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Verantwortungsvolle Digitalität : Warum wir den digitalen Wandel gestalten sollten

معرفی کتاب «Verantwortungsvolle Digitalität : Warum wir den digitalen Wandel gestalten sollten» نوشتهٔ Christoph Böhm، منتشرشده توسط نشر Springer Berlin J.B. Metzler در سال 2024. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Digitale Produkte, Dienste sowie Kommunikationsformen zeichnen sich besonders dadurch aus, dass sie im physikalischen Sinne immateriell sind. Aus dieser Eigenschaft folgen vielfältige Möglichkeiten, Lebenspraktiken und Lebenswelten individuell zu gestalten. Leicht zu verbreitende Digitalprodukte vermitteln gesteigerte Wirksamkeitserfahrung, welche den Digitalen Wandel wirtschaftlich, technisch und gesellschaftlich in Gang hält. Wachstumsgrenzen scheinen durch disruptive Innovationen der Künstlichen Intelligenz, der digitalen Vernetzung sowie auch der Virtualisierung von Lebenswelten zu diffundieren. Ein systemischer Blick auf die Veränderungsdynamiken führt zur Einsicht, dass Anerkennungswettläufe zur Sicherung der sozialen Position entbrennen. Um einer Abwärtsspirale zu entfliehen, fühlen sich Individuen sowie wirtschaftliche Akteure genötigt, Verwirklichungschancen der Digitaltechnologie ergreifen zu müssen, da ansonsten die Todeserfahrung einer sozialen oder wirtschaftlichen Irrelevanz droht. Diesem Krisenphänomen setzt das Buch eine Idee entgegen, wie aus selbstfürsorglicher Integrität heraus eine lebensdienliche und vor allem gerechte Digitalität verwirklicht werden könnte. Vorwort Danksagung Inhaltsverzeichnis 1 Einführung: Digitalindustrie auf der Flucht vor sich selbst Teil I Digitalpraktiken im Prisma der Anerkennung 2 Lebensformen im digitalen Wandel 2.1 Grenzen der liberalen Neutralität 2.2 Methode der immanenten Kritik 3 Soziale Anerkennungswettläufe 3.1 Kampf um die individuelle Relevanz 3.2 Ökonomie der sozialen Reziprozität 4 Praxisstudien aus der digitalen Wirklichkeit 4.1 Praxisstudie 1: Verantwortungsfähigkeit für digitale Innovation 4.2 Praxisstudie 2: Die Macht hinter den Sozialen Medien 4.3 Praxisstudie 3: Kulturprägende Rolle der Digitalkonzerne 5 Immanente Probleme des digitalen Wachstums 5.1 Problemkategorien des digitalen Wandels 5.2 Dysfunktionales Freiheitsverständnis Teil II Lebensentwürfe unter Bedingungen der Netzwerkgesellschaft 6 Dysfunktionale Lebenspraktiken 6.1 Süchtige Verhaltensformen 6.2 Honneths Konzept der Verdinglichung als defizitäre Lebenspraktik 6.3 Entfremdung als defizitäres Aneignungsverhältnis der Wirklichkeit 6.4 Selbstinstrumentalisierung zur Befriedigung eines unreflektierten Bedürfnisses 6.5 Erkennen von dysfunktionalen Lebenspraktiken 7 Funktion von Lebensidealen 7.1 Funktionale Anforderungen an Ideale des Fortschritts 7.2 Authentizitätsideal von Charles Taylor 7.3 Grenzen des Bewusstseins 8 Psychosoziale Funktion der Identität 8.1 Objektbeziehungstheorie von T. Habermas und deren aktuelle Bedeutung 8.2 Persönliche Funktionen im Gebrauch der Digitalisierung 8.3 Funktion der Perspektivenübernahme 8.4 Psychosoziale Identität als mehrdimensionales Modell 8.5 Einfluss von digitalen Sozialtechniken auf die psychosoziale Identität 9 Der Mensch im Spiegel der Digitalisierung 9.1 Blick aus zeitnaher Perspektive auf Stresssymptome der modernen Gesellschaft 9.2 Verdinglichung versus Fragmentierung Teil III Voraussetzungen einer gelingenden Digitalität 10 Leitthemen einer Verantwortungskonzeption 10.1 Leitthema 1: Verdeckte Abhängigkeiten der Digitalpraxis 10.2 Leitthema 2: Filtertunnel gegen die Kontingenzüberforderung 10.3 Leitthema 3: Normendiffusion 10.4 Idee einer integrierten Verantwortung 11 Verantwortung aus der Subjektperspektive 11.1 Konsumentensouveränität 11.2 Capability Approach von Sen – Ein komparativer Ansatz 11.3 Überfluss an Verwirklichungschancen 11.4 Fähigkeit zur Orientierung 11.5 Integriertes Wachstum 12 Verantwortungsvolle Digitalität 12.1 Agile Netzwerkstrukturen der Digitalwirtschaft 12.2 Von der integrativen Perspektivenübernahme zur verantwortungsvollen Digitalität 12.3 Das integrative Prinzip der Verbesserung 12.4 Fähigkeiten zur Vermeidung selbstzwecksetzender Verbesserungen 13 Unternehmensverantwortung im Vergleich zur integrativen Verantwortung 14 Praktische Kritik der Unternehmensformen 14.1 Vorboten einer Krise 14.2 Prinzipien zur Objektivierung von immanenten Krisen der Digitalwirtschaft 14.3 Fähigkeiten zur Krisenbewältigung Teil IV Schluss – Digitalen Wandel gestalten 15 Zusammenfassung Literaturverzeichnis
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