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Vergleichende Zeittafel zur Deutschen Literatur-Geschichte

معرفی کتاب «Vergleichende Zeittafel zur Deutschen Literatur-Geschichte» نوشتهٔ Kurt Herbert Halbach (auth.)، منتشرشده توسط نشر J.B. Metzler در سال 1952. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Ausbildung der Sonderart des tragischen Heldenlieds. europa. Die Römer beginnen, die Gallier in Norditalien und Südfrankreich zu unterwerfen. Nach 200 Eindringen der Germanen (Sueben) in Süddeutschland. 120/101 Einbruch der Kimbern und Teutonen (aus Jütland) in Gallien und Italien bis zur Niederlage durch Marius bei Aquae Sextiae und Vercellae. -Ursprung der germ. Runen: Vermittlung latinischer und nordetruskischer Schriftzeichen durch Kimbern an die Germ. des rheinischen Raumes (?). Nach 100 Quaden und Markomannen in Böhmen. 58/51 Ganz Gallien wird römisch durch Cäsar.15 Römische Provinzen Raetien und Noricum, südlich der obern und mittlern Donau, entstehen.12 Angriffskriege der Römer gegen Germanien (unter Drusus und Tiberius) beginnen; das röm. Einflußgebiet dehnt sich bis zur Elbe. Um 0 Markomannenreich des Maroboduus um Böhmen (zwischen Donau und Ostsee). Die Goten kommen aus dem skandinavischen Raum an die untere Weichsel. 9 D. ehr. Schlacht im Teutoburger Wald. Etwa 40/140 Südl. Großbritannien wird römisch. Um 50 Niederrhein endgültig Grenze des römischen Reiches. 98 Germania des Tacitus. Um 100 Südwestdeutschland (Decumatenland, zwischen Oberrhein und Oberdonau) nach Nordosten abgegrenzt durch den Limes.Nach 100 Eindringen des Christentums in Gallien. Herausbildung der germ. Großstämme: Alemannen, Franken, Sachsen, Goten; auch Burgunden, Langobarden, Thüringer. Seit etwa 200 Beginn der großen Wanderungen, vornehmlich der Ostgermanen. Fortschritt der mundartlichen Sonderentwick-1. 2000-770: VORGESCHICHTLICHE UND FRÜHGESCHICHTLICHE ZEIT 3 200/300 Geschichtliche epische Lieder bei den Goten, von Ostrogota und' anderen Königen. Entstehung des höfischen Preislieds, vermutlich bei den Goten. Hildelied im Ostseegebiet. 300/400 Episches Lied von OJfa (Uffo). 300/350 Gotische Lieder von Hanala, Fridigern und Widigoia. 360/80 Bericht Kaiser Julians über Chorgesang bei den Alemannen. Lieder der Westgoten zum Ruhme ihrer Vorfahren. 381 Westgotenbischof W ulfila gestorben; Westgoten arianische Christen; Bibel m westgot. Sprache. 420 Runeninschrift des Goldenen Horns von Gallehus. Um 425 Ostgot. Lied von Ermanarichs Tod. Um 430 Weichselgot. Hunnenschlachtlied. 446 Byzantinischer Gesandter Priscus amHof Attilas: Tanzlied got. (?) Mädchen zu Ehren Attilas; Vortrag eines Preislieds auf Attila durch zwei Sänger an seinem Hof. 45&-600 Hochklassische Zeit. Allmähliches Zurücktreten des Gleichlaufs in der hohen Dichtung. Auftreten der Variation und der Kenning. Stärkere Ausgestaltung des Seelischen. Stammessaga der Ostgoten. Vorzeitsaga von Sigmund und Sinfjötli (Sintarfizzilo). Saga von Jung-Sigfrid (?). Stammbaumlied der Amaler. Königsreihen als Merkgedichte. Erster Merseburger Zauherspruch (?). 450/500 Urlied vom Kampf um die Finnsburg. 451 Trauergesang der Westgoten auf ihren gefallenen König Theoderich. lungen; am stärksten sondert sich das Gotische ab. -Älteste skandinavische (urnord.) Runeninschriften (bes. in Norwegen). 213 Die Alemannen tauchen auf am römischen Limes. 260/80 Der Limes überrannt; das Decumatenland alemannisch. 310/95 Spätantiker Dichter Ausonius in Gallien (lat. Idylle Mosella). Seit etwa 350 Beginn der wendischen Zeit des späteren ostdeutschen Raumes (jenseits der EIbe, schließlich bis Elbe/Saale/Rednitz/Böhmerwald, einschließlich des hannoverischen Wendlands ). Frühgerm. Schmuckkunst der Völkerwanderungszeiten, bes. Fibelkunst (Zellenmosaik; Keilschnitt; Tierornamentik). Um 370 Tod Ermanarichs. 378 Schlacht bei Adrianopel: got. Reich in Südrußland durch die Hunnen vernichtet. Um 400 Franken (ripuarische und salische) am Rhein (Köln/Andernach) und in Flandern. 401/10 Alarich: Versuch der Westgoten, Italien und Nordafrika zu gewinnen. Um / nach 410 Wandalen (und Alanen, Sueben, Burgunder) sowie Westgoten in Südgallien und Spanien. 428/77 Geiserich: Begründung des Wandalenreichs in Nordafrika. 433/53 Attila. 436 Mittelrhein.Burgundenreich (umWorms) durch Aetius (mit hunn. Söldnern) vernichtet. Seit etwa 450 Angeln, Sachsen und Jüten in Britannien. Alemannen jenseits des Rheins: in Pfalz/Elsaß/Schweiz. 451 Schlacht auf den katalaunischen Feldern. 453 Tod Attilas. 471/526 Ostgotenkönig Theoderich (Dietrich). 476 Ende des weström. Reiches: Germane Odowakar herrscht als rex in Italien. 481/511 Chlodwigs fränkisches Großreich in Gallien; dann auch in Alemannien (496), Thüringen (531), Baiern (535, spätestens). 495 Theoderich besiegt Odowakar. 496 Franken orthodoxe röm.-kath. Christen. Um 500 Baiern besetzen Raetien (Ober-VERGLEICHENDE ZEITTAFEL 453 Totenpreislied auf Attila, von einer Reitergruppe gesungen. 460 Hochzeitleich in der Rheingegend, bezeugt durch gall. Dichter Apollinaris Sidonius. 500/50 Urlied vom Burgunden-Untergang. 533 Klagelied (Elegie) des letzten Wandalerkönigs Geilamir (Gelimer). 550/600 Königsverzeichnis des Widsid. Urlied von Wie land dem Schmied. Hadubardisches lngeld-Lied. 578 Kultischer Leich heidnischer Langobarden bei ihrem Opferfest, bezeugt von Papst Gregor d. Gr. 600-770 Spätzeit der germanischen Dichtung in Deutschland. Stärkeres Hervortreten der Abwandlung, schwächeres der Kenning und des schmückenden Beiworts. Freier Zeilenstil mit vereinzeltem Auftreten des Hakenstils. Schwinden des Gleichlaufs. Starke rhythmische Ausdruckskraft. Hohe Kunst der Darstellung.
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