معرفی کتاب «Umweltherrschaft und Freiheit : Naturbewertung im Anschluss an Amartya K. Sen» نوشتهٔ Fabian Scholtes، منتشرشده توسط نشر Transcript Verlag Roswitha Gost; transcript در سال 2007. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
»Umweltherrschaft« bedeutet, dass wir, indem wir Natur nutzen, eigene Präferenzen auch in fremden Kontexten wirksam werden lassen und sie dabei Anderen aufzwingen. Wie können wir nun diesen Anderen in der Naturbewertung gerecht werden - trotz der Ungewissheit, welcher Umgang mit Natur in ihren Augen gerechtfertigt wäre? Die Umweltökonomik bedarf dazu alternativer normativer Referenzen. Solche bietet die freiheitsbasierte Wirtschaftsethik von Amartya K. Sen, die in dieser Studie grundlegend analysiert und mit Blick auf Natur weiterentwickelt wird. »Vorläufigkeit« und »Optionenerhalt« folgen als klugheitsethische Orientierungen eines deliberativ zu verhandelnden Umgangs mit Natur. Inhalt Vorwort I. Einleitung I.1. Forschungsanliegen I.2. Struktur und methodischer Hintergrund der Untersuchung 1.3. Allgemeine Begriffsabgrenzungen und -klärungen II. Problemstellung und Prämissen II.l. Umweltherrschaft als Problemstellung II.l.l. Umgang mit Natur als Umweltherrschaft II.1.2. Umweltherrschaft als Folge einer doppelten Komplexität II.l.3. Umweltherrschaft als transkulturelle Ausübung kontingenter Präferenzen II.l.4. Alienität: Annahme der Möglichkeit fundamentaler interkultureller Differenz II.l.5. Konsequenzen für die Rechtfertigung von Umweltherrschaft 11.1.6. Gesellschaftlich organisiertes Wirtschaften als Adressat der Problemstellung II.2. Naturbegriffund naturethische Konzepte II.2.1. Zum Begriff von Natur II.2.2. Naturethische Grundpositionen und Wertkonzepte II.3. Anforderungen an eine Ethik des Wirtschaftens im Umgang mit Natur III. Normative Referenzen der Umweltökonomik und Umweltherrschaft III.l. Wahrnehmung von Natur durch die Ökonomik III.2. Bewertung von Natur in der Ökonomik III.2.1. Konzeptionell bedingte Instrumentalität III.2.2. Wohlfahrt als Ergebnisreferenz III.2.3. Liberale modale Referenz Tausch III.3. Handhabung von Natur gemäß der Ökonomik III.3.1. Konzeptionelle Dominanz des utilitaristischen (Staats-)Zwecks Wohlfahrt III.3.2. Zur legitimatorischen Reichweite von Freiheit und Wohlfahrt III.4. Problematisiemng der ökonomischen Naturkonzeption III.4.1. Rückblick: Zentrale Aspekte der ökonomischen Konzeption von Natur III.4.2. Kritik der wohlfahrtsökonomischen Naturkonzeption III.5. Normative Neuemugen in der (Umwelt-)Ökonomik III.5.1. Neuerungen im Bereich der Wohlfahrtsökonomik III.5.2. Ökologische Ökonomik als alternative Umweltökonomik III.6. Ergebnis und Konsequenzen IV. Sens wirtschaftsethische Konzeption IV.l. Hinführung und Eingrenzung IV.2. Sens Konzeption als normative Wirtschaftsethik IV.3. Freiheit als zentraler Begriff der Konzeption IV.3.1. Freiheit: Arten, Konzeptionen und Aspekte IV.3.2. Freiheit bei Sen IV.4. Capabilities als partielle Repräsentation von Freiheit IV.4.l. Dimensionalität von Freiheit IV.4.2. Individuelle Partikularität von Freiheit IV.5. Aussagen der Konzeption zu Gesellschaft IV.5.1. Universaler Wert der Demokratie; Deliberation als Verhandlungsmodus IV.5.2. Verantwortung und unvollkommene Pflichten IV.5.3. Gerechtigkeit als Element der gesellschaftlichen Gestaltung IV.6. Aussagen der Konzeption zu Kultur und kulturellem Wandel IV.6.1. Kultur, Kulturalität, kultureller Wandel und interkulturelle Interferenz IV.6.2. Zum Verhältnis der Konzeption zu bestehenden Kulturen IV.7. Aussagen der Konzeption zu Natur, Naturerhalt und Nachhaltigkeit IV.7.1. Umgang mit Natur als gesellschaftliches Problem jenseits des Marktes IV.7.2. Zur Ausrichtung der Bearbeitung von Umweltproblemen IV.7.3. Verwendungen von Positionen Sens durch. K. Duraiappah und H.-P. Weikard IV.8. Zusammenfassung und Zwischenfazit V. Zur akzeptablen Rechtfertigung von Umweltherrschaft: Naturbewertung und Umweltpolitik im Anschluss an Sen V.1. Freiheit und Deliberation als Referenzen der Naturbewertung V.l.l. Freiheit als Ergebnisreferenz V.l.2. Deliberation als Modalreferenz V.2. Freiheit und die Rechtfertigung von Umweltherrschaft V.2.1. Freiheit als zwischengesellschaftlich akzeptable Referenz V.2.2. Grundsätzliche Orientierungen unter Wahrung dieser Geltungsfähigkeit V.3. Zwischengesellschaftlich akzeptable Naturbewertung V.3.1. Wahmehmung von Natur im Anschluss an Sen V.3.2. Bewertung von Natur mit Blick auf Freiheit V.3.3. Bewertung von Natur gemäß dem Modus der Deliberation V.4. Folgerungen für die Umweltpolitik V.4.1. Resultierende Grundsätze der Umweltpolitik V.4.2. Folgerungen mit Blick auflnstrumente der Umweltpolitik V.5. Zusammenfassung der Ergebnisse VI. Ausblick: Was folgt für die Umweltökonomik? Literatur
»Umweltherrschaft« bedeutet, dass wir, indem wir Natur nutzen, eigene Präferenzen auch in fremden Kontexten wirksam werden lassen und sie dabei Anderen aufzwingen. Wie können wir nun diesen Anderen in der Naturbewertung gerecht werden - trotz der Ungewissheit, welcher Umgang mit Natur in ihren Augen gerechtfertigt wäre?Die Umweltökonomik bedarf dazu alternativer normativer Referenzen. Solche bietet die freiheitsbasierte Wirtschaftsethik von Amartya K. Sen, die in dieser Studie grundlegend analysiert und mit Blick auf Natur weiterentwickelt wird. »Vorläufigkeit« und »Optionenerhalt« folgen als klugheitsethische Orientierungen eines deliberativ zu verhandelnden Umgangs mit Natur.