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Unsterblichkeitsglaube in Den Griechischen Versinschriften (Untersuchungen Zur Antiken Literatur Und Geschichte) (German Edition) (Untersuchungen Zur Antiken Literatur Und Geschichte, 108)

معرفی کتاب «Unsterblichkeitsglaube in Den Griechischen Versinschriften (Untersuchungen Zur Antiken Literatur Und Geschichte) (German Edition) (Untersuchungen Zur Antiken Literatur Und Geschichte, 108)» نوشتهٔ Matylda Obryk، منتشرشده توسط نشر Saur در سال 2012. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Grabinschriften erlauben einen einmaligen Einblick in die Glaubenswelt des Menschen. Anhand von 64 Inschriften aus dem Mittelmeerraum rekonstruiert diese Studie den Unsterblichkeitsglauben der griechischsprachigen Menschen der Antike. Die Inschriften stammen aus der Zeit vom 5. Jh. v. Chr. bis in das 5. Jh. n. Chr. Analysiert werden die in den Grabinschriften verwendeten Bilder, wobei sich verschiedene Bestandteile des Unsterblichkeitsglaubens herauskristallisieren: der Träger der Unsterblichkeit, der Ort, an dem man die Unsterblichkeit erlebt, sowie die dort verrichteten Tätigkeiten. Vor diesem Hintergrund lässt sich zudem eine Seelenlehre der Grabinschriften zeichnen. Die Studie zeigt, dass jeder einzelne Bestandteil des Glaubens sowohl im dies- als auch im jenseitigen Bereich erlebt werden konnte. Das Gesamtbild des Unsterblichkeitskonzepts weist jedoch beträchtliche Inkonsequenzen auf: So kann der Verstorbene mit dem schwindenden Atem identifiziert werden, verrichtet jedoch im Jenseits den Göttern einen ewigen Dienst. Die Inschriften geben demnach ein Zeugnis für die so oft inkohärenten Vorstellungen einer populären Religiosität, die jedoch von literarischen Topoi und philosophischen Einflüssen geprägt ist.

Grabinschriften erlauben einen einmaligen Einblick in die Glaubenswelt des Menschen. Anhand von 64 Inschriften aus dem Mittelmeerraum rekonstruiert diese Studie den Unsterblichkeitsglauben der griechischsprachigen Menschen der Antike. Die Inschriften stammen aus der Zeit vom 5. Jh. v. Chr. bis in das 5. Jh. n. Chr.

Analysiert werden die in den Grabinschriften verwendeten Bilder, wobei sich verschiedene Bestandteile des Unsterblichkeitsglaubens herauskristallisieren: der Träger der Unsterblichkeit, der Ort, an dem man die Unsterblichkeit erlebt, sowie die dort verrichteten Tätigkeiten. Vor diesem Hintergrund lässt sich zudem eine Seelenlehre der Grabinschriften zeichnen.  Die Studie zeigt, dass jeder einzelne Bestandteil des Glaubens sowohl im dies- als auch im jenseitigen Bereich erlebt werden konnte. Das Gesamtbild des Unsterblichkeitskonzepts weist jedoch beträchtliche Inkonsequenzen auf: So kann der Verstorbene mit dem schwindenden Atem identifiziert werden, verrichtet jedoch im Jenseits den Göttern einen ewigen Dienst.

Die Inschriften geben demnach ein Zeugnis für die so oft inkohärenten Vorstellungen einer populären Religiosität, die jedoch von literarischen Topoi und philosophischen Einflüssen geprägt ist.

Einleitung 13 1 Stand der Forschung 15 2 Sammlung 18 3 Aufbau der Arbeit 19 I Epigrammsammlung (Text, Übersetzung und Kommentar) 23 1 Feststellung der Dualität des menschlichen Wesens 25 2 Mythische Bilder als Träger des Unsterblichkeitsglaubens 50 2.1 Unter den Göttern 51 2.2 Mythische Jenseitsorte 69 2.3 Weitere Inschriften 85 3 Konditionale Unvergänglichkeit 90 4 Katasterismos und das Firmament als Zufluchtsort 106 5 Einflüsse der Kulte und der Philosophie 128 5.1 Das kalte Wasser des Lebens 129 5.2 Dionysische Tänze 144 5.3 Philosophie als Trost 148 6 Leugnung der Unsterblichkeit 159 II Analyse des Unsterblichkeitsglaubens 165 1 Einführende Bemerkungen 167 2 Mittler der Unsterblichkeit 168 2.1 Populäre Seelenlehre 169 2.2 Mittler der Unsterblichkeit ohne Bezug zur Seele 187 2.3 Konklusion 197 3 Qualitäten der Unsterblichkeit 200 3.1 Orte des ewigen Daseins 201 3.2 Ewige Beschäftigung 213 3.3 Konklusion 218 Schlußbilanz 220 Bibliographie 223 Indices 233 Index locorum 235 Index graecitatis 241 Index nominum 256 Index originum 259 Index rerum 261 Comparatio numerorum 263 Herkunfts- und Datierungstabelle 266 The author uses metrical funerary inscriptions to reconstruct the beliefs about immortality held by ancient Greeks. In her analysis, she illuminates not only their ideas about the afterlife and thoughts about activities after death, but also their diffuse conceptions of the immortal soul. The beliefs examined in this volume illustrate the reciprocal interplay between high culture and popular religion. Matylda Obryk, Ruhr-Universität Bochum Part I. Epigrammsammlung (Text, Übersetzung und Kommentar) Feststellung der Dualität des menschlichen Wesens Mythische Bilder als Träger des Unsterblichkeitsglaubens Konditionale Unvergänglichkeit Einflüsse der Kulte und der Philosophie Leugnung der Unsterblichkeit Part II. Analyse des Unsterblichkeitsglaubens Mittler der Unsterblichkeit Qualitäten der Unsterblichkeit.
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