Verdienste vor Gott?: Der Begriff "zekhut" im rabbinischen Genesiskommentar Bereshit Rabba (Novum testamentum et orbis antiquus) (German Edition)
معرفی کتاب «Verdienste vor Gott?: Der Begriff "zekhut" im rabbinischen Genesiskommentar Bereshit Rabba (Novum testamentum et orbis antiquus) (German Edition)» نوشتهٔ Egger, Peter، منتشرشده توسط نشر Universitätsverlag; Vandenhoeck & Ruprecht; Vandenhoeck & Ruprecht GmbH & Company KG در سال 2000. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
und meinen antiken Lehrern den Rabbinen, die in diesem Buche zu Worte kommen 1) Ε. P. Sanders, Paul and Palestinian Judaism. A Comparison of Patterns of Religion; deutsch: Paulus und das palästinische Judentum. Ein Vergleich zweier Religionsstrukturen. Zum Ziel seiner Arbeit vermerkt Sanders (IX): "Eins der Ziele dieses Buches war, der vorherrschenden christl. Beurteilung des rabb. Judentums, wonach es sich bei ihm um eine Religion gesetzlicher Werkgerechtigkeit handele, ein Ende zu bereiten." Vgl. auch die Ausführungen Sanders' zum rabbinischen Judentum zur Zeit der Tannaiten, ebd. 75-224. 2) Zur Begründung dieser Eingrenzung s.u. Kapitel 2. und 3. We learn, therefore, (1) God has given the Law to enable man to obtain merits; (2) by not using the reward which is due to him who 9) Es gibt nur gerade eine Stelle, in der Marmorstein über das Verhältnis von Erwählung und "merit" spricht, und die der Diskussion bedarf (s.u. S. 262fl). -Auch Remaud kritisiert Marmorsteins Gewohnheit, z e khut mit "merit" zu übersetzen. Aber auch seine Kritik ist nicht grundsätzlicher Art. Das Werk Marmorsteins ist nach wie vor "irrempla9able" (unersetzbar). Trotz dieser Einschränkungen kann biz e khut auch "wegen des Verdienstes von" bedeuten: Cela dit, il serait inexact de conclure de ce qui precede que l'expression ΠΌΪ3 ne contient jamais l'idee de merite. Les choses sont ici assez complexes Mais dans le meme contexte le mot ΠΟΤ retrouve aussi explicitement, le sens fort de merite (ebd. 42). Trotz aller einschränkenden Bemerkungen zweifelt Remaud nicht daran, dass z e khut "Verdienst" und biz e khut "um des Verdienstes willen" bedeuten kann. Zusammenfassend ist zu sagen, dass er den Ausführungen von Moore und Sanders folgt. In Bezug auf die Bedeutung von z e khut bringt er nichts Neues. ## h. J. Neusner (1993) In einem Aufsatz äussert sich J. Neusner ausführlich zur Bedeutung von z?khut und zur zentralen Wichtigkeit dieses Ausdrucks in der rabbinischen Literatur. 16 Mit Berufung auf das Wörterbuch von Jastrow (s.u. S. 27) gibt er die Bedeutung von zekhut mit "[1] acquittal, plea in favor of the defendant; [2] doing good, blessing; [3] protecting influence of good conduct, merit; [4] advantage, privilege, benefit" an. Wobei die erste Bedeutung (meaning) nur im juristischen oder metaphorisch-juristischen Kontext vorkommt. Die zweite Bedeutung repräsentiert einen sehr allgemeinen und unpräzisen Gebrauch des Ausdrucks, da verschiedene andere Wörter dieselbe Bedeutung haben (ebd. 170). In den rabbinischen Texten kommt z e khut vorwiegend in der dritten und vierten Bedeutung vor, wobei diese nicht voneinander unterschieden werden können (ebd 170). Anschliessend stellt Neusner seine eigene Definition der Bedeutung von z e khut vor (ebd. 170f). Diese lautet: "the heritage of virtue and its consequent entitlements" (ebd. 171). Er führt dafür folgende Gründe an: -Die Vorteile und Privilegien, die durch zekhut verliehen werden, können geerbt und weitergegeben werden (ebd 170). 16) J. Neusner, Systemic Integration and Theology, The Concept of Zekhut in formative Judaism, 170-180. Die Aussagen dieser Arbeit werden gekürzt, zum Teil aber auch wörtlich in J. Neusner / W. S. Green (Hrsg.), Dictionary of Judaism in the Biblical Period, 450 B.C.Ε. to 600 C.E., Volume 2, New York 1996, II,688f, Artikel zekhut, übernommen. Eine gesonderte Besprechung dieses Artikels erübrigt sich. Es wird lediglich auf die wesentlichen Differenzen zu Neusners Arbeit von 1993 hingewiesen. ### 1.3 Fragen zur Bedeutung von z e khut im Zusammenhang mit rabbinischen Texten Gestützt auf den Stand der Forschung kann die Frage nach der Bedeutung von ΠΌΤ (^klmt) bzw. von ΓΠ3Κ ΓΠ3Τ (z e khut avot) präziser gestellt werden: 1. Bedeutet zekhut "Verdienst" und z e khut avot "Verdienst der Väter", oder hat dieser Ausdruck noch andere Bedeutungen? 2. Trifft es zu, dass die Bedeutung von z e khut nicht mit einem einzigen Ausdruck übersetzt, sondern lediglich umschrieben werden kann? Bedeutet z e khut "the heritage of virtue and its consequent entitlements" (Neusner), oder lautet die Umschreibung anders? 3. Hat z e khut in der präpositionalen Wendung ΓΊΌΤ2 (biz e khut) dieselbe Bedeutung wie als eigenständiges Nomen (Marmorstein, Neusner und andere)? Oder hat dieser Ausdruck kein besonderes Gewicht und bedeutet lediglich "um .... willen" und "wegen" (Moore und andere)? 4. Welcher theologische Stellenwert kommt dem Ausdruck z e khut in der rabbinischen Literatur zu? In welchem Verhältnis stehen z e khut und die Erwählung durch Gott? Definition von " Verdienst" und "merit" Um Unklarheiten zu vermeiden, ist es nötig, eine Definition dessen zu geben, was mit "Verdienst" gemeint ist. Da sich diese Frage im religiöstheologischen Zusammenhang stellt, liegt der Gedanke nahe, sich bei der Definition von "Verdienst" auf religiös-theologische Lexika zu berufen. Nun zeigt allerdings bereits ein oberflächlicher Blick in die Literatur, dass es sich bei den "Verdiensten" um ein recht weit verbreitetes religiöses Phänomen handelt, dem je nach Religion oder theologischer Richtung innerhalb einer bestimmten Religion eine andere Bedeutung und ein anderes Gewicht zukommt. 21 Der "Verdienst"-Verständnisse in den Religionen und ihren theologischen Richtungen sind viele. Die Definition dessen, was mit "Verdienst" gemeint sein soll, kann daher nicht von einer religionsphänomenologischen Grundlage aus erfolgen, da man für unseren Forschungsgegenstand nicht von vornherein bestimmte "Verdienst"-Verständnisse ausschliessen, oder sich gar auf ein bestimmtes "Verdienst"-Verständnis festlegen darf. Obwohl es sich bei der Frage, ob zfkhut in den zu untersuchenden Texten "Verdienst" bedeutet, ganz wesentlich auch um ein theologisches Prob- Peter Egger. Includes Bibliographical References (p. 403-410) And Indexes.
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