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نوید و خیانت: سوءاستفاده روحانی در فرقه‌ها و جامعه‌های کلیسای کاتولیک (نسخهٔ آلمانی)

Verheissung und Verrat: Geistlicher Missbrauch in Orden und Gemeinschaften der katholischen Kirche (German Edition)

معرفی کتاب «نوید و خیانت: سوءاستفاده روحانی در فرقه‌ها و جامعه‌های کلیسای کاتولیک (نسخهٔ آلمانی)» (با عنوان لاتین Verheissung und Verrat: Geistlicher Missbrauch in Orden und Gemeinschaften der katholischen Kirche (German Edition)) نوشتهٔ Dysmas de Lassus، منتشرشده توسط نشر Aschendorff Verlag GmbH & Co. KG در سال 2022. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Neben sexuellem Missbrauch ist auch die Dramatik des geistlichen Missbrauchs in der Kirche offenkundig geworden. Seine Folgen sind nicht minder schockierend und gefährlich, sowohl für Einzelne wie auch für Gemeinschaften.Der französische Kartäusermönch Dysmas de Lassus, Generalprior seines Ordens, sah sich durch den Skandal des geistlichen Missbrauchs in einer Weise herausgefordert, dass er mit diesem Buch seine Klage und seinen Ruf zur Umkehr öffentlich macht.Er fordert, die Opfer zu sehen und in den Mittelpunkt zu rücken. Er beklagt das schwere Fehlverhalten von Ordensoberen und Gründern neuer geistlicher Gemeinschaften sowie gefährliche Formen von Gemeinschaftsleben innerhalb der Kirche. Dabei benennt er auch diagnostische Elemente, um das Gefahrenpotential verschiedener spiritueller Richtungen und Leitungsformen zu ermessen oder Fehler zu erkennen.Entstanden ist ein leidenschaftliches Plädoyer, das den Opfern verpflichtet ist und tief wurzelt in der christlichen Tradition und Theologie des (gemeinschaftlichen) geistlichen Lebens. Es ist nicht zuletzt ein profunder Beitrag über die unverletzliche Freiheit des Einzelnen, über Leitung, Gehorsam und Gemeinschaft aus der Perspektive des christlichen Glaubens. Das Buch erschien erstmals 2020 in Frankreich, wo es große Beachtung fand. Es wurde bereits in mehrere Sprachen übersetzt. Titel 2 Impressum 3 Inhalt 4 Vorwort zur deutschen Ausgabe 11 Vorwort zur französischen Ausgabe 16 Zum Geleit 20 1 Leidenschaftliche Liebe. Zwischen Weisheit und Torheit 22 1.1 Perspektiven 22 Ermenonville, 3. März 1974 23 Die Ursachen suchen 24 Die Eigenart einer Krankheit 26 Die Schwachstellen 27 Das Immunsystem 29 Ein Schatz in zerbrechlichen Gefäßen 29 1.2 Aufs Ganze gehen 32 1.3 Zwei Begriffe: Grenze und Risiko 35 Das Ordensleben hat etwas Extremes 35 Abwege jenseits der Grenze 37 1.4 Sektiererische Entwicklungen 39 Sekten und religiöse Gemeinschaften 39 Sich des anderen bemächtigen — kurze Beschreibung eines Phänomens 40 Zusammenfassung einer Studie von Isabelle Chartier-Siben 41 Zusammenfassung einer Publikation von Sr. Chantal-Marie Sorlin 43 Die Zwiebel 44 Ein Beispiel aus dem Leben 45 Missbrauchende christliche Systeme 48 Die Notwendigkeit von Weisheit 49 Das Zusammenspiel der Tugenden 50 Die discretio 52 2 Wie eine sektiererische Fehlentwicklung in die Wege geleitet wird 54 2.1. Der gut ausgebildete Gründer 55 2.2. Gruppendynamik und Wetteifern 58 2.3 Opfer und Komplize 60 2.4 Identische Sukzession 63 2.5 Die Kultur der Lüge 66 2.6 Der Pivot: Dreh- und Angelpunkt 68 2.7 Das Verhältnis zu Informationen 71 2.8 Die Konsequenzen eines solchen Klimas 75 3 Charisma und Institution 77 3.1 Der Fisch stinkt vom Kopf 77 3.2 Notwendigkeit der Institution 79 3.3 Fruchtbare Spannung zwischen Institution und Charisma 81 3.4 Objektivität und Affektivität 84 4 Das Gemeinschaftsleben 86 4.1 Der Dienst der Autorität 88 4.2 Autorität und Gehorsam gründen in der Inkarnation 90 Für den Oberen tritt derjenige, der gehorcht, an die Stelle Christi 92 Das Vorbild der Heiligen Familie 93 4.3 Pyramidenförmige und sternförmige Strukturen 95 Verbot von Gesprächen unter den Mitgliedern 96 Das Denken kontrollieren 98 4.4 Hochmut und Isolation 101 4.5 Einheitsdenken 103 4.6 Die Kultur der Ausnahme 105 4.7 Die Falle der Institutionalisierung des Charismas 109 4.8 Der Kult der Einheit 113 Einheit: Uniformität oder Harmonie? 113 Die Tyrannei der Einheit 116 Gelübde der Einheit oder Gelübde des Vertrauens 117 Verbot jedweder Kritik 120 Die Einheit — eine fragile Schönheit 121 4.9 Vorbild, Vertrauen und Gemeinschaft 123 5 Die Beziehung zur Außenwelt 126 5.1 Trennung von der Welt 126 5.2 Kriterien für eine gesunde Trennung 128 5.3 Geheimhaltung 130 5.4 Das Lesen der Post 132 5.5 Das Erscheinungsbild gegenüber der Welt 133 5.6 Die Grenzen, die dem externen Beichtvater gesetzt werden 135 6 Gehorsam, insbesondere sein dritter Grad 138 6.1 Gehorsam, ein Grundpfeiler des Ordenslebens 138 Der hl. Benedikt 138 Gott, Regel und Abt 138 Die Vorbildfunktion 141 Rat einholen 142 Der gegenseitige Gehorsam 142 Der hl. Bruno 143 6.2 Die Grenzen des Gehorsams 144 Kann man von blindem Gehorsam sprechen? 146 Handlung des Menschen und menschliche Handlung 148 Der Wille des Oberen ist nicht der Wille Gottes 149 6.3 Der dritte Grad des Gehorsams: die Unterwerfung des Urteils 155 6.4 Reflexion über die Vorsehung 159 6.5 Wenn man die Grenzen des Gehorsams überschreitet 163 Wenn das Übel eindeutig ist 163 Wenn das Übel nicht eindeutig ist 164 Wenn das Prinzip der Unterscheidung selbst betroffen ist 165 Kann man, darf man auf seinen Verstand verzichten? 167 Eine Formulierung des hl. Johannes Klimakos 169 6.6 Gehorsam gegenüber der Kirche 171 6.7 Der königliche Weg des Gehorsams 175 7 Askese und Verzicht Zwischen Weisheit und Torheit 180 7.1 Die Risiken einer auf die Spitze getriebenen Spiritualität 180 Nehmen Sie siebenmal so viel 180 Traditionell ist nicht genug 181 7.2 Askese und körperliche Buße 186 Ausgewogenheit 187 7.3 Demut 190 7.4 Das Opfer 196 7.5 Die Versuchung unter dem Deckmantel des Guten 198 7.6 Verzicht steht nie an erster Stelle 200 7.7 Spiritualität der Substitution 205 8 Geistliche Begleitung 209 8.1. Geistliche Vaterschaft 212 Der Vogel im Käfig 212 Freiheit und Zwang in der Begleitung 215 Die Risiken »importierter« Begriffe 218 Der Starez 219 Der echte und der falsche Starez 220 Die Rolle des Abtes oder des Priors 223 8.2 Unterscheidung der Geister und Begleitung 226 Aufnahme ins Kloster 226 Schwierigkeiten auf dem Weg 227 Idealismus und Unkenntnis des Menschlichen 228 Die Gnade setzt die Natur voraus 233 Die Quelle in der Wüste 234 8.3 Das Herz eröffnen 239 Notwendigkeit der Herzenseröffnung 239 Darf man zur Herzenseröffnung ermutigen? 240 Transparenz oder Kontrolle? 242 Die Verletzung der Verschwiegenheit 243 Besondere Aspekte von Frauengemeinschaften 244 9 Geistlicher Missbrauch 249 9.1 Auswertung einer Feldstudie 250 Erste Achse: Macht über das Gewissen erlangen 251 Niemand kann Autorität über das Gewissen beanspruchen 252 Mitwirkung des Begleiteten 256 Zweite Achse: Die Forderung nach völliger Selbstaufgabe 256 Dritte Achse: Die geistliche Doktrin 258 Das Übel genauer benennen 259 9.2 Das entstellte Gottesbild 261 9.3 Vorsichtsmaßnahmen treffen 264 Die Freiheit gewährleisten: Canon 630 des Codex von 1983, 264 In rechter Weise begleiten 266 Die Versuchungen des Seelenführers 268 Effektivität 268 Der Seelenführer als Prophet 269 Die besondere Stellung des Novizenmeisters 270 Gott, Quelle unserer Freiheit 272 10 Sexueller Missbrauch 277 10.1 Um welche Dynamiken geht es? 279 Machtmissbrauch oder Vertrauensmissbrauch? 279 Vertrauen schwächt den kritischen Blick 280 Spirituelle Rechtfertigungen 281 Allmähliche Annäherung 282 Eine unzulässige Sakralisierung des Gehorsams 283 Das Unmögliche ist möglich 283 Schuldgefühle erzeugen 284 10.2 Von einem anderen völlig beherrscht werden 287 In einer persönlichen Beziehung 287 In einer Gemeinschaft 288 10.3 Eine seltsame Ähnlichkeit 290 10.4 Homosexueller Missbrauch im Ordensleben 295 11 Die Opfer 299 11.1 In den Mittelpunkt gehören die Opfer der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft 299 11.2 Den Opfern glauben 304 11.3 Der lange Leidensweg der Opfer 308 11.4 Ein mitfühlendes Herz für die Opfer 313 11.5 Keuschheit, Gerechtigkeit und Barmherzigkeit 316 12 Elemente der Gesundung und der Prävention 320 12.1 Ein klarer Blick 320 12.2 Wie kommt man aus dieser Sackgasse wieder heraus? 323 12.3 Das freie Wort ermöglichen 327 12.4 Der Dienst der Wahrheit 330 Die kleinen Lügen 330 Die Umstände 331 Eine Lüge kann eine andere verdecken 332 Die Rechtfertigung der Lüge 333 Die Lüge zerstört die Beziehung, weil sie das Vertrauen zerstört 335 Zeugen Gottes 336 12.5 Das Immunsystem 338 Ordensregel und Kirchenrecht 338 Kanonische und Apostolische Visitationen 340 Der Blick von außen 342 In den Grenzbereichen des Ordenslebens 343 12.6 Ausbildung, Begleitung 346 12.7 Der Reichtum der christlichen Tradition 348 13 Eine unaufdringliche Schönheit 351 13.1 Lob der Einfachheit 353 13.2 Die Früchte des Heiligen Geistes 357 Demut und Wahrheit 358 Begeisterung und Freiheit 359 Vertrauen 360 Geschwisterliche Liebe 360 13.3 Glücklich 362 14 Schlusswort 363 Anhang 367 Zeugnis einer jungen Frau, die sich zum Ordensleben hingezogen fühlte 367 Literatur 375
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