معرفی کتاب «Vermögende Körper : Zeitgenössischer Tanz zwischen Ästhetik und Biopolitik» نوشتهٔ Stefan Apostolou-Hölscher، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2015. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
In Jean Georges Noverres Briefen über die Tanzkunst zeigt sich, inwiefern das Aufkommen der Ästhetik um 1800 mit dem korreliert, was Foucault Biopolitik nennt. Mit Rancière demonstriert Stefan Apostolou-Hölscher: Sie beziehen sich dennoch anders auf das Leben. Weil Biopolitik sich aus der Freisetzung von Potentialen speist, setzt sie vermögende Körper voraus. Umgekehrt jedoch sind vermögende Körper denkbar, deren ästhetische Praxis in einem widerständigen Verhältnis zur Biopolitik steht. Diese Spannung wird vermittels Stücken von Sasa Asentic, Jérome Bel, Mette Ingvartsen/Jefta van Dinther, Ivana Müller und Yvonne Rainer skizziert. Ästhetik,Biopolitik,Choreografie,Tanz,Theater,Körper,Noverre,Foucault,Rancière,Kulturgeschichte,Aesthetics,Biopolitics,Choreography,Dance,Theatre,Body,Cultural History Inhalt Prolog 1. Einleitung: Tanz und Choreographie – (Produktions)Verhältnisse Parabel I: Mette Ingvartsens/Jefta van Dinthers It’s in the air 2. Choreographie und Tanz zwischen. Form und Lebendigkeit 2.1 André Lepecki als Anwalt des vermögenden Körpers 2.2 Gerald Siegmund als Anwalt des Abstands zwischen Körper und Gesetz 2.3 Eine Alternative zwischen Ästhetik und Biopolitik 3. Zwei Poetiken des Tanzes 3.1 Arbeau und das Leben der getakteten Gemeinschaft: Der Priester und sein Anwalt 3.2 Feuillet: Schritte machen auf dem weißen Blatt Papier 4. Drei Regime bei Jacques Rancière 4.1 Das ethische Regime und seine Geometrie der Schritte und Positionen im Raum 4.2 Das poetische/repräsentative Regime der Künste und die natürliche Ordnung der Körper 4.3 Das ästhetische Regime der Kunst und seine choreographischen Fehlschritte Parabel II: Jérôme Bels Véronique Doisneau 5. Wie das biopolitische Kalkül mit dem Versprechen der Ästhetik Ernst macht 5.1 Schillers Spieltrieb und das Verknoten der Gegensätze 5.2 Kants Schönes die bestimmbare Form der Körper und ihr Gemeinsinn 5.3 Noverres tableaux vivants im Visier der Biopolitik Parabel III: Yvonne Rainers Trio A 6. Choreographie, Leben und Praxis in Noverres Briefen über die Tanzkunst 6.1 Über Hirten und Schafe 6.2 Von den Vereinnahmungsapparaten zum Choreographischen Parabel IV: Ivana Müllers While we were holding it together 7. Biopolitik als Produktionsverhältnis 7.1 Zwei Ur-Ethiken: Biopolitische Kalküle bei Rudolf von Laban und Doris Humphrey 7.2 Was Rancières Gleichheitsaxiomatik entgeht Parabel V: Saša Asenti??s My private bio-politics 8. Das Choreographische im ästhetischen Regime 8.1 Spinoza: Was kann ein Körper? 8.2 Von passiven Leidenschaften über aktive Freuden zu Gemeinbegriffen 8.3 Spinozas Kritik am Denken in stummen Gemälden und Noverres tableaux vivants Parabel VI: Ivana Müllers Playing Ensemble Again and Again 9. Epilog: Immanenz, Subjektivierung und das Lebendige im Choreographischen Literatur- und Quellenverzeichnis
In Jean Georges Noverres Briefen über die Tanzkunst zeigt sich, inwiefern das Aufkommen der Ästhetik um 1800 mit dem korreliert, was Foucault Biopolitik nennt. Mit Rancière demonstriert Stefan Apostolou-Hölscher: Sie beziehen sich dennoch anders auf das Leben.Weil Biopolitik sich aus der Freisetzung von Potentialen speist, setzt sie vermögende Körper voraus. Umgekehrt jedoch sind vermögende Körper denkbar, deren ästhetische Praxis in einem widerständigen Verhältnis zur Biopolitik steht. Diese Spannung wird vermittels Stücken von Sasa Asentic, Jérome Bel, Mette Ingvartsen/Jefta van Dinther, Ivana Müller und Yvonne Rainer skizziert.
Dance choreographies both reflect and undermine biopolitical mechanisms of control. This book explains the history of this ambivalence out of the contradictions which come entwined with the emergence of aesthetics around the beginning of the 19th Century.