معرفی کتاب «Unmännlichkeit in Den Isländersagas: Zur Narrativen Funktion Von ›ergi‹ Und ›níð‹» نوشتهٔ Sebastian Thoma; Sebastian Brather; Wilhelm Heizmann; Steffen Patzold; Ludwig-Maximilians-Universität München; Walter de Gruyter GmbH & Co. KG، منتشرشده توسط نشر Walter de Gruyter GmbH & Co KG در سال 2021. این کتاب در فرمت epub، زبان آلمانی ارائه شده است.
Germanische Altertumskunde Online (Germanic Antiquity Studies Online) – just like the Reallexikon that has merged with it – is accompanied by supplementary volumes. This series comprises both monographs and edited volumes on specific topics from the fields of archaeology, history, and literary studies. It thus expands the database with the inclusion of aspects that require comprehensive analysis. More than 100 volumes have now appeared, from Germanenproblemen in heutiger Sicht (The Problems of Germanic Peoples from a Contemporary Perspective) to Germanische Altertumskunde im Wandel (Germanic Antiquity Studies in Flux). Mit diesem Band liegt erstmalig eine literarische Analyse der beiden Konzepte ergi und níð vor, die das Gesamtcorpus der Isländersagas in den Blick nimmt. Ausgehend von älteren und kontinentalen Quellen wird zunächst die historische Entwicklung der beiden Konzepte in Bezug auf ihre verschiedenen Bedeutungsaspekte nachvollzogen und diese Quellen hinsichtlich ihres semantischen Gehalts aufgeschlüsselt. Die daran anschließenden Textanalysen stützen sich methodisch auf Erkenntnisse der bisherigen altnordistischen Forschung, nehmen Bezug auf gendertheoretische Untersuchungen und bieten narratologisch basierte Lesungen und Interpretationen der relavanten Textstellen. Die zentralen Fragestellungen richten sich auf die Figurendarstellungen und die Erzählhaltungen. Dabei werden ergi und níð als soziale Phänomene begriffen, denen eine Schlüsselrolle für das Verständnis des Gesellschaftsbildes der Isländersagas, ihrer textlichen Gestalt sowie der Strukturierung und narrativen Darbietung ihrer Konflikte zukommt.Das Werk bietet sowohl neue Interpretationsperspektiven für die Isländersagas als auch Ansätze zur Untersuchung anderer Textgattungen
Mit diesem Band liegt erstmalig eine literarische Analyse der beiden Konzepte ergi und níð vor, die das Gesamtcorpus der Isländersagas in den Blick nimmt. Ausgehend von älteren und kontinentalen Quellen wird zunächst die historische Entwicklung der beiden Konzepte in Bezug auf ihre verschiedenen Bedeutungsaspekte nachvollzogen und diese Quellen hinsichtlich ihres semantischen Gehalts aufgeschlüsselt. Die daran anschließenden Textanalysen stützen sich methodisch auf Erkenntnisse der bisherigen altnordistischen Forschung, nehmen Bezug auf gendertheoretische Untersuchungen und bieten narratologisch basierte Lesungen und Interpretationen der relavanten Textstellen. Die zentralen Fragestellungen richten sich auf die Figurendarstellungen und die Erzählhaltungen. Dabei werden ergi und níð als soziale Phänomene begriffen, denen eine Schlüsselrolle für das Verständnis des Gesellschaftsbildes der Isländersagas, ihrer textlichen Gestalt sowie der Strukturierung und narrativen Darbietung ihrer Konflikte zukommt.
Das Werk bietet sowohl neue Interpretationsperspektiven für die Isländersagas als auch Ansätze zur Untersuchung anderer Textgattungen.
Mit diesem Band liegt erstmalig eine literarische Analyse der beiden Konzepte ergi und níð vor, die das Gesamtcorpus der Isländersagas in den Blick nimmt. Ausgehend von älteren und kontinentalen Quellen wird zunächst die historische Entwicklung der beiden Konzepte in Bezug auf ihre verschiedenen Bedeutungsaspekte nachvollzogen und diese Quellen hinsichtlich ihres semantischen Gehalts aufgeschlüsselt. Die daran anschließenden Textanalysen stützen sich methodisch auf Erkenntnisse der bisherigen altnordistischen Forschung, nehmen Bezug auf gendertheoretische Untersuchungen und bieten narratologisch basierte Lesungen und Interpretationen der relavanten Textstellen. Die zentralen Fragestellungen richten sich auf die Figurendarstellungen und die Erzählhaltungen. Dabei werden ergi und níð als soziale Phänomene begriffen, denen eine Schlüsselrolle für das Verständnis des Gesellschaftsbildes der Isländersagas, ihrer textlichen Gestalt sowie der Strukturierung und narrativen Darbietung ihrer Konflikte zukommt. Das Werk bietet sowohl neue Interpretationsperspektiven für die Isländersagas als auch Ansätze zur Untersuchung anderer Textgattungen. In the pop-cultural imagination, medieval Iceland is associated with an exaggerated, warrior-like image of masculinity. Much less-known are the portrayals of figures that are branded as unmanly in the Sagas of the Icelanders, which reveal how fiercely contested social ideas of masculinity were. This volume delves into these figures and conflicts at a literary level.