Verkörperungen Von Herrschaft: Zorn Und Macht in Texten Des 12. Jahrhunderts (Trends in Medieval Philology) (German Edition) (Trends in Medieval Philology, 32)
معرفی کتاب «Verkörperungen Von Herrschaft: Zorn Und Macht in Texten Des 12. Jahrhunderts (Trends in Medieval Philology) (German Edition) (Trends in Medieval Philology, 32)» نوشتهٔ Freienhofer, Evamaria، منتشرشده توسط نشر de Gruyter GmbH در سال 2016. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Recent years have witnessed growing interest in anger as a literary and societal phenomenon. Delving into this topic, this work examines the ways that 12 th century authors functionalized rage for their narratives of power and rule. An innovative aspect of the work is its cross-genre examination of texts that can be seen as key conceptualizations of early statehood. Inhalt Einleitung Macht und Herrschaft Institutionalisierung und Personalisierung Verkörperung Textauswahl und Vorgehen Methode 1. Antike Theorien zu Zorn und Herrschaft 1.1 Aristoteles: Zorn als hierarchisierende Emotion 1.2 Philodem von Gadara: Der ‚natürliche‘ Zorn als weise Reaktion 1.3 Seneca: Zorn als Raserei 1.4 Laktanz: Zorn als Voraussetzung von Herrschaft 1.5 Zusammenfassung der Ergebnisse 2. Eine Theorie zu Zorn und Herrschaft aus dem 12. Jahrhundert – der Policraticus von Johannes von Salisbury 2.1 Verkörperung(en) von Herrschaft 2.2 Der Zorn Gottes als Drohung und Strafe 2.3 Zusammenfassung der Ergebnisse 3. Eine neue Konzeptualisierung von Zorn und Herrschaft im 12. Jahrhundert – von der Chanson de Roland zum Rolandslied 3.1 Zorn und Herrschaft in der Chanson de Roland 3.1.1 Die dulce France – der Zerfall einer intakten Einheit 3.1.2 Die Exklusivität des Herrschers 3.1.3 Exkurs: Ganelon als machtvolle Verkörperung von Zorn 3.2 Zorn und Herrschaft im Rolandslied 3.2.1 Entproblematisierung des Heldenzorns 3.2.2 Herrscherzorn als bedrohliche Aura 3.2.3 Herrscherzorn als Verkörperung des rîche 3.3 Zusammenfassung der Ergebnisse 4. Das 12. Jahrhundert als Wendepunkt – eine neue Sicht von Zorn und Herrschaft in den Gesta Frederici Ottos von Freising und Rahewins 4.1 Otto von Freising 4.1.1 Buch I: tamquam unum corpus – Kollektive als ein Körper im Zorn 4.1.2 Buch II: Friedrich Barbarossa – Herrscherzorn zwischen Person und Institution 4.1.3 Herrschaftsgeschichte als Verlagerung von Zorn erzählen 4.2 Rahewin 4.2.1 Herrscherzorn als letztes Mittel in Italien 4.2.2 Ein doppeltes Bild von Friedrich Barbarossa – Zorn in der Auseinandersetzung mit dem Papst 4.3 Zusammenfassung der Ergebnisse 5. Zorn und Gewalt als Ursprung von Herrschaft im König Rother 5.1 Zorn einzelner Figuren 5.1.1 Die Riesen als machtvolle Verkörperungen von Zorn 5.1.2 Konstantin als Verkörperung machtlosen Zorns 5.2 Zorn und Erzählen 5.2.1 Tabuisierung von Rothers Zorn 5.2.2 Die Erzählung als Geschichtskonstruktion 5.3 Zusammenfassung der Ergebnisse Fazit und Ausblick Bibliographie Register In den letzen Jahren hat die Beschäftigung mit Zorn als literarischem und gesellschaftlichem Phänomen Hochkonjunktur. Während der Antike und der Moderne dabei große Aufmerksamkeit zukommt, gibt es nur vereinzelte Untersuchungen mittelalterlicher Entwürfe. Daran anknüpfend geht die vorliegende Studie der Frage nach, wie Autoren des 12. Jahrhunderts Zorn für das Erzählen von Macht und Herrschaft funktionalisieren. Grundlegend ist dabei, dass erstmals Werke mehrerer Gattungen (Literatur, Historiographie und Theorie), die als zentrale Konzeptualisierungen von Herrschaft gelten können, gemeinsam in den Blick genommen werden. Erst die Gegenüberstellung der verschiedenen Texte (Policraticus, Chanson de Roland, Rolandslied, König Rother, Gesta Frederici) macht die große Bedeutung von Zorn für die Reflexion und Darstellung früher Staatlichkeit im deutschen Teil des Reiches unter Friedrich Barbarossa deutlich. So ist die vorliegende Studie nicht nur für mediävistische Literatur- und Geschichtswissenschaftler attraktiv, sondern bietet auch einem breiteren politisch interessierten Publikum anregenden Stoff zum Nachdenken über die eigenen Wurzeln und Erzählungen. In den letzen Jahren hat die Beschäftigung mit Zorn als literarischem und gesellschaftlichem Phänomen Hochkonjunktur. Daran anknüpfend wird hier der Frage nachgegangen, wie Autoren des 12. Jahrhunderts Zorn für das Erzählen von Macht und Herrschaft funktionalisieren. Grundlegend ist dabei, dass erstmals Texte mehrerer Gattungen, die als zentrale Konzeptualisierungen früher Staatlichkeit gelten können, gemeinsam in den Blick genommen werden
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