Die Zeit in Israel......Page 304 9.5 Das zentrale Thema der Biographie: Leben zwischen »Einzigartigkeit« und »Vernichtung«......Page 311 10.1 Zwei Interpretationen einer Lebensgeschichte......Page 316 10.2.1 Die Kontakte mit Harry Young......Page 318 10.2.2 Kurzbiographie......Page 319 10.2.3 Die Annäherung und erste Grenzprobleme......Page 320 10.2.4 Ein Keulenschlag......Page 322 10.2.5 Der Hund......Page 325 10.2.7 Die Wende......Page 326 10.2.8 Rollen im Übertragungsdrama......Page 327 10.2.9 Unmögliche Treffen......Page 328 10.2.10 Der Auftrag......Page 329 10.2.11 Die Beziehungsklärung......Page 330 10.2.12 Die Grenzen der Verstrickung......Page 332 10.2.13 Harry Youngs »leerer Kreis«......Page 334 10.2.14 Vermutete Lebensthemen......Page 336 10.3.1 Die Bewältigung affektiver und kognitiver Blockaden......Page 337 10.3.2 Das Telefoninterview......Page 338 10.3.3 Albtraumhafte Erinnerungen......Page 342 10.3.4 Die Zeit in Israel......Page 347 10.3.5 In den USA......Page 349 10.3.6 Eine neue Familie......Page 350 10.3.7 Der Bruch in der Biographie......Page 351 10.4 Die Lebensthemen......Page 354 10.4.1 Prägende Aspekte der »Krise des Zeugnisses« im Interview mit Harry Young......Page 356 10.4.2 Verfehlte Begegnungen......Page 361 11.1 Die Kombination der Methoden......Page 363 11.1.1 Beispiele für die Verknüpfung der Methoden......Page 364 11.2 Zwei Ebenen des Lebens mit Verfolgungserfahrungen......Page 368 11.3 Die Bedeutung erzählter Biographien......Page 369 11.4 Der Ausdruck von Traumatisierungen in den Lebensgeschichten......Page 371 11.5.1 Umgang mit Tabus in der Forschung über den Nationalsozialismus......Page 377 11.5.2 Biographische Disposition......Page 380 11.5.3 Krisen bei den Kontaktaufnahmen......Page 381 11.5.4 Krisenhafte Begegnungen......Page 383 11.6 Die Modifizierung des narrativen Interviews......Page 385 11.7 Forschungsverträge und »Nachsorge« nach Interviews mit Traumatisierten......Page 387 11.8 Anforderungen an InterviewerInnen und Interviewsetting......Page 389 12 Die Forschungsfragen »revisited« – Individuelle und gemeinsame Lebensthemen der einst versteckten Kinder......Page 392 12.1.1 Erika Koschinski: Auslassungen und Integration......Page 393 12.1.2 Lore Frühling: Glückssträhne inmitten von Bitterkeit und Leid......Page 394 12.1.3 Lara Schwarz ist gut »angekommen«......Page 396 12.1.4 Jürgen Haverkamp: Zwischen Einzigartigkeit und Vernichtung......Page 397 12.1.5 Harry Young: Verfehlte Begegnungen......Page 398 12.2 Weiterwirkende psychische Bearbeitungsformen: Das paradoxe Ringen um Erinnerungen sowie um Sinn und Bedeutung......Page 399 12.2.1 Das paradoxe Ringen um Erinnerungen......Page 400 12.2.2 Das Ringen um Sinn und Bedeutung......Page 401 12.3.1 Der »Ausschluss«......Page 403 12.3.2 Sehnsucht nach Heimat......Page 408 12.3.3 Ambivalente Gefühle zwischen Wut, Dankbarkeit und Hass......Page 413 12.3.4 Das Verhältnis zu den deutschen VersteckerInnen......Page 417 12.3.5 Die Verbindung des deutschen und jüdischen Identitätsaspektes......Page 418 12.4 Chancen und Risiken der aktuellen »Krisen des Zeugnisgebens«......Page 420 12.4.1 Der »intermediäre Raum« in den Forschungsinterviews......Page 422 12.5 Schluss und Ausblick......Page 425 Nachwort......Page 428 Mein Dank......Page 434 Literatur......Page 436 Transkriptionssystem......Page 456 Inhalt 6 Vorwort 12 1 Einleitung 14 1.1 Die InterviewpartnerInnen 16 1.2 Das Ziel der Untersuchung, Forschungsfragen und Methoden 18 1.3 Der Wert individueller Lebensgeschichten 22 1.4 Der Zeitpunkt der Untersuchung 24 2 Versteckt in Deutschland 28 2.1 Historische Perspektiven auf das Schicksal verfolgter jüdischer Kinder und Jugendlicher 28 2.2 Zeugnisse versteckter jüdischer Kinder und Jugendlicher in Deutschland 29 2.2.1 »Die versteckte Gruppe« um Jizchak Schwersenz 34 2.3 Die Situation jüdischer Kinder und Jugendlicher während des Nationalsozialismus 37 2.4 Was ist ein Versteck? 41 2.4.1 »Aktiv« vs. »passiv« – »sichtbar« vs. »unsichtbar« 43 2.4.2 Begriffsklärungen 44 2.5 Die Datenlage 45 2.6 Bedingungen des Überlebens im Versteck 45 2.6.1 Strafen für Menschen, die Verfolgten halfen 49 2.7 Hilfe für verfolgte Juden und Jüdinnen in Deutschland 51 2.7.1 Treue und Verrat der nicht-jüdischen Angehörigen 51 2.7.2 Forschungen über die Solidarität und Hilfe der Nichtjuden 52 2.7.3 Sehnsucht nach dem Überleben der Menschlichkeit 53 2.7.4 Das Schweigen der RetterInnen 56 2.7.5 Gibt es eine RetterInnenpersönlichkeit? 57 3 Traumatisierungen – eine Bestimmung des Begriffs und die Beschreibung der Folgen 62 3.1 Trauma – ein komplexes Konzept 62 3.1.1 Die Definition von Traumata 63 3.2 Sozialisation und Traumatisierung 66 3.2.1 Die Langzeit-Untersuchungen von Hans Keilson 67 3.3 Die Traumatisierung von »child survivors« und ausgewählte Studien 68 3.3.1 Die Überlebensschuld 70 3.3.2 Tradierung an die nächste Generation 72 3.3.3 Trennungsschuld 73 3.3.4 Trennungen und ihre Auswirkungen 74 3.3.5 Ausgewählte Studien über Verfolgungsfolgen bei »child survivors« 76 3.3.6 Studien über das Leben im Versteck 78 4 Die »Krisen des Zeugnisgebens« 81 4.1 Was ist ein »Zeugnis«? 82 4.2 Die »sekundäre Zeugenschaft« 84 4.3 Die drei Arten des Schweigens 85 4.3.1 Das Schweigen der Opfer 86 4.3.2 Das Schweigen der TäterInnen/MitläuferInnen und ihrer Nachkommen in Deutschland 87 4.3.3 Das Schweigen der HelferInnen und ForscherInnen 89 4.4 Möglichkeiten, die »Krisen des Zeugnisses« zu lösen 91 4.4.1 Sind Lebenserzählungen »heilsam«? 91 4.4.2 Was müssen Zuhörende zur Lösung der »Zeugniskrise« beitragen? 95 5 Methodologie und Methoden 99 5.1 Die Basis der Auswertung: Überlebenden-Geschichten und ihre Eigenschaften 99 5.1.1 Folgen für das methodische Vorgehen 102 5.2 Der methodologische Rahmen der Untersuchung 103 5.3 Die narrationsstrukturelle Auswertung: Was Menschen in ihren Lebensgeschichten leisten 104 5.4 Das Vorgehen bei der Auswertung 106 5.5 Ziel der Auswertung: Die Lebensthematik einst versteckter jüdischer Kinder 112 5.6 Der psychoanalytisch orientierte Ansatz 115 5.7 Die Gegenübertragungsanalyse 118 5.8 Das praktische Vorgehen und die Auswertungssettings 122 5.8.1 Das Forschungstagebuch 123 5.8.2 Auswertungsgruppen 123 5.8.3 Supervisionsgespräche 125 Die Interviewinterpretationen 126 6 Erika Koschinski: Ausgelassene Gefühle 128 6.1 Die Begegnung 128 6.2 Die Kurzbiographie 129 6.3 Die Interviewauswertung 134 6.3.1 Strukturelle Beschreibung der Anfangssegmente 134 6.3.2 Das erste Erzählsegment 135 6.3.3 Das zweite Segment 138 6.3.4 Das dritte Segment 141 6.3.5 Zusammenfassung und Ausblick auf die folgenden Abschnitte der Interpretation 144 6.4 Ausgewählte Szenen des Interviews 147 6.4.1 Der Synagogenbrand 147 6.4.2 Spätere Bearbeitung des Erlebnisses 149 6.4.3 Der zweite Brand 151 6.4.4 Der dritte Brand 152 6.4.5 Der »letzte Weg« 154 6.4.6 Die Nacht vor dem Selbstmordversuch 159 6.4.7 Rollenumkehr und Anpassung 163 6.5 Die Lebensthemen: Auslassungen 168 7 Lore Frühling: Die Geschichte einer »Glückssträhne« inmitten von »Bitterkeit und Leid« 174 7.1 Die Begegnung 174 7.2 Die Kurzbiographie 176 7.3 Interviewbeginn und Sichtbarwerden der »Krise des Zeugnisgebens« 178 7.4 Darstellungsweise im Interview und Aufbau der Interpretation 183 7.5 Der Beginn der Lebenserzählung 186 7.6 Die Zuspitzung der Verfolgung 189 7.6.1 Lore Frühlings »magische Phantasie« 192 7.7 Die Bezugspersonen 193 7.7.1 Die Großmutter 193 7.7.2 Agnes 197 7.7.3 Die leibliche Mutter 199 7.8 Der Übergang zum Leben im Versteck 200 7.8.1 Das Verhältnis zur Versteckfamilie 204 7.8.2 Das vertraute Wesen 206 7.8.3 Das Wiedersehen mit dem Vater 208 7.9 Ergänzungen der Lebensgeschichte im Nachfrageteil 217 7.9.1 Die Spiegelszene 220 7.9.2 Lore Frühlings Dilemma 222 7.10 Die Lebensthemen 231 7.10.1 Die Bewältigung der »Krisen des Zeugnisgebens« 233 8 Lara Schwarz ist gut »angekommen« 235 8.1 Die Begegnung 236 8.2 Erste Charakterisierung des Interviews 240 8.3 Die Kurzbiographie 241 8.4 Die Analyse des Interviews 243 8.4.1 Aufbau der Ergebnisdarstellung 243 8.4.2 Die Liebe zum Vater 243 8.4.3 Umgang mit eigenen Opferanteilen 251 8.4.4 Erinnerungen an körperliche Reaktionen 253 8.4.5 Körperliche Erinnerungen 254 8.4.6 Umgang mit Verlust 257 8.4.7 Die Erinnerung an die Zeit im Versteck 258 8.4.8 Umgang mit Marginalisierung 259 8.4.9 Der nicht-jüdische Ehemann 262 8.4.10 Heutige Bedrohungsgefühle 263 8.4.11 Die Sinnfindung 263 8.5 Das Lebensthema: Gratwanderung zwischen Entwicklung und Absicherung 265 9 Jürgen Haverkamp: Eine »montierte Identität« 269 9.1 Einleitung 269 9.2 Die Begegnung 270 9.3 Die Kurzbiographie 272 9.3.1 Die Geschichte der Familie Haverkamp 272 9.4 Die Interpretation 275 9.4.1 Abwehr aus »methodischen« Gründen 275 9.4.2 Die Form der Erzählung 276 9.4.3 Die Eingangssequenz 283 9.4.4 Das Leitmotiv der Biographie: Das »schwarze Schaf« 287 9.4.5 Das Verhältnis zu Mutter und Bruder 291 9.4.6 Die Zeit im Versteck 294 9.4.7 Rollenumkehr und paradoxe Bindung an die Eltern 296 9.4.8 Die Fortsetzung von Beziehungsmustern 298 9.4.9 Die Zeit in Israel 304 9.5 Das zentrale Thema der Biographie: Leben zwischen »Einzigartigkeit« und »Vernichtung« 311 10 Harry Young: Verfehlte und mögliche Begegnungen 316 10.1 Zwei Interpretationen einer Lebensgeschichte 316 10.2 Teil 1: Die verfehlten Begegnungen von Dezember 1998 bis Juli 2001 318 10.2.1 Die Kontakte mit Harry Young 318 10.2.2 Kurzbiographie 319 10.2.3 Die Annäherung und erste Grenzprobleme 320 10.2.4 Ein Keulenschlag 322 10.2.5 Der Hund 325 10.2.6 Das erste avisierte Treffen 326 10.2.7 Die Wende 326 10.2.8 Rollen im Übertragungsdrama 327 10.2.9 Unmögliche Treffen 328 10.2.10 Der Auftrag 329 10.2.11 Die Beziehungsklärung 330 10.2.12 Die Grenzen der Verstrickung 332 10.2.13 Harry Youngs »leerer Kreis« 334 10.2.14 Vermutete Lebensthemen 336 10.3 Teil 2: Die mögliche Begegnung im Juli 2001 337 10.3.1 Die Bewältigung affektiver und kognitiver Blockaden 337 10.3.2 Das Telefoninterview 338 10.3.3 Albtraumhafte Erinnerungen 342 10.3.4 Die Zeit in Israel 347 10.3.5 In den USA 349 10.3.6 Eine neue Familie 350 10.3.7 Der Bruch in der Biographie 351 10.4 Die Lebensthemen 354 10.4.1 Prägende Aspekte der »Krise des Zeugnisses« im Interview mit Harry Young 356 10.4.2 Verfehlte Begegnungen 361 11 Erfahrungen mit den Methoden und den »Krisen des Zeugnisgebens« im Forschungsprozess 363 11.1 Die Kombination der Methoden 363 11.1.1 Beispiele für die Verknüpfung der Methoden 364 11.2 Zwei Ebenen des Lebens mit Verfolgungserfahrungen 368 11.3 Die Bedeutung erzählter Biographien 369 11.4 Der Ausdruck von Traumatisierungen in den Lebensgeschichten 371 11.5 Krisen im Forschungsprozess – ihre Bewältigung und ihre Bedeutung für das Forschungsthema 377 11.5.1 Umgang mit Tabus in der Forschung über den Nationalsozialismus 377 11.5.2 Biographische Disposition 380 11.5.3 Krisen bei den Kontaktaufnahmen 381 11.5.4 Krisenhafte Begegnungen 383 11.6 Die Modifizierung des narrativen Interviews 385 11.7 Forschungsverträge und »Nachsorge« nach Interviews mit Traumatisierten 387 11.8 Anforderungen an InterviewerInnen und Interviewsetting 389 12 Die Forschungsfragen »revisited« – Individuelle und gemeinsame Lebensthemen der einst versteckten Kinder 392 12.1 Die individuellen Lebensthemen der einst versteckten jüdischen Kinder 393 12.1.1 Erika Koschinski: Auslassungen und Integration 393 12.1.2 Lore Frühling: Glückssträhne inmitten von Bitterkeit und Leid 394 12.1.3 Lara Schwarz ist gut »angekommen« 396 12.1.4 Jürgen Haverkamp: Zwischen Einzigartigkeit und Vernichtung 397 12.1.5 Harry Young: Verfehlte Begegnungen 398 12.2 Weiterwirkende psychische Bearbeitungsformen: Das paradoxe Ringen um Erinnerungen sowie um Sinn und Bedeutung 399 12.2.1 Das paradoxe Ringen um Erinnerungen 400 12.2.2 Das Ringen um Sinn und Bedeutung 401 12.3 Der »Ausschluss«, Loyalitätskon. ikte und andere gemeinsame Themen in den Biographien einst versteckter jüdischer Kinder 403 12.3.1 Der »Ausschluss« 403 12.3.2 Sehnsucht nach Heimat 408 12.3.3 Ambivalente Gefühle zwischen Wut, Dankbarkeit und Hass 413 12.3.4 Das Verhältnis zu den deutschen VersteckerInnen 417 12.3.5 Die Verbindung des deutschen und jüdischen Identitätsaspektes 418 12.4 Chancen und Risiken der aktuellen »Krisen des Zeugnisgebens« 420 12.4.1 Der »intermediäre Raum« in den Forschungsinterviews 422 12.5 Schluss und Ausblick 425 Nachwort 428 Mein Dank 434 Literatur 436 Transkriptionssystem 456 Analyzes the experiences of five Jews who, as children, were hidden by non-Jews in Germany during World War II: Erika Koschinski (Israel); Harry Young (USA); and Lore Frühling, Lara Schwarz, and Jürgen Haverkamp (Germany). The subjects mentioned their pain and their ambivalent feelings toward Germans and toward their parents, who they felt had abandoned them. Contends that there is no "typical hidden child", and that surviving in hiding is a very individual experience. Discusses difficulties in the relationships between the children and their rescuers. States that the murder of or threat to relatives was almost as traumatic for the children as their own persecution. Concludes that society, as well as individual contacts, can help alleviate the effects of the trauma of having been hidden, and that former hidden children who survived in the midst of non-Jewish Germans, having learned to deal with ambivalent or conflicting loyalties, are more competent in approaching non-Jews than other Holocaust survivors. (From the Bibliography of the Vidal Sassoon International Center for the Study of Antisemitism) Ein bislang kaum beachtetes Kapitel der Judenverfolgung ist das Überleben versteckter jüdischer Kinder in Deutschland. Birgit Schreiber interviewte 17 jüdische Männer und Frauen, die als Kinder von nichtjüdischen Deutschen versteckt und gerettet wurden, und stellt in einer einfühlsamen sozialwissenschaftlichen Analyse fünf dieser Biographien vor. Die Männer und Frauen erzählten teils erstmals ausführlich von ihrem Leben - von den Narben, von ambivalenten Gefühlen gegenüber den Deutschen oder den Eltern, von denen sie sich verlassen fühlten, aber auch von kreativen Lebenslösungen. Ihre Begegnungen mit der Nichtjüdin Birgit Schreiber machen Mut für ein empathischeres Miteinander von Juden und Nichtjuden in Deutschland. Mit einem Vorwort von Kurt Grünberg und einem Nachwort von Dan Bar-On. Die AutorinBirgit Schreiber, Dr. rer. pol., ist Sozialwissenschaftlerin und Journalistin und promovierte an der Universität Oldenburg
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