Vergaser
معرفی کتاب «Vergaser» نوشتهٔ Heinrich Dechamps (editor); K. R. H. Praetorius (editor)، منتشرشده توسط نشر de Gruyter GmbH در سال 2020. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است. «Vergaser» در دستهٔ بدون دستهبندی قرار دارد.
Da es sich nur in flüssigem Zustande im Vergaser verwenden läßt, muß es vorher geschmolzen werden. Diese Notwendigkeit erschwert das Anlassen der kalten Maschine wesentlich, worauf es zurückzuführen ist, daß der Brennstoff sich nicht in der Praxis in dem Umfange eingeführt hat, wie es mit Rücksicht auf seine Billigkeit erwünscht war. Verhältnismäßig wenig Versuche wurden mit Paraffinvergasern gemacht. Näheres hierüber siehe in Kapitel V 2. Das P a r a f f i n ö ! -13ist ein Braunkohlenteerprodukt und geht aus Braunkohlenteeröl zwischen 200 und 300° über. Sein spezifisches Gewicht beläuft sich auf etwa 0,9 und sein unterer Heizwert auf 9800 Kcal. Der Flammpunkt liegt annähernd bei 115°. 1 kg Paraffinöl erfordert zur Verbrennung ungefähr 10,7 m s Luft. Ein Brennstoff, welcher aus vegetabilischen Rohstoffen gewonnen wird, ist der Spiritus. Der Luftbedarf für die Verbrennung desselben ergibt sich aus: 0.437 kg C 4-0,111 kg H -f-0,303 kg O + 0,149 kg H 2 O. Durch Einsetzen der Atomgewichte findet man, daß zur Verbrennung von 0,437 kg C 1, 14 kg O 0.111kg H 0,888 kg O zusammen also 2,03 kg O notwendig ist. -Da im Brennstoff selbst 0,30 kg O enthalten ist, muß durch die Luft noch rund 1,7 kg O eingeführt werden. -Djes entspricht einer Luftmenge von 7,39 kg oder 5,73 m 3 pro Kilogramm Spiritus. Natürlich können je nach dem Wassergehalt oder der Mischung des Spiritus mit anderen Brennstoffen in der Praxis nicht unerhebliche Abweichungen von diesen Werten auftreten. Der Heizwert des Spiritus beträgt etwa 6000 Kcal, und das spezifische Gewicht 0,810 bis 0,830. Der Heizwert liegt also wesentlich niedriger als beim Benzin oder Benzol. Sowohl Heizwert als auch spezifisches Gewicht hängen von dem im Spiritus enthaltenen Wassergrade ab. Für motorische Zwecke verwendet man 90 bis 95 gradigen denaturierten Spiritus, also solchen mit 90 bis 95 Gewichtsprozenten Alkohol und 10 bis 5 Gewichtsprozenten Wasser. Zur vollkommenen Verbrennung erfordert Spiritus einen großen Luftüberschuß. Ist dieser nicht vorhanden, so bildet sich Essigsäure, welche rostbildend wirkt. Anfänglich verwendete man lediglich Benzin als Brennstoff für leichte Verbrennungsmotoren und glaubte auch noch kurz vor dem Kriege aus mannigfachen Gründen nicht davon abgehen zu können. Einsichtsvolle Fachleute hatten allerdings schon seit Jahren (es sei bei dieser Gelegenheit auf die Prinz-Heinrich-Fahrt hingewiesen) lebhafte Propaganda für den Benzolbetrieb gemacht, jedoch mit schwachem Erfolge. Erst als die unbedingte Notwendigkeit eintrat und man lediglich auf inländische Erzeugnisse angewiesen war, ging man mit Erfolg zur Verwendung von Benzol über und es zeigte sich, daß dasselbe sogar für die empfindlichsten Flugmotoren durchaus brauchbar war. Die einzige Unannehmlichkeit, welche Benzol bietet. Naphtalinzusatz wirkt also in diesem Falle als Schutzmittel gegen Einfrieren. Vorwort zur zweiten Auflage INHALT I. Allgemeines über Vergaser und Brennstoffe II. Verdunstungsvergaser 1. Allgemeines über Verdunstungsvergaser 2, Bauarten III. Zerstäubungsvergaser A. Allgemeines 1. Einteilung 2. Betrachtung der Vorgänge im Vergaser B. Spritzvergaser 1. Einteilung 2. Bauliche Einzelheiten a) Schwimmervorrichtung b) Brennstoffdüse c) Heizung d) Regelung e) Luftzuführung f) Konstruktiver Aufbau g) Betätigungsarten der Vergaserregelung 3. Bauarten a) Zerstäubungsvergaser mit unveränderlicher Luftdüse b) Zerstäubungsvergaser mit veränderlicher Luftdüse c) Gemeinsame Veränderung der Luft- und Brennstoffzufuhr d) Registervergaser C. Ventilvergaser IV. Vergaser für Luftfahrzeuge V. Vergaser für schwere Brennstoffe 1. Petroleumvergaser 2. Parafiinvergaser 3. Naphtalinvergaser VI. Aus der Praxis Sach-Register
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