Untersuchungen zum bekommen-Passiv im heutigen Deutsch: Oddleif Leirbukt
معرفی کتاب «Untersuchungen zum bekommen-Passiv im heutigen Deutsch: Oddleif Leirbukt» نوشتهٔ Leirbukt, Oddleif، منتشرشده توسط نشر Max Niemeyer Verlag در سال 2012. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Empirically the present corpus-oriented study concentrates on the semantic class formed by the full verbs combining with __bekommen__/__kriegen__/__erhalten__, the characteristic features of subjects, objects and agent expressions figuring in this construction, their (largely semantically conditioned) formability/non-formability and the specific semantic-syntactic nature of this type of passive. In conclusion, the author advances reasons for categorizing the construction as a passive, discusses the extent to which the three verbs may be considered as auxiliaries, and inquires into the feasibility of incorporating the empirical features of the construction into a consistent theoretical model. The discussion reveals that neither the existing theoretical conceptions nor the author's own modification of a dependency-oriented approach are fully adequate to the task of accounting theoretically for the data observed. 1. Einleitung 1.1. Allgemeines zum Verhältnis von Aktivsatz und B-Satz – Probleme der Dativtypologie 1.2. Genauere Charakteristik des Untersuchungsgegenstandes 1.3. Allgemeines zum Stand der Forschung und Erkenntnisinteresse der Arbeit 1.4. Allgemeinere theoretische und methodische Vorüberlegungen 2. Zur empirischen Grundlage der Untersuchung 2.1. Bisherige corpusbezogene Untersuchungen und eigene Beobachtungen an fremden Corpora 2.2. Eigenes Corpus 2.3. Übersicht zum Material aus dem Gesamtcorpus 2.4. Sonstiges Material 3. Die Vollverben der Fügung 3.1. Allgemeines zu Verbgruppen und Bedeutungsstrukturen 3.2. Verben mit Dativobjekt ohne Kookkurrenzbeziehung zu einem Pertinenzelement 3.3. Verben mit Dativus commodi/incommodi ohne Kookkurrenzbeziehung zu einem Pertinenzelement 3.4. Verben mit Pertinenzdativ 3.5. Zusammenfassende Bemerkungen 4. Die Hilfsverben der Fügung 4.1. Grammatisch charakterisierbare Verteilung 4.2. Von den Stilschichten her charakterisierbare Verteilung 4.3. Zusammenfassende Bemerkungen 5. Subjekt, Objekt und Agensausdrücke 5.1. Das Subjekt 5.2. Das Objekt 5.3. Agensausdrücke 6. Restriktionen des bekommen-Passivs und ihr Verhältnis zu dessen Bildbarkeit 6.1. Begriffliche Klärungen und allgemeine Untersuchungsstrategie 6.2. Von den Vollverben her zu erfassende Gegebenheiten 6.3. Vom Agens, Dativ und Akkusativobjekt her zu erfassende Gegebenheiten 6.4. Zusammenfassende Bemerkungen 7. Partizipation von Fügung und B-Satz am allgemeinen grammatischen Regelwerk 7.1. Substantivierung, Nominalisierung und attributiver Gebrauch 7.2. Infinitivphrasenbildung 7.3. Morphologisches Inventar (Tempus/Modus) und Kombinierbarkeit mit Modalverben und Modalitätsverben 7.4. Regularitäten bei reflexiven, reziproken und possessiven Pronomina 8. Das bekommen-Passiv als Konstruktion sui generis: Diathesenbildung und andere syntaktisch-semantische Spezifika 8.1. Das bekommen-Passiv als eigene Diathese 8.2. Weitere syntaktische und semantische Spezifika 9. Passivstatus, Auxiliarisierung und Probleme der Modellierung 9.1. Zum Passivstatus 9.2. bekommen/kriegen/erhalten als Fügungskomponenten – Hilfs- oder Vollverben? 9.3. Beitrag von Auxiliar und Vollverb zur syntaktischen und semantischen Gesamtcharakteristik des B-Satzes – Probleme übergreifender theoriebezogener Darstellungen 10. Zusammenfassung Literaturverzeichnis Gegenstand der Arbeit sind Konstruktionen mit der F�ugung bekommen/kriegen/erhalten + Partizip II, die der Konversion eines im Aktivsatz auftretenden Dativs dienen. Ausgehend von Corpusdaten werden folgende Problemkreise untersucht: 1. Art der Vollverben, 2. Distribution der drei Hilfsverben, 3. Charakteristika der Subjekte, Objekte und Agensausdr�ucke der Konstruktion, 4. deren Bildbarkeit bzw. Nichtbildbarkeit, 5. die Partizipation dieses Passivtyps an allgemeinen satzgrammatischen Regeln, 6. die syntaktische und semantische Eigenart der Konstruktion, 7. der Passivstatus, die Auxiliarisierung der drei Hilfsverben und das Problem der konsistenten theoretischen Erfassung der Beobachtungsdaten. Hauptergebnisse der Arbeit: Die Bildbarkeit des bekommen-Passivs ist in einem erheblich gr�o�eren Bereich gegeben als gemeinhin angenommen. Die Bedeutungscharakteristika der Vollverben lassen sich auf eine Anzahl grundlegender Muster reduzieren, und von hier aus kann man die Restriktionen der Konstruktion (als Abweichungen von diesen semantischen Mustern) erfassen. F�ur die Distribution der Hilfsverben spielen neben stilistischen Faktoren z.T. auch grammatisch erfa�bare Momente eine Rolle. Die syntaktischen und semantischen Eigenschaften der Subjekte und Objekte sind in je verschiedener Weise vom konkreten Vollverb her bedingt, w�ahrend eine entsprechende Bedingtheit der Agensausdr�ucke nicht nachweisbar ist. Die syntaktische und semantische Eigenart des bekommen-Passivs, die in erheblichem Ma�e mit der nicht vollst�andigen Auxiliarisierung seiner Hilfsverben zusammenh�angt, stellt eine wesentliche Herausforderung f�ur eine konsistente theoretische Beschreibung dar. Die im Schlu�kapitel vorgenommene Konfrontation ausgew�ahlter Konzeptionen mit den Beobachtungsdaten ergibt, da� keines der bisherigen Modelle die empirische Vielfalt dieses Passivtyps ganz ad�aquat einzufangen vermag. Das gilt auch f�ur eine vom Verfasser pr�asentierte, modifizierte Variante des dependenztheoretischen Zugangs Gegenstand der Arbeit sind Konstruktionen mit der Fügung bekommen/kriegen/erhalten + Partizip II, die der Konversion eines im Aktivsatz auftretenden Dativs dienen. Ausgehend von Corpusdaten werden folgende Problemkreise untersucht: 1. Art der Vollverben, 2. Distribution der drei Hilfsverben, 3. Charakteristika der Subjekte, Objekte und Agensausdrücke der Konstruktion, 4. deren Bildbarkeit bzw. Nichtbildbarkeit, 5. die Partizipation dieses Passivtyps an allgemeinen satzgrammatischen Regeln, 6. die syntaktische und semantische Eigenart der Konstruktion, 7. der Passivstatus, die Auxiliarisierung der drei Hilfsverben und das Problem der konsistenten theoretischen Erfassung der Beobachtungsdaten. Hauptergebnisse der Arbeit: Die Bildbarkeit des bekommen-Passivs ist in einem erheblich größeren Bereich gegeben als gemeinhin angenommen. Die Bedeutungscharakteristika der Vollverben lassen sich auf eine Anzahl grundlegender Muster reduzieren, und von hier aus kann man die Restriktionen der Konstruktion (als Abweichungen von diesen semantischen Mustern) erfassen. Für die Distribution der Hilfsverben spielen neben stilistischen Faktoren z.T. auch grammatisch erfaßbare Momente eine Rolle. Die syntaktischen und semantischen Eigenschaften der Subjekte und Objekte sind in je verschiedener Weise vom konkreten Vollverb her bedingt, während eine entsprechende Bedingtheit der Agensausdrücke nicht nachweisbar ist. Die syntaktische und semantische Eigenart des bekommen-Passivs, die in erheblichem Maße mit der nicht vollständigen Auxiliarisierung seiner Hilfsverben zusammenhängt, stellt eine wesentliche Herausforderung für eine konsistente theoretische Beschreibung dar. Die im Schlußkapitel vorgenommene Konfrontation ausgewählter Konzeptionen mit den Beobachtungsdaten ergibt, daß keines der bisherigen Modelle die empirische Vielfalt dieses Passivtyps ganz adäquat einzufangen vermag. Das gilt auch für eine vom Verfasser präsentierte, modifizierte Variante des dependenztheoretischen Zugangs Gegenstand der Arbeit sind Konstruktionen mit der Fügung bekommen/kriegen/erhalten + Partizip II, die der Konversion eines im Aktivsatz auftretenden Dativs dienen. Ausgehend von Corpusdaten werden folgende Problemkreise untersucht: 1. Art der Vollverben, 2. Distribution der drei Hilfsverben, 3. Charakteristika der Subjekte, Objekte und Agensausdrücke der Konstruktion, 4. deren Bildbarkeit bzw. Nichtbildbarkeit, 5. die Partizipation dieses Passivtyps an allgemeinen satzgrammatischen Regeln, 6. die syntaktische und semantische Eigenart der Konstruktion, 7. der Passivstatus, die Auxiliarisierung der drei Hilfsverben und das Problem der konsistenten theoretischen Erfassung der Beobachtungsdaten. Hauptergebnisse der Arbeit: Die Bildbarkeit des bekommen -Passivs ist in einem erheblich größeren Bereich gegeben als gemeinhin angenommen. Die Bedeutungscharakteristika der Vollverben lassen sich auf eine Anzahl grundlegender Muster reduzieren, und von hier aus kann man die Restriktionen der Konstruktion (als Abweichungen von diesen semantischen Mustern) erfassen. Für die Distribution der Hilfsverben spielen neben stilistischen Faktoren z.T. auch grammatisch erfaßbare Momente eine Rolle. Die syntaktischen und semantischen Eigenschaften der Subjekte und Objekte sind in je verschiedener Weise vom konkreten Vollverb her bedingt, während eine entsprechende Bedingtheit der Agensausdrücke nicht nachweisbar ist. Die syntaktische und semantische Eigenart des bekommen -Passivs, die in erheblichem Maße mit der nicht vollständigen Auxiliarisierung seiner Hilfsverben zusammenhängt, stellt eine wesentliche Herausforderung für eine konsistente theoretische Beschreibung dar. Die im Schlußkapitel vorgenommene Konfrontation ausgewählter Konzeptionen mit den Beobachtungsdaten ergibt, daß keines der bisherigen Modelle die empirische Vielfalt dieses Passivtyps ganz adäquat einzufangen vermag. Das gilt auch für eine vom Verfasser präsentierte, modifizierte Variante des dependenztheoretischen Zugangs. Empirically the present corpus-oriented study concentrates on the semantic class formed by the full verbs combining with bekommen / kriegen / erhalten , the characteristic features of subjects, objects and agent expressions figuring in this construction, their (largely semantically conditioned) formability/non-formability and the specific semantic-syntactic nature of this type of passive. In conclusion, the author advances reasons for categorizing the construction as a passive, discusses the extent to which the three verbs may be considered as auxiliaries, and inquires into the feasibility of incorporating the empirical features of the construction into a consistent theoretical model. The discussion reveals that neither the existing theoretical conceptions nor the author's own modification of a dependency-oriented approach are fully adequate to the task of accounting theoretically for the data observed.
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