معرفی کتاب «Unterhaltung, aber sicher! : Populäre Repräsentationen von Recht und Ordnung in den Fernsehkrimis »Stahlnetz« und »Blaulicht«, 1958/59-1968» نوشتهٔ Nora Hilgert، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2014. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Die zwischen 1958/59 und 1968 im Fernsehen der Bundesrepublik und der DDR ausgestrahlten Kriminalreihen »Stahlnetz« und »Blaulicht« waren Straßenfeger und untrennbar mit den Namen Jürgen Roland, Wolfgang Menge, Günter Prodöhl und Manfred Mosblech verknüpft. Realitätsnah, spannend und unterhaltsam schilderten sie »wahre Fälle« aus der Arbeit der Kriminalpolizei der beiden deutschen Staaten. Gleichzeitig vermittelten sie bewusst (ideologische) Leitbilder für den gesellschaftlichen Umgang mit Kriminalität, Recht und Ordnung. Nora Hilgert stellt die Fernsehfilme als unabdingbare Analysequellen für die Verfasstheit der Mediengesellschaft ihrer Zeit vor. Bundesrepublik,DDR,Fernsehen,Krimi,Medien,Kriminalität,Propaganda,Stahlnetz,Blaulicht,Populärkultur,Kulturgeschichte,NDR,DFF,Zeitgeschichte,Deutsche Geschichte,Geschichte des 20. Jahrhunderts,Mediengeschichte,Geschichtswissenschaft,Television,Media,Cultural History,Contemporary History,German History,History of the 20th Century,Media History,History Inhalt 1. Einleitung 1.1 Der Kriminal-(Fernseh-)Film 1.2 Historische Erkenntnisziele 1.3 Quellen und Forschungsstand 1.4 Die Historische Filmanalyse. Eine quellenkritische Betrachtung 2. »Das Fenster zur Welt« des Krimis 2.1 Soziale Praxis des Fernsehens 2.2 Die Geburt der Fernsehkriminalreihe. Genreentwicklungen und Authentizitätsprinzip 2.3 Das Stahlnetz 2.4 Das Blaulicht 3. Der idealtypische Ermittler: ein Repräsentant zwischen Staatsgewalt und Privatheit 3.1 Identifikation – der Ermittler als Mensch 3.2 Respekt und Vertrauen – der Ermittler als Staatsrepräsentant 3.3 Der gute Ermittler. Ein Zwischenfazit 4. Der idealtypische Kriminelle und seine Tat – Demaskierung und Abschreckung 4.1 Auffällige und straffällige Jugendliche – vom Halbstarken zum Täter 4.2 Scheinwelt – straffällig gewordene Bürger 4.3 Die Halbwelt – von der Bürgerlichkeit in die Unterwelt 4.4 Die Unterwelt – das Berufsverbrechertum 4.5 Der Verdacht 4.6 Menschen im kriminellen Umfeld – das Rotlichtmilieu 4.7 Gesellschaftlicher Umgang mit Kriminalität und die Grenzen des Sagbaren. Ein Zwischenfazit 5. Der idealtypische Bürger als »Freund und Helfer« der Polizei 5.1 Aufmerksame und wachsame Bürger 5.2 Zeugen 5.3 Belehrung des Zuschauers 5.4 Die Erziehung zur Aufmerksamkeit und Wachsamkeit. Ein Zwischenfazit 6. Das idealtypische Opfer 6.1 Nichtteilnehmende Opfer 6.2 Provozierende, latente und teilnehmende Opfer 6.3 Die sozialistische Gesellschaft als Opfer 6.4 Weibliche Leichtgläubigkeit und entblösste Körper. Ein Zwischenfazit 7. Die idealtypische Topografie des Tatortes 7.1 Stadt 7.2 Land 7.3 Der Tat-Raum zwischen Entlokalisierung und Grossstadtaffinität. Ein Zwischenfazit 8. Der Ost-West-Konflikt im Wohnzimmer 8.1 Bedrohliche Mauer und verweigerte Hilfe – die DDR aus westdeutscher Sicht 8.2 Polizeiliche Unfähigkeit, Sensationsgier und westliche Agenten – die Bundesrepublik aus Sicht der DDR 8.3 Das andere Deutschland zwischen begrenzter und totaler Wahrnehmung. Ein Zwischenfazit 9. Schlussbemerkungen 9.1 Sicherheit 9.2 Norm 9.3 Aufmerksamkeit und Wachsamkeit 9.4 Das Ende der Ikonophobie? Dank Abkürzungsverzeichnis Quellenverzeichnis Ungedruckte Quellen Experteninterviews Periodika Filmische Quellen Statistiken, Datenbanken und Nachschlagewerke Literaturverzeichnis Abbildungsverzeichnis Anhang Während im deutschsprachigen Raum Kunstmuseen traditionell Einrichtungen der öffentlichen Hand sind, lässt sich seit den 1990er Jahren eine Gegenbewegung erkennen: Immer mehr private Sammlerinnen und Sammler treten mit eigenen und privat finanzierten Museen und Kunsträumen an die Öffentlichkeit. Erstmals werden in diesem Buch Gründungsmotive und Zielsetzungen privater Kunstinitiativen erforscht und ihre Erfolgsfaktoren im Vergleich zu öffentlichen Museen wissenschaftlich fundiert und differenziert erläutert. Die Erkenntnisse sind sowohl für die aktuelle Museumsforschung und das Anwendungsgebiet des Kulturmanagements als auch für das Verständnis des gegenwärtigen Kunstbetriebs und seiner künftigen Steuerung von großem Gewinn. Neben einer historischen Rückschau auf privates Kunstsammeln bietet die Studie einen Überblick über die jüngeren privaten Kunsteinrichtungen und stellt beispielhaft zehn international renommierte Privatsammlungen im Detail vor: Museum Biedermann (Donaueschingen), Sammlung Boros (Berlin), Museum Frieder Burda (Baden-Baden), me Collectors Room Berlin / Stiftung Olbricht (Berlin), Daros Latinamerica Collection (Zürich), Essl Museum (Klosterneuburg bei Wien), Sammlung FER Collection (Ulm), Sammlung Hoffmann (Berlin), Julia Stoschek Collection (Düsseldorf), Langen Foundation (Neuss)
Die zwischen 1958/59 und 1968 im Fernsehen der Bundesrepublik und der DDR ausgestrahlten Kriminalreihen »Stahlnetz« und »Blaulicht« waren Straßenfeger und untrennbar mit den Namen Jürgen Roland, Wolfgang Menge, Günter Prodöhl und Manfred Mosblech verknüpft.Realitätsnah, spannend und unterhaltsam schilderten sie »wahre Fälle« aus der Arbeit der Kriminalpolizei der beiden deutschen Staaten. Gleichzeitig vermittelten sie bewusst (ideologische) Leitbilder für den gesellschaftlichen Umgang mit Kriminalität, Recht und Ordnung. Nora Hilgert stellt die Fernsehfilme als unabdingbare Analysequellen für die Verfasstheit der Mediengesellschaft ihrer Zeit vor.
»Hilgerts Studie ist äußerst inspirierend. Sie schließt nicht nur die Forschungslücke zu beiden Serien - bislang waren weder ›Stahlnetz‹ noch ›Blaulicht‹ Gegenstand umfangreicher Untersuchungen -, sondern eröffnet zugleich Perspektiven für weitere, vielversprechende Forschungen zu einer deutsch-deutschen Fernseh-Verflechtungsgeschichte.«Andreas Kötzing, H-Soz-u-Kult, 26.09.2014Besprochen in:GMK-Newsletter, 11 (2013)Archiv für Sozialgeschichte, 56 (2016), Sylvia Kesper-Biermann