Unternehmen, Kapital und Genußrechte : Eine Studie über Grundlagen der Unternehmensfinanzierung und zum internationalen Kapitalmarktrecht
معرفی کتاب «Unternehmen, Kapital und Genußrechte : Eine Studie über Grundlagen der Unternehmensfinanzierung und zum internationalen Kapitalmarktrecht» نوشتهٔ Claus Luttermann، منتشرشده توسط نشر Mohr Siebeck GmbH & Co. KG در سال 1998. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Claus Luttermann. Originally Presented As The Author's Habilitationsschrift-- Universität Münster, 1997. Includes Bibliographical References (p. [553]-577) And Index. Cover Titel Vorwort Inhaltsübersicht Inhalt Abkürzungsverzeichnis § 1 Einleitung A. Problemaufriß I. Unternehmen 1. Unternehmensbegriff 2. Unternehmen und Unternehmensträger II. Kapital 1. Kapitalbegriff 2. Unternehmensfinanzierung und Eigenkapitalausstattung a) Betriebliche Finanzwirtschaft, Eigenkapital und Fremdkapital b) Leverage-Effekt und Kapitalmarkt c) Kennzahlen deutscher und ausländischer Unternehmensentwicklung d) Die These der „Eigenkapitallücke“ und deren Kritik 3. Über die menschliche Natur und Anreize 4. Rechtsordnungen als Anreizsysteme III. Genußrechte 1. Über Risiko 2. Finanzierungssystem und Vertragsgestaltung 3. Genußrechte als Finanzierungsform IV. Internationale Dimension und Rechtspolitik B. Motiv, Ziel und Gang der Untersuchung Teil I Entwicklung und Grundfragen der Genußrechte § 2 Zur allgemeinen historischen Entwicklung A. Stand der Forschung B. Über die Ursprünge I. Etymologie des Wortes Genußrecht 1. Quellenlage 2. Genuß(recht) als Rechtsbegriff II. Rechtsbildung und Grundmuster III. Beispiel: Die affines der societates publicanorum C. Neuzeitlichere Genußrechte I. Verwendung und Verbreitung 1. Amortisation 2. Finanzierung und sonstige Gründe II. Ausstattung und Gesetzgebung III. Beispiel: Schweizerisches Recht § 3 Genußrechte in Deutschland A. Genußrechte bis zum Ende der Kaiserzeit I. Entstehungsgründe und Ausstattung II. Rezeption 1. Gesetzgebung 2. Schrifttum 3. Rechtsprechung III. Kolonialgesellschaften B. Genußrechte in der Weimarer Republik I. Entstehungsgründe und Umstellung II. Gesetzgebung 1. Gesetzliche Genußrechtsregeln a) Goldbilanzverordnung b) Aufwertungsgesetz 2. Kapitalverkehrsteuergesetz III. Schrifttum IV. Rechtsprechung C. Genußrechte bis in die Gegenwart I. Rückblende: Zeit der Bedeutungslosigkeit 1. Allgemeine Verhältnisse 2. Aktienrechtsreform 1937 a) Reformverlauf und Finanzierungsregeln b) Speziell Genußrechte 3. Aktienrechtsreform 1965 II. Wiederentdeckung Ende der achtziger Jahre 1. Gesetzgebung: Sonderbereiche und Aktiengesetz 2. Steuerrecht III. Genußrechte in der Praxis § 4 Grundfragen der Genußrechte A. Allgemeine Ausgangslage I. Genußrechtsbegriff 1. Definitionsansatz 2. Kategorienbildung II. Genußrechtsverhältnis 1. Inhalt und Qualifikation 2. Die Frage der Konstruktion III. Der Fall Klöckner: Genußrecht als Störfaktor oder Chance? B. Grundlegung I. Mißverständnis II. Genußrecht 1. Zur juristischen Begriffsbildung 2. Sprache: Bedeutungsanalyse 3. Explikation a) „Typische“ Vermögensrechte und Schuldrecht b) „Massenweise“ Begebung (Börsenemission) c) Abstraktionsprinzip und Genußkapitaleinlage 4. Zwischenergebnis: Zweckbezug III. Genußrecht als schuldrechtliche Beteiligung 1. Scheindilemma 2. Theorie vom Wertanteil am Gesellschaftsvermögen a) Problem, Meinungen und Stellungnahme b) Wertanteil am Gesellschaftsvermögen 3. Genußrecht als Beteiligung 4. Schuldrechtliche Beteiligung a) Beteiligungsformen b) Speziell Genußrechte 5. Präzisierung des Genußrechtsbegriffs IV. Der Genußrechtsvertrag als Typus 1. Eigenständiger Charakter des Genußrechtsverhältnisses 2. Rechtliche Strukturtypen und Typenreihen 3. Genußrechtliche Typenbildung, Systembezug und Einzelfall V. Rechtsform und Branche des Unternehmensträgers C. Ansatz: Investitionsgenußschein (Investitionsgenußrecht) I. Grundgedanken II. Begriff III. Zulässigkeit 1. Aktienrecht a) Umgehungsthesen b) Stellungnahme 2. Europarecht IV. Zwischenergebnis und weitere Untersuchung Teil II Grundlagen der Finanzierung in rechtsvergleichender Sicht § 5 Unternehmen, Kapital und Recht A. Unternehmen als Wagnisgemeinschaft und Rechtsordnung I. Wagnisgemeinschaft II. Entwicklungsgeschichtliche Aspekte III. Das Prinzip der Angemessenheit 1. Grundlegung 2. Folgerungen für Organisations- und Finanzierungsformen IV. Kapitalmarkt und Standardisierung B. Gemeinsamer Zweck und Kapitalanlage I. Der „gemeinsame Zweck“ eines Verbandes – Ausgangsbasis und Problemlage II. Zweck, Gemeinsamkeit des Zwecks und Kapitalanlage 1. Zweckgedanke 2. Begriffe und entwicklungsgeschichtliche Aspekte 3. Der „Zweck“ gemeinsamer Zweckverfolgung, Investition und Institutionen 4. Bedeutung der Ergebnisbeteiligung 5. Ergebnisbeteiligung und der „animus societatis contrahendae“ III. Angemessene Risikotragung C. Finanzierung von Kapitalgesellschaften I. Juristische Person: Problemaufriß II. Ökonomische Ansätze 1. Betriebswirtschaft 2. Kapitalstrukturregeln und Bilanzanalyse 3. Kritik III. Regelungsbeispiele, besonders Insolvenzrecht D. Finanzierungsfreiheit und Finanzierungsverantwortung I. Rechtsgrundlagen II. Verlustbeteiligung von Genußrechtkapital § 6 Eigenkapital im deutschen Bilanzrecht und Rechtsvergleichung A. Ausgangslage beim Eigenkapitalbegriff I. Eigenkapital und Fremdkapital mit Eigenkapitalfunktion II. Bilanzrechtliches Eigenkapital 1. Formeller Ansatz und Gesetzesnormen 2. Funktionale Betrachtung im Steuerrecht a) Kapitalverkehrsteuergesetz b) Körperschaftsteuerrecht 3. Funktionale Betrachtung im Handelsbilanzrecht III. Einordnungsfragen beim Genußrechtkapital B. Unternehmensfinanzierung und rechtsvergleichender Ansatz I. Haftung und Liquidität II. Rechtsvergleichung § 7 Grundlagen der Finanzierung von Kapitalgesellschaften in den Vereinigten Staaten von Amerika A. Die Vereinigten Staaten: Kulturelle Schlaglichter I. Im literarischen Spiegel II. Zu Rechtssystem und Verfassungssymbolismus III. Business und Risikogedanke 1. Lebenseinstellungen 2. Pensionsfonds und Kapitalanlage 3. Investitionsstrategien B. Die Business Corporation I. Die spezifische Form der Publikumsgesellschaft II. Entwicklungsgeschichtliche Aspekte III. Rechtsgrundlagen 1. Überblick 2. Revised Model Business Corporation Act (1984) 3. Einzelstaatliches Recht (Delaware, Kalifornien, New York) IV. Eigenkapitalquoten, Besteuerung und Wertpapierneuemissionen C. Finanzierungstheorie I. Internationaler Diskurs und Literaturauswahl II. Zeitgenössische Finanzierungstheorie 1. Der (Markt-)Wert des Unternehmens und seiner Wertpapiere 2. Bewertungselemente (Überblick) 3. Zur Kapitalstruktur: Entwicklung und Überblick 4. Interessenkonflikte 5. Kapitalstrukturansätze III. Marktwert, Hypothesen und Bewertungsmodelle 1. Das „Leverage“-Mißverständnis 2. Markteffizienzhypothese und Vermögensbewertung 3. Gewinnvorhersage und Bewertungsmodelle IV. Allgemeine Gleichgewichtstheorie und Marktanalyse V. Wahrscheinlichkeitsrechnung und Wertlehre VI. Spieltheorie § 8 Finanzierung mit Hybridformen (hybrid securities) und Eigenkapitalbegriff in den Vereinigten Staaten von Amerika A. Fremdfinanzierung (debt financing) über Hybridformen: Grundlagen I. Entwicklungsgeschichtlicher Ansatz 1. Begriffe traditioneller Typen: bond, debenture und note 2. Unternehmensfinanzierung und die Eisenbahnen II. Rechtskonzepte zur Kapitalstruktur 1. Equity und debt (securities) 2. Legal capital system und Kritik 3. Der kalifornische Weg 4. Revised Model Business Corporation Act als Kontrapunkt III. Hybridformen (hybrid securities) 1. Begriff 2. Formenvielfalt und „junk bond“-Trauma 3. Abgrenzung zum Recht der Warentermingeschäfte (commodities law) 4. Bewertung, Kreditrisiko und Bewertungsagenturen IV. Weiterer Untersuchungsgang B. Rechtsfragen hybrider Finanzierungsverhältnisse I. Allgemeine Rechtsgrundsätze 1. Vertragsfreiheit 2. Vertragsabschluß und Considerationlehre II. Corporate trust indenture: Grundlagen 1. Begriff und entwicklungsgeschichtliche Aspekte 2. Regulierungen a) Trust Indenture Act 1939 b) Model Indentures c) Trust Indenture Reform Act 1990 d) Bundesstaaten (state common law) 3. Der Wertpapiertreuhänder (indenture trustee) a) Rollenverständnis: trustee oder stakeholder? b) Ansatz c) Rechtsprechung und Kritik d) Reform und neuere Rechtsprechung 4. Rechtsnatur und Zusammenfassung III. Vertragsgestaltung 1. Einstieg und Übersicht 2. Kapitalbindungsdauer (term-to-maturity) a) Gebunden für die Ewigkeit? b) Kündigungsrechte (put und call) c) Kritik 3. Kapitalnachrang und Wandlungsrecht a) Kapitalnachrang (subordinated debentures) b) Wandlungsrecht (convertible debentures) c) Kritik 4. Beteiligung am Unternehmensergebnis: Ausgangslage a) Income debentures und income bonds b) Kritik 5. Innovative Finanzierungsformen mit Teilhabecharakter a) Risikomanagement und kreative Spielkonzepte b) Weitere Spielbeispiele wie „PNs“, „ARCNs“ und „MIPS“ 6. Zwischenergebnis IV. Investorenschutz und Unternehmensleitung 1. Ausgangspunkt: Zwei Welten? a) Risiko und Wert: Transfer zu Lasten von debt securities b) Fremdfinanzierter Unternehmenskauf: Metropolitan Life Insurance Co. v. RJR Nabisco, Inc. 2. Schutzkomponenten (Übersicht) a) Allgemeinrechtliche Regeln b) Vertragsklauseln (indenture covenants) 3. Interpretation von indentures a) Klassischer Ansatz: Vertragsdoktrin b) Kritik: Investoren im magischen Viereck c) Standardverträge und Restatementdoktrin 4. Die Diskussion um Investorverhältnisse (corporate debt relationships) V. Zwischenergebnis: Veränderte Organisationsparameter C. Eigenkapitalbegriff und Steuerrecht I. Verschuldungsgrenzen (Kapitalisierung) 1. Allgemeine Regeln 2. Konkursrecht II. Steuerrecht (federal corporate income tax law) 1. Grundprinzipien und Rechtsrahmen 2. Rechtslage im „judicial jungle“ a) Ausgangspunkt: Internal Revenue Code §§ 163 und 385 b) Rechtsprechung: Einzelfall und „substance rather than form“ c) Gesetzgebung und Treasury Regulations zu IRC § 385 (bis 1989) d) Sonderfall: Unternehmenserwerb (IRC § 279) 3. Kritik und Gesetzesänderungen: „bifurcation“ III. Kritik, Steuerneutralität und Fazit § 9 Bilanzrecht in den Vereinigten Staaten von Amerika und internationale Konzernrechnungslegung A. Ausgangslage I. Internationale Kapitalmärkte II. Rechnungslegung in den USA: Von Mythen und Fakten 1. Publizitätsvorschriften und Regelungsinstanzen a) Grunddaten b) Securities and Exchange Commission und Privatorganisationen 2. Werte im Interessengeflecht 3. Der Name der Macht und Machtkontrolle III. Weiterer Untersuchungsgang und Vorbemerkung B. Zum Bilanzrecht in den USA I. Rechnungslegung (financial reporting): Ein Rechtsgebiet 1. Die SEC als Verwaltungsagentur 2. Standardsetzung für die Rechnungslegung a) Gründe und Idee des Publizitätsrechts b) Gesetzgebungsmaterialien c) Der Handstreich des Privatsektors d) Festigung der Machtposition e) Über Grundsätze und leere Drohungen f) Verfassungsmäßigkeit g) Die Securities Investor Protection Corporation 3. Das Bilanzrecht (business accounting law) a) Elemente und Bedeutung b) Praxis c) Zwischenergebnis 4. Rechtsmaßstab („materiality“) II. Regeln: „Generally Accepted Accounting Principles“ und Eigenkapitalbegriff 1. Etikettenschwindel: Einführende Gedanken zu U.S. „GAAP“ a) Rechtsrahmen und Begriffsursprung b) Ausprägung durch Private c) Ein Blick auf die Rechtsprechung d) Zirkelsuche 2. Bilanzierung als debt oder equity security? a) Grundlagen und Beispiel b) Diskussion c) Bestimmte Wertpapierinvestitionen (FAS No. 115) 3. Kritik und Dissens im Financial Accounting Standards Board III. Bilanzgestützte Klauseln in trust indentures 1. Prüfsteine des Rechnungslegungssystems 2. Problemlagen der Gewinnabhängigkeit 3. Kritik IV. Standardsetzung als Politik 1. Brennpunkt einer „unendlichen“ Geschichte 2. Der Metcalf-Report des Senats 3. Reaktionen V. Realitäten 1. Der Bumerangeffekt 2. Folgerungen und Gemengelagen VI. Ein neues Rechnungslegungsmodell? C. Globalisierung und internationale Konzernrechnungslegung I. Globalisierungsdrang II. Regelungsbeispiel Bankrecht 1. Transnationale Bedeutung 2. Risikogewichtetes Eigenkapital und Genußrechte III. Lösungswege und Fallen internationaler Harmonisierung § 10 Genußrechte auf internationalen Kapitalmärkten und kritische Gesamtschau A. Genußrechte auf internationalen Kapitalmärkten I. Schlüssel globaler Finanzstrategien: depositary receipts und participation certificates 1. Geschichte, Begriffe und Grundstruktur 2. Formen und Formalien, alternativer Direktzugang, Verbreitung II. Internationale Zertifikate und Genußrechte 1. Beispiel: Genußscheine der Roche Holding AG (Basel) 2. Anmerkungen nach U.S.-amerikanischem, schweizerischem und deutschem Recht III. Genußrechte und der Gewinn von Zukunft B. Kritische Gesamtschau I. Mathematik und die ökonomische Analyse des Rechts II. Die juristische Analyse der Ökonomie III. Rechtsregeln als Spielregeln und der Verlust von Form IV. Kapitalmarktliche Rechtsstrukturen 1. Grenzen: System und Systembindung 2. Ausgangspunkt: Wirtschaftsleben und relationales Vertragsrecht 3. Das Investorverhältnis als relationales Vertragsrecht 4. Kapitalgesellschaftsmodelle, Konventionen und Bilanzrecht V. Die Suche nach Angemessenheit Teil III Finanzierung mit Genußrechtkapital § 11 Rechtsfragen des Investitionsgenußscheins (Investitionsgenußrechts) A. Kapitalmarktliches Vertragsrecht I. Vertragsrecht und institutioneller Anlegerschutz II. Schutzrahmen für Genußrechtkapital 1. Rechtsnormen 2. Haftungsverhältnis III. Vertragskontrolle 1. Anwendbarkeit des AGB-Gesetzes 2. Vertragsfreiheit und Angemessenheitskontrolle a) Grundlegung b) Kontrollmaßstab c) Kontrollumfang 3. Ausprägungen des Kapitalanlegerschutzes 4. Verlustteilnahme und Wiederauffüllung a) Ansatz und laufende Verlustteilnahme b) Kapitalherabsetzung c) Anmerkungen zum bilanzrechtlichen Schutzrahmen 5. Finanzielle Kompensation a) Strukturelles Machtgleichgewicht b) Kompensationshebel 6. Transparenzgebot IV. Unternehmensleitung und Genußberechtigte 1. Ausgangslage 2. Unternehmerische Sorgfaltspflichten 3. Kapitalmarktliche Anbindung 4. Beteiligungsrechtliche Folgen V. Interessenvertretung B. Handelsrecht und Steuerrecht, Konzernlage I. Handelsbilanzrecht 1. Ausgangslage 2. „Haftkapital“ statt „Eigenkapital“ II. Steuerrecht III. Konzernlage § 12 Die Kodifikationsfrage, Ergebnis und Ausblick A. Die Frage der Kodifikation I. Gesetzliche Genußrechtsregelung? II. Über Vertragsfreiheit und Rechtsstrukturen III. Publikumsanleger und institutionelle Anleger IV. Institutionenschutz und Standardisierung B. Reflexion, Ergebnis und Ausblick Literaturverzeichnis Rechtsprechungsregister (Gerichte in den USA) Sach- und Personenregister
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