Verbstellungsmuster Im Altfranzösischen: Ein Beitrag Zur Historischen Syntaxforschung Aus Diskurstraditioneller Perspektive Beitrag Zur Historischen Syntaxforschung Aus Diskurstraditioneller Perspektive
معرفی کتاب «Verbstellungsmuster Im Altfranzösischen: Ein Beitrag Zur Historischen Syntaxforschung Aus Diskurstraditioneller Perspektive Beitrag Zur Historischen Syntaxforschung Aus Diskurstraditioneller Perspektive» نوشتهٔ Varga, Eva، منتشرشده توسط نشر de Gruyter GmbH در سال 2017. این کتاب در فرمت epub، زبان آلمانی ارائه شده است.
Attempts at a typological classification of Old French have led to the question of whether Old French is a verb-second language. This study reformulates the question by analyzing syntactical data using systems theory and discourse tradition. Are language systems pertinent for understanding Old French syntax? Or should Old French syntax instead be explained using a discourse tradition that does not rely on systems? Die Klassifizierung des Altfranzösischen als V2-Sprache wird kontrovers diskutiert und bis heute nur aus systemlinguistischer Perspektive behandelt. Die vorliegende Arbeit stellt die V2-Frage auf neuartige Weise, indem sie syntaktische Befunde systemtheoretisch und textlinguistisch interpretiert. Auf der Basis eines Korpus aus altfranzösischen Heldenepen, Reim- und Prosachroniken wird die diskurstraditionelle Determination (Koch 1987) syntaktischer Strukturen fokussiert. Es wird angenommen, dass syntaktische Befunde zunächst einmal individuelle Erscheinungsformen des Sprachlichen sind und als solche nicht unbedingt eine sprachsystematische Verankerung haben, denn bestimmte Textsorten können auch eine ältere oder ganz eigene Syntax tradieren und entsprechen dann nicht dem Sprachsystem, sondern gewissen Diskurstraditionen.Theoretisch setzt sich die Arbeit kritisch mit der Definition einer V2-Sprache auseinander. Durch die empirische Erforschung altfranzösischer Satzgliedmuster widmet sie sich überdies der Beschaffenheit und den Besonderheiten mittelalterlicher Texte. Mit der Frage nach dem Verhältnis von Sprach- bzw. Syntaxentwicklung und Texttradition spricht sie ein zentrales Problem der historischen Sprachwissenschaft an. Eva Varga, Romanisches Seminar, Eberhard Karls Universität Tübingen, Deutschland Die Klassifizierung des Altfranzösischen als V2-Sprache wird kontrovers diskutiert und bis heute nur aus systemlinguistischer Perspektive behandelt. Die vorliegende Arbeit stellt die V2-Frage auf neuartige Weise, indem sie syntaktische Befunde systemtheoretisch und textlinguistisch interpretiert. Auf der Basis eines Korpus aus altfranzösischen Heldenepen, Reim- und Prosachroniken wird die diskurstraditionelle Determination (Koch 1987) syntaktischer Strukturen fokussiert. Es wird angenommen, dass syntaktische Befunde zunächst einmal individuelle Erscheinungsformen des Sprachlichen sind und als solche nicht unbedingt eine sprachsystematische Verankerung haben, denn bestimmte Textsorten können auch eine ältere oder ganz eigene Syntax tradieren und entsprechen dann nicht dem Sprachsystem, sondern gewissen Diskurstraditionen.
Theoretisch setzt sich die Arbeit kritisch mit der Definition einer V2-Sprache auseinander. Durch die empirische Erforschung altfranzösischer Satzgliedmuster widmet sie sich überdies der Beschaffenheit und den Besonderheiten mittelalterlicher Texte. Mit der Frage nach dem Verhältnis von Sprach- bzw. Syntaxentwicklung und Texttradition spricht sie ein zentrales Problem der historischen Sprachwissenschaft an. Die Klassifizierung des Altfranzösischen als V2-Sprache wird kontrovers diskutiert und bis heute nur aus systemlinguistischer Perspektive behandelt. Die vorliegende Arbeit stellt die V2-Frage auf neuartige Weise, indem sie syntaktische Befunde systemtheoretisch und textlinguistisch interpretiert. Auf der Basis eines Korpus aus altfranzösischen Heldenepen, Reim- und Prosachroniken wird die diskurstraditionelle Determination (Koch 1987) syntaktischer Strukturen fokussiert. Es wird angenommen, dass syntaktische Befunde zunächst einmal individuelle Erscheinungsformen des Sprachlichen sind und als solche nicht unbedingt eine sprachsystematische Verankerung haben, denn bestimmte Textsorten können auch eine ältere oder ganz eigene Syntax tradieren und entsprechen dann nicht dem Sprachsystem, sondern gewissen Diskurstraditionen. Theoretisch setzt sich die Arbeit kritisch mit der Definition einer V2-Sprache auseinander. Durch die empirische Erforschung altfranzösischer Satzgliedmuster widmet sie sich überdies der Beschaffenheit und den Besonderheiten mittelalterlicher Texte. Mit der Frage nach dem Verhältnis von Sprach- bzw. Syntaxentwicklung und Texttradition spricht sie ein zentrales Problem der historischen Sprachwissenschaft an. Typologische Klassifizierungsversuche des Altfranzösischen führen bis heute zu der Frage, ob das Altfranzösische eine V2-Sprache ist. Der vorliegende Band stellt diese Frage auf neuartige Weise, indem er syntaktische Befunde in systemtheoretischer und diskurstraditioneller Perspektive analysiert. Ist die Syntax altfranzösischer Texte sprachsystematisch überhaupt relevant oder muss sie auf systemunabhängige Diskurstraditionen zurückgeführt werden?
دانلود کتاب Verbstellungsmuster Im Altfranzösischen: Ein Beitrag Zur Historischen Syntaxforschung Aus Diskurstraditioneller Perspektive Beitrag Zur Historischen Syntaxforschung Aus Diskurstraditioneller Perspektive
Theoretisch setzt sich die Arbeit kritisch mit der Definition einer V2-Sprache auseinander. Durch die empirische Erforschung altfranzösischer Satzgliedmuster widmet sie sich überdies der Beschaffenheit und den Besonderheiten mittelalterlicher Texte. Mit der Frage nach dem Verhältnis von Sprach- bzw. Syntaxentwicklung und Texttradition spricht sie ein zentrales Problem der historischen Sprachwissenschaft an. Die Klassifizierung des Altfranzösischen als V2-Sprache wird kontrovers diskutiert und bis heute nur aus systemlinguistischer Perspektive behandelt. Die vorliegende Arbeit stellt die V2-Frage auf neuartige Weise, indem sie syntaktische Befunde systemtheoretisch und textlinguistisch interpretiert. Auf der Basis eines Korpus aus altfranzösischen Heldenepen, Reim- und Prosachroniken wird die diskurstraditionelle Determination (Koch 1987) syntaktischer Strukturen fokussiert. Es wird angenommen, dass syntaktische Befunde zunächst einmal individuelle Erscheinungsformen des Sprachlichen sind und als solche nicht unbedingt eine sprachsystematische Verankerung haben, denn bestimmte Textsorten können auch eine ältere oder ganz eigene Syntax tradieren und entsprechen dann nicht dem Sprachsystem, sondern gewissen Diskurstraditionen. Theoretisch setzt sich die Arbeit kritisch mit der Definition einer V2-Sprache auseinander. Durch die empirische Erforschung altfranzösischer Satzgliedmuster widmet sie sich überdies der Beschaffenheit und den Besonderheiten mittelalterlicher Texte. Mit der Frage nach dem Verhältnis von Sprach- bzw. Syntaxentwicklung und Texttradition spricht sie ein zentrales Problem der historischen Sprachwissenschaft an. Typologische Klassifizierungsversuche des Altfranzösischen führen bis heute zu der Frage, ob das Altfranzösische eine V2-Sprache ist. Der vorliegende Band stellt diese Frage auf neuartige Weise, indem er syntaktische Befunde in systemtheoretischer und diskurstraditioneller Perspektive analysiert. Ist die Syntax altfranzösischer Texte sprachsystematisch überhaupt relevant oder muss sie auf systemunabhängige Diskurstraditionen zurückgeführt werden?