Usurpator tanti nominis: Kaiser und Usurpator in der Spätantike (337-476 n. Chr.)
معرفی کتاب «Usurpator tanti nominis: Kaiser und Usurpator in der Spätantike (337-476 n. Chr.)» نوشتهٔ Joachim Szidat، منتشرشده توسط نشر Franz Steiner Verlag Wiesbaden GmbH در سال 2010. این کتاب در 5 صفحه، فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
English summary: The Roman Empire knew no institutionalized process that governed the transfer of power at the head of the empire. A change of government thus often led to crisis situations. Joachim Szidat examines elevations and usurpations of emperors in late antiquity after 337 through to the end of the western Empire in 476. Moreover, he illuminates the time of the tetrarchy and the early Byzantine era up through the middle of the 6th Century. Starting from the analysis of individual cases of exemplary transfers of power, the author works out the general processes in the seizure of power and their political and social circumstances and conditions. As crucial for the transfer and assurance of rule appears to be the role of the new political leadership, particularly emphasizing the great importance of civilian dignitaries that developed during the rule of Constantine. The usurpation therefore constituted a political rather than military problem: the new claimant to power had to be recognized. German text. German description: Die r�mische Kaiserzeit kannte kein institutionalisiertes Verfahren, das die �bergabe der Macht an der Spitze des Reiches regelte. Ein Wechsel der Herrschaft fuehrte daher h�ufig zu Krisensituationen. Joachim Szidat untersucht Kaisererhebungen und Usurpationen in der Sp�tantike nach 337 bis zum Ende des Kaisertums im Westen 476. Ausserdem beleuchtet er die Zeit der Tetrarchie und die fruehbyzantische Epoche bis in die Mitte des 6. Jahrhunderts. Ausgehend von der Analyse exemplarischer Einzelf�lle arbeitet der Autor die generellen Abl�ufe bei der Machtuebernahme sowie ihre politischen und gesellschaftlichen Voraussetzungen und Bedingungen heraus. Als entscheidend fuer die Weitergabe und Sicherung der Herrschaft erscheint dabei die Rolle der sich seit Konstantin bildenden neuen Fuehrungsschicht mit der grossen Bedeutung der zivilen Wuerdentr�ger. Die Usurpation stellte daher eher ein politisches als ein milit�risches Problem dar: Der Pr�tendent musste Anerkennung finden. Inhaltsverzeichnis Vorwort Hinweise für den Leser I. Einleitung I.1 Usurpation und Machtwechsel. Allgemeine Überlegungen I.2 Spätantike Usurpationen in der Forschung I.3 Absicht, Inhalt und Methode des Buches II. Die Wahrnehmung des Staatsstreiches in der Spätantike II.1 Der Staatsstreich und verwandte Phänomene II.2 Begrifflichkeit II.3 Die Bewertung des Staatsstreiches und ihr Niederschlag. in Herrscherlisten II.4 Der Staatsstreich in der politischen Theorie der Spätantike II.5 Die politische Auseinandersetzung zwischen Kaiser und Usurpator III. Der Kaiser III.A Herrschaftsform, Herrschaftsübertragung und Herrschaftssicherung im 4. u. 5. Jhd.. III.B Die Übernahme der Herrschaft III.C Der Vorschlag des Kandidaten III.D Die Anerkennung und Bestätigung des neu erhobenen Kaisers in seinem Herrschaftsgebiet und im Reich III.E Wer kann Kaiser werden? III.F Die Sicherung der Herrschaft IV. Der Usurpator IV.A Allgemeine Überlegungen IV.B Die Gründe der Usurpationen IV.C Die Übernahme der Herrschaft durch einen Usurpator IV.D Wer kann erfolgreich usurpieren? IV.E Der vom Usurpator bedrängte Kaiser und seine Anhänger IV.F Nach der Erhebung: Der weitere Weg des Usurpators IV.G Die Auseinandersetzung zwischen Kaiser und Usurpator IV.H Absetzung, Bestrafung, Tod IV.I Usurpator und Kaiser im 5. Jhd. Die Krise des Reiches und ihre Folgen für Herrschaftsübertragung und Herrschaftssicherung V. Versuch einer Bilanz VI. Anhang A. Exkurse B. Übersichten Abkürzungsverzeichnis Literaturverzeichnis Indizes Sachen und Begriffe Personennamen Geographische Namen Stellen Die römische Kaiserzeit kannte kein institutionalisiertes Verfahren, das die Übergabe der Macht an der Spitze des Reiches regelte. Ein Wechsel der Herrschaft führte daher häufig zu Krisensituationen. Joachim Szidat untersucht Kaisererhebungen und Usurpationen in der Spätantike nach 337 bis zum Ende des Kaisertums im Westen 476. Außerdem bezieht er die Zeit der Tetrarchie und die frühbyzantische Epoche bis in die Mitte des 6. Jahrhunderts in seine Darstellung ein.Ausgehend von der Analyse exemplarischer Einzelfälle arbeitet der Autor die generellen Abläufe bei der Machtübernahme sowie ihre politischen und gesellschaftlichen Voraussetzungen und Bedingungen heraus. Als entscheidend für die Weitergabe und Sicherung der Herrschaft erscheint dabei die Rolle der sich seit Konstantin bildenden neuen Führungsschicht mit der großen Bedeutung der zivilen Würdenträger. Die Usurpation stellte daher eher ein politisches als ein militärisches Problem dar: Der Prätendent mußte Anerkennung finden.
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