معرفی کتاب «Verordnete Lust : Sexualmedizin, Psychoanalyse und die »Krise der Ehe«, 1870-1930» نوشتهٔ Christa Putz، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 1800. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Ende des 19. Jahrhunderts begannen Mediziner\_innen, Sexualforscher\_innen und Psychoanalytiker\_innen, Störungen der sexuellen Lust bei Männern und Frauen als Krankheiten zu erforschen und zu therapieren. Angetrieben wurden diese Bemühungen von historisch neuen Idealen lustbetonter Heterosexualität und veränderten Erwartungen an die Ehe. Dieses Buch zeichnet den wissenschaftlichen Diskurs nach und legt seine theoretischen und kulturellen Voraussetzungen offen. Die Dokumentation konkreter Fälle veranschaulicht seine Reichweite und praktischen Auswirkungen auf die Patientinnen und Patienten. INHALT Dank Einleitung Die Pathologien des Sexuellen Störungen des Sexuellen beim Mann (1875–1890) Störungen des Sexuellen bei der Frau (1860–1905) Die Innovationen der Psychoanalyse (1900–1935) Der Beitrag anderer Disziplinen nach 1910 Ein Problem erfassen: Wissenschaftliche Grundlagen »Sexualität« als psycho-physisches Geschehen Wendungen in der Triebtheorie: Von der Fortpflanzung zur Heteroerotik Geschlechterdifferenzen Die »Krise der Ehe« um 1900 Ehe vor 1900: eine historische Skizze Die moderne Ehe Ehe im medizinisch-therapeutischen Diskurs Die Anfänge der Sexualtherapie Die Behandlung der Impotenz (1870–1905) Eine verzögerte und verhinderte Therapeutik: die Behandlung von Frauen (1870–1905) Der Eintritt der Psychoanalyse in das therapeutische Feld (1905–1935) Orte und Beziehungen in der Sexualtherapie Fälle: Dimensionen subjektiver Erfahrung Gericht versus Therapeutik: Konturen sexualtherapeutischer Interaktionen Sexuell gestört?! Variationen eines Gefühls Tugendhaft/lasterhaft: Zwei Abweichungen von zeitgemäßer Liebesanforderung Schluss Literatur Ende des 19. Jahrhunderts begannen Mediziner/-innen, Sexualforscher/-innen und Psychoanalytiker/-innen, Störungen der sexuellen Lust bei Männern und Frauen als Krankheiten zu erforschen und zu therapieren. Angetrieben wurden diese Bemühungen von historisch neuen Idealen lustbetonter Heterosexualität und veränderten Erwartungen an die Ehe. Dieses Buch zeichnet den wissenschaftlichen Diskurs nach und legt seine theoretischen und kulturellen Voraussetzungen offen. Die Dokumentation konkreter Fälle veranschaulicht seine Reichweite und praktischen Auswirkungen auf die Patientinnen und Patienten. Medizin,Psychoanalyse,Sexualität,Ehe,Sexuelle Störungen,Geschlecht,Körper,Medizingeschichte,Wissenschaftsgeschichte,Geschichtswissenschaft,Medicine,Psychoanalysis,Sexuality,Gender,Body,History of Medicine,History of Science,History
Ende des 19. Jahrhunderts begannen Mediziner_innen, Sexualforscher_innen und Psychoanalytiker_innen, Störungen der sexuellen Lust bei Männern und Frauen als Krankheiten zu erforschen und zu therapieren. Angetrieben wurden diese Bemühungen von historisch neuen Idealen lustbetonter Heterosexualität und veränderten Erwartungen an die Ehe.Dieses Buch zeichnet den wissenschaftlichen Diskurs nach und legt seine theoretischen und kulturellen Voraussetzungen offen. Die Dokumentation konkreter Fälle veranschaulicht seine Reichweite und praktischen Auswirkungen auf die Patientinnen und Patienten.