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Untersuchungen zur hethitischen Raumgrammatik

معرفی کتاب «Untersuchungen zur hethitischen Raumgrammatik» نوشتهٔ Brosch, Cyril، منتشرشده توسط نشر De Gruyter در سال 2014. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Aus den verschiedenen Blickwinkeln der Hethitologie, kognitiven Linguistik und Indogermanistik sammelt und untersucht die Arbeit alle räumlichen Ausdrucksmittel des anatolisch-indogermanischen Hethitischen. Es zeigt sich, dass eine zusammenhängende Untersuchung der hethitischen Raumgrammatik gegenüber den bisherigen Einzelanalysen neue Erkenntnisse liefern kann. So gelang es, die wichtigsten Funktionen und Entwicklungslinien aller Ortsbezugspartikeln zu erfassen, die Verwendung der Lokalkasus und sog. Place Words oftmals zu präzisieren oder neu zu bestimmen. Durch Anwendung kognitiver Forschung können in der Arbeit wichtige Einblicke in die mentale Organisation des Raumes dargestellt und auch bisher unbezeugte Kategorisierungen wahrscheinlich gemacht werden, die für die kognitiven Raumtheorie von Interesse sind. In einem dritten Schritt liefert die etymologische Untersuchung hethitischen Ausdrucksmittel einzigartiges Material, das die Entstehung der Adpositionen im Indogermanischen erklärt und auch den Umbau von Kasussystemen im Hethitischen und den anderen Sprachen beleuchtet. Durch eine Einführung in den Untersuchungsgegenstand sowie glossierte und übersetzte Belege ist das Buch auch für ein heterogenes Publikum verständlich. Vorwort Abkürzungen 1 Einleitung 1.1 Zu Zielsetzung und Aufbau der Arbeit 1.2 Raum und Sprache 1.2.1 Zum theoretischen Rahmen 1.2.2 Die Inhaltskategorien der Raumgrammatik 1.3 Raumsprache und Hethitisch 1.3.1 Zur hethitischen Sprache 1.3.2 Zur Forschungsgeschichte der hethitischen Raumausdrücke 1.3.3 Philologisches und Methodisches 2 Inventar und Verwendung der räumlichen Ausdrucksmittel 2.1 Lokalkasus 2.1.1 Direktiv (Allativ) 2.1.1.1 Direktivisch 2.1.1.2 Terminativisch 2.1.2 Ablativ 2.1.2.1 Ablativisch 2.1.2.2 Elativisch/Perlativisch 2.1.2.3 Statisch 2.1.3 Dativ-Lokativ 2.1.3.1 Inessivisch/Illativisch 2.1.3.2 Adessivisch/Allativisch 2.1.3.3 Direktivisch 2.1.3.4 Separativisch (Dativ der betroffenen Person) 2.1.3.5 Endungsloser Lokativ 2.1.4 Akkusativ 2.1.4.1 Akkusativ der Erstreckung 2.1.4.2 Akkusativ des Weges 2.1.4.3 Akkusativ des Ziels/der Richtung 2.1.4.4 Unklare Fälle 2.1.5 Andere Kasus 2.2 Verben 2.2.1 Syntaktisches 2.2.1.1 Althethitisch 2.2.1.2 Älteres Mittelhethitisch 2.2.1.3 Jüngeres Mittelhethitisch 2.2.2 Morphologisches und Lexikalisches 2.2.2.1 Deiktische Verben 2.2.2.2 Place Words als Präverbien 2.2.2.3 Ortsbezugspartikeln als Präverbien? 2.3 Ortsbezugspartikeln 2.3.1 =an 2.3.2 =apa 2.3.3 =asta 2.3.4 =ssan 2.3.5 =kkan 2.4 Lokale Adverbien und Place Words 2.4.1 Korrespondierende Place Words 2.4.1.1 andan und anda 2.4.1.2 ser und srā 2.4.1.3 kattan und katta 2.4.1.4 āppan und āppa 2.4.1.5 peran und pra 2.4.2 Nicht-korrespondierende Place Words 2.4.2.1 istarna, istarni= 2.4.2.2 katta(n), katti= 2.4.2.3 priyan und p(ar)rānda 2.4.3 Sonstige Lokaladverbien 2.4.3.1 andurz 2.4.3.2 manninkuwan 2.4.3.3 tuwa(-) 2.4.3.4 parz 2.4.3.5 kunna- und GÙB-la- 2.4.4 Kombinationen von mehreren Place Words 2.4.4.1 Verbindungen mit arha 2.4.4.2 Verbindungen mit awan 2.4.4.3 Ausdruck von Quelle und Richtung 2.4.4.4 Korrelative Konfigurationen 2.4.4.5 Präzisierende Place Words 2.4.4.6 Weitere (lexikalisierte) Verbindungen 2.5 Relationale Nomina und Körperteilbezeichnungen 2.5.1 Ableitungen von erh(a)-/ar(a)h(a)- c. ‚Grenzgebiet, Umgrenzung‘ 2.5.1.1 arha 2.5.1.2 arahz 2.5.1.3 arahzanda 2.5.2 Ableitungen von āska- c. ‚Tor‘ 2.5.3 Ableitungen von hant- (Genus unklar) ‚Stirn, Vorderseite‘ 2.5.3.1 handa, handas 2.5.3.2 hanti 2.5.3.3 hanz 2.5.4 menahhanda 2.5.5 Ableitungen von tapus- n. ‚Rippe, Seite, Rand‘ 2.5.6 Ableitungen von iskis- n. ‚Rücken, Rückseite‘ 2.5.7 taksan 2.6 Weitere sprachliche Mittel 2.6.1 Formen der Demonstrativpronomina kā-, apā- und a- 2.6.1.1 Formen von kā- 2.6.1.2 Formen von apā- 2.6.1.3 Formen von a- 2.6.2 Formen des Interrogativ-/Relativ-/Indefinitpronomens kui-/kuwa- 2.6.2.1 kuez 2.6.2.2 kuwapi(t) 2.6.3 Dimensionale Adjektive 2.6.4 Ableitungen von räumlichen Ausdrucksmitteln 2.6.4.1 Adjektive 2.6.4.2 Verben 2.7 Exkurs: Die Fachsprache der Auguren 3 Die konzeptuelle Gliederung des Raums 3.1 Lokalisation I: Kodierung von Statik 3.1.1 Topologie 3.1.1.1 Räumliches Implikationsmuster 3.1.1.2 Die Basic Locative Construction 3.1.1.3 ON-IN-Skala 3.1.1.4 Andere topologische Relationen 3.1.2 Referenzrahmen 3.1.2.1 Absoluter Referenzrahmen 3.1.2.2 Intrinsischer Referenzrahmen 3.1.2.3 Relativer Referenzrahmen 3.1.3 Toponyme 3.1.4 Positionsverben 3.1.4.1 Objekte 3.1.4.2 Personen und anthropomorphe Objekte 3.2 Lokalisation II: Kodierung von Bewegung 3.2.1 Dynamische Ausdrücke für die Kategorien aus 3.1.1 3.2.2 Bewegungsverben (Lexikalisierungsmuster) 3.3 Maßangaben 3.4 Deixis, Phorik und Perspektive 3.5 Nichträumlicher Gebrauch räumlicher Ausdrücke 3.5.1 Temporal 3.5.2 Sonstiger Gebrauch 4 Zur Vorgeschichte der hethitischen Raumgrammatik 4.1 Morphologische Ausdrucksmittel 4.1.1 Kasusendungen 4.1.1.1 Direktiv 4.1.1.2 Ablativ 4.1.1.3 Dativ-Lokativ 4.1.1.4 Akkusativ 4.1.2 Affixe 4.1.3 Enklitika 4.1.3.1 =an 4.1.3.2 =apa 4.1.3.3 =asta 4.1.3.4 =ssan 4.1.3.5 =kkan 4.1.4 Selbständige Wörter 4.1.4.1 Verben 4.1.4.2 Place Words 4.1.4.3 Andere Adverbien 4.1.4.4 Weitere Ausdrucksmittel 4.2 Syntaktische Ausdrucksmittel 4.2.1 Kasusgebrauch 4.2.2 Rektion und Apposition: Die Entwicklung der Place Words 4.2.2.1 Vom Uranatolischen zum Hethitischen 4.2.2.2 Vom Urindogermanischen zum Uranatolischen 4.2.2.3 Zusammenfassung 4.2.3 Weitere syntaktische Phänomene 4.3 Eine indogermanische Grammar of Space? 5 Zusammenfassung Literatur Ausgewertete alt- und mittelhethitische Texte Register der besprochenen Textstellen Resumo: Esploroj pri la spaca gramatiko de la hitita lingvo Streszczenie: Badania nad gramatyką przestrzeni w języku hetyckim Abstract: Studies on the Grammar of Space of Hittite For the first time, this study examines the full range of spatial expression used in the Hittite world through a fruitful combination of insights from Hittitology, cognitive linguistics, and Indo-European studies. The volume includes an introduction to the field as well as annotated and translated texts, thus making it accessible to a heterogeneous audience
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