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Unzeitgemäße Utopien : Migrantinnen zwischen Selbsterfindung und Gelehrter Hoffnung

معرفی کتاب «Unzeitgemäße Utopien : Migrantinnen zwischen Selbsterfindung und Gelehrter Hoffnung» نوشتهٔ María do Mar Castro Varela، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2007. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

In der vorliegenden Untersuchung werden Migrantinnen nach ihren Utopien befragt, ihren »kleinen Träumen« und »großen Sehnsüchten« nachgespürt. Dabei gelingt es, die enge Verflochtenheit zwischen utopischem Denken und migrantischen Praxen herauszuarbeiten und Migrantinnen als kritisch-politische Mitglieder einer demokratischen Gesellschaft darzustellen. Die utopischen Beiträge erscheinen ungetrübt als paradox, naiv und gleichzeitig politisch radikal, strategisch durchdacht. Einseitige Forschungsperspektiven, die Migrantinnen entweder zu »Heldinnen« verklären oder sie in der Rolle als »Opfer« festzurren, werden hier gleichzeitig problematisiert und irritiert. Migration,Gender,Utopie,Rassismus,Antidiskriminierung,Geschlecht,Gender Studies,Soziale Ungleichheit,Soziologie,Racism,Social Inequality,Sociology Inhalt Vorwort I THEORETISCHER RAHMEN 1 Einführung: Migrantinnen und Utopiediskurse 1.1 Das Ende der Utopie? 1.2 Vorüberlegungen und Herangehensweise 2 Utopie und Migration 2.1 Allgemeine Überlegungen zum Utopiebegriff 2.2 „Migrieren“ und „Visionenentwicklung“ als pathologische Praxen 2.3 Die Politik des Raumes 2.3.1 Vom Kartographieren und Annektieren: Zum Zusammenhang von Utopien und (Post-)Kolonialismus 2.3.2 Die Grenze als Metapher 2.3.3 Heterotopien: Verwirklichte Utopien 2.4 Von Selbsterfindung und Gelehrter Hoffnung 2.4.1 Ernst Bloch und das Gelehrte Hoffen 2.4.2 Michel Foucault: Utopie, Selbsterfindung und die Frage der Macht 3 Migration und Politisierung 3.1 Migration und die Idee der Nation 3.2 Zur politischen Bedeutung von Migrationsgeschichte(n) 3.3 Migrantinnen der Nachfolgegenerationen 3.3.1 Zwischen Essentialisierung und Auflehnung 3.3.2 Politische Organisiertheit 4 Theoretisch-empirische Bewegungen 4.1 Gruppendiskussion und Focus Groups 4.2 Theoretisches Sampling 4.3 Die Protagonistinnen: Eine Skizze 4.4 Erhebungsverfahren und Auswertungsschritte 4.5 Darstellung der Ergebnisse – Analyse in drei Bildern und zwei Exkursen II UTOPIEFRAGMENTE IN DREI BILDERN UND ZWEI EXKURSEN 5 Selbsterfindung 5.1 Identitäts-Politiken oder vom Umgang mit dem ‚Anderssein‘ 5.1.1 Die Suche nach den eigenen Wurzeln: Ein Dilemma 5.1.2 Identität problematisiert 5.1.3 Von der Freundschaft 5.2 Den Verhältnissen widerstehen 5.2.1 Strategien und Programmatiken 5.2.2 Zersplitterte Bündnispolitik Erster Exkurs: Der Witz und das Lachen 6 Grenze 6.1 (Nationale) Grenzen und Gewalt 6.1.1 Zwischen Ankunft und Rückkehr 6.1.2 Körper-Grenzen 6.2 Suche nach Grenzenlosigkeit 7 Räume 7.1 Gelebte Räume 7.1.1 Schutzräume 7.1.2 Dystopische Schreckensräume 7.2 Erträumte Räume 7.2.1 Die visionäre Kraft der Metropolen 7.2.2 Politische Räume 7.3 Mobilität als Lebensprinzip – Spaced-Off Zweiter Exkurs: Dissimilation als Strategie Schlussbetrachtung: Utopische Visionen und Verletzlichkeit Anhang Literatur »Castro Varela liefert mit dieser theoretisch wie empirisch anspruchsvollen Arbeit den LeserInnen Denkstoff auf mehreren Ebenen: So verrückt sie das eindeutige Bild von der ›Migrantin‹ in Richtung Pluralität und holt gleichzeitig jene Elemente - wie Grenzen, Raumpolitiken und Identitätsfragen - ins Wahrnehmungsfeld, die Diskriminierung (an-)greifbar machen.«Magdalena Freudenschuß, INKOTA-Brief, 141 (2007)»In ihrer theoretisch und methodisch sehr fundierten Arbeit weist María do Mar Castro Varela auf die großen Potentiale hin, die utopisches Denken beinhaltet und setzt sich überzeugend für die Utopie als politisch bedeutsame Kategorie ein.«Paula Bolyos, WeiberDiwan, 1 (2007)»[Dieses Buch ist] gleichermaßen für Studierende, für PraktikerInnen, für Lehrende und Forschende aus verschiedenen Arbeitsbereichen nicht nur des Nonprofit-Sektors geeignet. Auch für an der Qualitätsdiskussion Interessierte des Profit-Sektors bietet dieses Buch eine Fülle von nützlichen Hinweisen und Anregungen, da das theoretische Fundament der vorgestellten Evaluationskonzeption sektorübergreifend nutzbar ist.«Olaf Kaltmeier, Peripherie, 12 (2008)»Das Buch von María do Mar Castro Varela eröffnet [...] viele diskursive Räume, die zum Weiterdenken zwingen. Insofern handelt es sich um ein Buch, das einen Diskurs setzt und nach einer unmittelbaren Fortsetzung in der Praxis ruft.«Ljubomir Bratic, kulturrisse, 2 (2010)Besprochen in:pro ZUKUNFT, 3 (2007) In der vorliegenden Untersuchung werden Migrantinnen nach ihren Utopien befragt, ihren "kleinen Träumen" und "großen Sehnsüchten" nachgespürt. Dabei gelingt es, die enge Verflochtenheit zwischen utopischem Denken und migrantischen Praxen herauszuarbeiten und Migrantinnen als kritisch-politische Mitglieder einer demokratischen Gesellschaft darzustellen. Die utopischen Beiträge erscheinen ungetrübt als paradox, naiv und gleichzeitig politisch radikal, strategisch durchdacht. Einseitige Forschungsperspektiven, die Migrantinnen entweder zu "Heldinnen" verklären oder sie in der Rolle als "Opfer" festzurren, werden hier gleichzeitig problematisiert und irritiert.-- Provided by publisher Maria Do Mar Castro Varela. Thesis (doctoral) - Universität, Giessen, 2005. Includes Bibliographical References (p. [277]-301).
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