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Umweltethik interdisziplinär: Redaktion: Demko, Daniela; Pfleiderer, Georg; Jung, Corinna; Elger, Bernice S.

معرفی کتاب «Umweltethik interdisziplinär: Redaktion: Demko, Daniela; Pfleiderer, Georg; Jung, Corinna; Elger, Bernice S.» نوشتهٔ Daniela Demko; Bernice S Elger; Corinna Jung; Georg Pfleiderer; Mohr Siebeck GmbH & Co KG، منتشرشده توسط نشر Mohr Siebeck GmbH & Company KG در سال 2016. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Die Beiträge dieses Sammelbandes gehen aus einer Ringvorlesung im Frühjahrssemester 2013 an der Universität Basel hervor. Die Herausgeberinnen und Herausgeber, tätig in der Bioethik, der Philosophie, der Theologie und in der Rechtswissenschaft, konnten Kolleginnen und Kollegen aus Basel und anderen Universitäten aus diesen und weiteren Fächern, wie der Wirtschaftswissenschaft oder der Religionswissenschaft, zur Teilnahme an der Ringvorlesung gewinnen. Die vielfältige Themenpalette der Beiträge reicht von philosophischen Fragen der Verbindung von Ethik und Ästhetik im Zusammenhang mit dem Umweltschutz über die Umweltökonomie und theologische und religionswissenschaftliche Bezüge auf eine Schöpfungsbewahrung bis hin zur kontroversen Debatte darüber, wem gegenüber der Mensch moralisch verantwortlich sei: nur dem Menschen (Anthropozentrismus) oder auch gegenüber nichtmenschlichen Lebewesen mit Empfindungsfähigkeit (Pathozentrismus) oder allen lebenden Wesen (Biozentrismus) oder sogar gegenüber der Natur insgesamt (Holismus). Die theoretischen Reflexionen zu diesen und weiteren Themen finden hierbei einen Rückbezug auf ihre praktischen Anwendungsbereiche - (etwa) von der Biodiversität über Landschaftsschutz und Städtebau bis zum Heimatgefühl. Cover Inhalt Vorwort Bruno Baur: Wer trägt die Verantwortung für die Erhaltung der Biodiversität? I. Biodiversität als Konzept II. Artenvielfalt im Laufe der Erdgeschichte III. Biodiversität ist bedroht IV. Argumente für den Schutz der Biodiversität V. Ethischer Wert der Biodiversität Andreas Brenner: Das große Wesen achten. Ecocid-Act und Gaia-Theorie 1. Auf der Erde wandern 2. Das Ganze erkennen 3. Die Erde schützen; der Ecocide-Act 4. Weiter wandern 5. Leben wahrnehmen Hartmut Leser: Herren und Meister der Natur und Umwelt: Maßlosigkeit oder Zukunftssicherung? – Dargestellt am Beispiel der sogenannten „Zwischenstadt“ 1. Worum geht es? 2. Umwelt und Verantwortung und Geographie 3. Was ist Umwelt? Was ist Landschaft? 4. Agglomeration, Politik, Planung 5. Architektur, Städtebau und Stadtplanung – wer war’s? 6. Wandel in Zwischenstadt und Stadt: Wie weiter? 7. Noch einmal: Begriffe – Lösung des Problems? 8. Zusammenfassung Georg Pfleiderer: Natur als „Schöpfung“? Zu Problematik und Produktivität theologischer Umweltethik 1. Christentum und Umwelt – neuere Diskurse zu einem als spannungsvoll empfundenen Verhältnis 2. Natur und Umwelt in der Bibel 3. Zur religiösen (Sub-)Kodierung umweltethischer Grundbegriffe 4. Natur als Schöpfung – Zum christlichen Konzept der Schöpfung als Heilsgeschichte 5. Folgerungen für die Umweltethik 5.1. Christlicher Physiozentrismus 5.2. Christlicher Bio- und Pathozentrismus 5.3. Christlicher Anthropozentrismus 6. Anhang: „Deus artifex“ Dietmar von der Pfordten: Naturschutz jenseits des Menschen I. Normativer Individualismus II. Die entscheidenden Eigenschaften der Individuen: Ziele, Wünsche, Bedürfnisse, Strebungen (Belange bzw. Interessen) III. Pluralismus des Bezugs der Wertungen und Verpflichtungen IV. Notwendigkeit eines Abwägungs- bzw. Zusammenfassungsprinzips V. Das Abwägungsprinzip der relativen Individual- und Gemeinschaftsbezogenheit der Individualbelange VI. Welche Individuen sind ethisch zu berücksichtigen? VII. Sind nur empfindungsfähige Lebewesen zu berücksichtigen? VIII. Sind Naturkollektive wie Arten oder Ökosysteme zu berücksichtigen? IX. Sind die Lebewesen alle gleich oder ungleich zu berücksichtigen? Silvia Tobias, Corinna Jung, Franz Conen, Christine Alewell: Kreislaufwirtschaft im Bodenverbrauch: Ein richtiger Weg zur nachhaltigen Bodennutzung 1. Einleitung 2. Konzepte starker und schwacher Nachhaltigkeit 3. Konzeptionelle Fallbeispiele 4. Starke und schwache Nachhaltigkeit aus Sicht der Raumplanung 5. Starke und schwache Nachhaltigkeit aus Sicht des Bodenschutzes 6. Starke und schwache Nachhaltigkeit aus gesellschaftlicher Sicht 7. Fazit Quellen Markus Vogt: Ökologische Humanität. Elemente einer Grundlegung der Umweltethik 1. Zur Fragestellung 2. Humanökologie in der Epoche des Anthropozän: Wissenschaftstheoretische Annäherung 2.1 Entstehung der Humanökologie 2.2 Humanökologie als Schlüsseldisziplin in der erdgeschichtlichen Epoche des Anthropozän? 3. Die Entdeckung des Raumes als Grundlage einer humanökologischen Ethik 3.1 „Spatial turn“ in der christlichen Sozialethik 3.2 Die erhöhten Anforderungen an Raumaneignung im Zeitalter der Globalisierung 3.3 Transformationen der Raumbezüge als Thema humanökologischer Ethik 3.4 Humanökologie und kontextuelle Sozialethik 4. Von der Humanökologie zur „ökologischen Humanität“ 4.1 Die ambivalente Rolle des Konzeptes „Humanökologie“ in der Katholischen Soziallehre 4.2 „Ökologische Humanität“: ein Brückenschlag zwischen Personalität und Nachhaltigkeit 5. Resümee: Konzeptionelle Konsequenzen für die Umweltethik Carl Friedrich Gethmann: Naturveränderung und Natur-Heimatrecht. Normative Fragen der Strukturveränderung des ländlichen Raumes 1. Mensch und Natur 2. Grenzen des Abwägens 3. Die Vertrautheit mit der natürlichen Umgebung Angelika Krebs: „Und was da war, es nahm uns an“. Landschaft, Stimmung und Heimat I. Eine Landkarte der Naturethik 1. Der instrumentelle Wert der Natur 2. Der moralische Eigenwert der Natur 3. Der eudaimonistische Eigenwert der Natur 3.1. Schönheit 3.2. Identität 3.3. Heiligkeit II. Schöne Landschaft 1. Der Begriff der Landschaft 1.1. Größere räumliche Einheit in der Natur 1.2. Größere naturräumliche Einheit in ästhetischer Betrachtung 1.3. Größere naturräumliche Einheit in autonomer ästhetischer Betrachtung 2. Der Begriff der Stimmung 2.1. Harmonie 2.2. Befindlichkeit 2.3. Atmosphäre 3. Wie kommt Stimmung in die Landschaft? 3.1. Kausales Modell 3.2. Assoziatives Modell 3.3. Animistisches Modell 3.4. Expressives Modell 4. Vier Modi der Landschaftserfahrung 4.1. Wahrnehmung 4.2. Empathie 4.3. Sympathie 4.4. Ansteckung 5. Die ästhetische Erfahrung schöner Landschaft als Heimat 5.1. Michael Donhausers „Gärten“ 5.2. Immersion in der Landschaft III. Ästhetische Erziehung Literatur Andreas Dietrich: Der Garten – heilig oder profan? Zur Kulturgeschichte eines exemplarischen Stücks Landschaft in umweltethischer Perspektive 1. Was ist Landschaft? 2. Zur Modellierung von Landschaftswahrnehmung in kulturhistorischer Perspektive 3. Der Garten als exemplarisches Stück Landschaft. Kultur- und religionsgeschichtliche Beobachtungen 3.1. Antike Gärten 3.2 Der Klostergarten 3.3 Vom Garten zur Landschaft 3.4 Zur Zukunft der Landschaft Daniela Demko: „Eigenwert der Natur“ und „Würde“ als Fragen der Umweltethik I. Der „Eigenwert der Natur“ 1. Eigenwert – Begriff und Begriffsunklarheiten 2. Die Suche nach Bedeutungsaspekten des Eigenwertbegriffs 3. Erweiterungsstufen der Ethik mit Blick auf die Eigenwertträger: Die Moralgemeinschaften im Anthropozentrismus, Pathozentrismus, Biozentrismus und Holismus 4. Die Begründung eines holistischen Eigenwertbegriffs und die Grundlinien seiner Begründungsstruktur 5. Zwischenergebnis zum „Eigenwert der Natur“ II. Die „Würde“ und ihr Bedeutungsverhältnis zum Eigenwertbegriff 1. Der Würdebegriff und sein Ein- und Ausgrenzungscharakter in der Ideengeschichte a) Der Ein- und Ausgrenzungscharakter beim Menschenwürdebegriff b) Der Ein- und Ausgrenzungscharakter beim Begriff der kreatürlichen Würde 2. Die Begründung eines biozentrischen Würdebegriffs a) Der Würdebegriff im Spannungsverhältnis zwischen Anthropozentrismus ,Pathozentrismus, Biozentrismus und Holismus b) Das „Lebendig-Sein“ in der Ideengeschichte der Philosophie sowie der Bio- und Umweltethik III. Zusammenfassung und Ausblick auf zukünftige Forschungen 1. Der biozentrische Würdebegriff und die biozentrische Lebenswürde-Ethik 2. Die Ausformung eines umfassenden und aus mehreren Ebenen zusammengesetzten Schutzes Autorenverzeichnis Personenregister Sachregister Die Beiträge dieses Sammelbandes gehen aus einer Ringvorlesung im Frühjahrssemester 2013 an der Universität Basel hervor. Die Herausgeberinnen und Herausgeber, tätig in der Bioethik, der Philosophie, der Theologie und in der Rechtswissenschaft, konnten Kolleginnen und Kollegen aus Basel und anderen Universitäten aus diesen und weiteren Fächern, wie der Wirtschaftswissenschaft oder der Religionswissenschaft, zur Teilnahme an der Ringvorlesung gewinnen. Die vielfältige Themenpalette der Beiträge reicht von philosophischen Fragen der Verbindung von Ethik und Ästhetik im Zusammenhang mit dem Umweltschutz über die Umweltökonomie und theologische und religionswissenschaftliche Bezüge auf eine Schöpfungsbewahrung bis hin zur kontroversen Debatte darüber, wem gegenüber der Mensch moralisch verantwortlich sei: nur dem Menschen (Anthropozentrismus) oder auch gegenüber nichtmenschlichen Lebewesen mit Empfindungsfähigkeit (Pathozentrismus) oder allen lebenden Wesen (Biozentrismus) oder sogar gegenüber der Natur insgesamt (Holismus). Die theoretischen Reflexionen zu diesen und weiteren Themen finden hierbei einen Rückbezug auf ihre praktischen Anwendungsbereiche - (etwa) von der Biodiversität über Landschaftsschutz und Städtebau bis zum Heimatgefühl.InhaltsübersichtBruno Baur: Wer trägt die Verantwortung für die Erhaltung der Biodiversität? - Andreas Brenner: Das große Wesen achten. Ecocid-Act und Gaia-Theorie - Hartmut Leser: Herren und Meister der Natur und Umwelt: Maßlosigkeit oder Zukunftssicherung? - Dargestellt am Beispiel der sogenannten »Zwischenstadt« - Georg Pfleiderer: Natur als »Schöpfung«? Zu Problematik und Produktivität theologischer Umweltethik - Dietmar von der Pfordten: Naturschutz jenseits des Menschen - Silvia Tobias/Corinna Jung/Franz Conen/Christine Alewell: Kreislaufwirtschaft im Bodenverbrauch: Ein richtiger Weg zur nachhaltigen Bodennutzung - Markus Vogt: Ökologische Humanität. Elemente einer Grundlegung der Umweltethik - Carl Friedrich Gethmann: Naturveränderung und Natur-Heimatrecht. Normative Fragen der Strukturveränderung des ländlichen Raumes - Angelika Krebs: »Und was da war, es nahm uns an.« Landschaft, Stimmung und Heimat - Andreas Dietrich: Der Garten - heilig oder profan? Zur Kulturgeschichte eines exemplarischen Stücks Landschaft in umweltethischer Perspektive - Daniela Demko: »Eigenwert der Natur« und »Würde« als Fragen der Umweltethik Die Beiträge dieses Sammelbandes, die aus einer Ringvorlesung an der Universität Basel hervorgegangen sind, beleuchten das Thema Umweltschutz und Umweltethik interdisziplinär. Vertreter verschiedenster wissenschaftlicher Disziplinen fragen nach dem Umfang, dem Ziel und der Begründung eines Schutzes von Umwelt, Natur und Heimat
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