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Umrisse einer zeitgemäßen philosophischen Theologie im Islam : Die Verfeinerung des Charakters

معرفی کتاب «Umrisse einer zeitgemäßen philosophischen Theologie im Islam : Die Verfeinerung des Charakters» نوشتهٔ Ufuk Topkara، منتشرشده توسط نشر Springer Fachmedien Wiesbaden;J.B. Metzler در سال 2018. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Ufuk Topkara bringt das erste große moraltheologische bzw. moralphilosophische System der islamischen Welt mit dem existenzphilosophischen Denken von Albert Camus zusammen. Gemeinsamer Bezugspunkt ist dabei die griechische, insbesondere aristotelische Philosophie, die in beiden Werken rezipiert wird. Ziel ist es, aus der Methodik des Umgangs Miskawayhs mit dem griechischen Erbe eine islamisch-theologische Hermeneutik für den Umgang mit den spezifischen philosophischen Herausforderungen der Moderne zu gewinnen. Geleitwort 5 Vorwort 7 Inhaltsverzeichnis 10 Kapitel A Zur Verortung einer zeitgemäßen Islamischen Theologie 15 I Das Verhältnis von Theologie und Philosophie in der Moderne 16 II Das Verständnis von Islamischer Theologie in dieser Arbeit 19 1 Islamische Theologie als diskursive Tradition 20 2 Der Islam als eine verwobene Tradition 22 III Der Beitrag zu einer zeitgemäßen Islamischen Theologie. Methodologische Vorüberlegungen 24 1 Der Untersuchungsgegenstand im Werk Miskawayhs 28 2 Der Untersuchungsgegenstand im Werk von Albert Camus 31 2.1 Die Frage der Gerechtigkeit 33 2.2 Camus’ Philosophie der Revolte und ihr Zusammenhang mit der Freundschaftstheorie 34 IV Zusammenfassung und Ausblick 36 Kapitel B Das Tahḏīb al-aḫlāq von Miskawayh 38 I Miskawayh in seiner Zeit. Der ideengeschichtliche Kontext 38 1 Das Verhältnis von Philosophie und Theologie im Werk Miskawayhs 38 2 Das Werk Miskawayhs im historischen Kontext 40 II Forschungsstand 42 1 Miskawayh als Tradent klassischer griechischer Philosophie 43 2 Die Entwicklung einer eigenständigen Philosophie, die sich von der Theologie emanzipiert 48 3 Philosophie unter theologischen Vorzeichen 52 4 Philosophie im Kontext der adab-Kultur 54 5 Zusammenfassung und Diskussion 58 III Das Modell einer lernbereiten Hermeneutik 61 IV Zusammenfassung der erhaltenen Werke Miskawayhs 65 1 Tartīb as-saʿādāt (Die Anordnung des Glücks) 66 2 al-Fawz al-aṣġar (Der kleine Erfolg/Triumph) 66 3 Kitāb al-Hawāmil wa-š-šawāmil (Fragen und Antworten) 68 4 Risāla fī māhiyat al-ʿadl (Über das Wesen der Gerechtigkeit) 68 5 al-Ḥikma al-ḫālida (Die ewige Weisheit) 69 6 Taǧārib al-umam (Die Erfahrungen der Nationen) 69 7 Tahḏīb al-aḫlāq (Die Verfeinerung der Sitten) 70 7.1 Textgeschichte und Editionen 70 7.2 Aufbau und Inhalt 71 7.3 Der Bedeutungszusammenhang von aḫlāq 73 V Methode und Aufbau der Untersuchung zum Tahḏīb al-aḫlāq 77 1 Das Tahḏīb al-aḫlāq im Kontext der Nikomachischen Ethik 77 2 Textgeschichte und Editionen der arabischen Version der Nikomachischen Ethik 81 3 Das Tahḏīb al-aḫlāq im Kontext des gleichnamigen Werkes von Yaḥyā b. ʿAdīy 85 Kapitel C Die Idee der Gerechtigkeit 89 I Die Kategorie der Gerechtigkeit (dikaiosynê) in der aristotelischen Philosophie 89 1 Die Formen der institutionellen Gerechtigkeit 92 2 Die gesetzliche Gerechtigkeit in der EN 93 3 Die Formen der abstrakten Gerechtigkeit 95 4 Die Idee der sozialen Gerechtigkeit in der EN 95 II Die Untersuchung der arabischen Version der Nikomachischen Ethik. Die Gerechtigkeit im fünften Buch der aEN 98 III Gerechtigkeit im ideengeschichtlichen Kontext des Islams 100 IV Die Frage der Gerechtigkeit (ʿadāla) im vierten Buch des Tahḏīb alaḫlāq 106 1 Falsche und wahre Tugenden (al-faḍāʾil az-zāʾifa wa-l-faḍāʾil al-ḥaqīqīya) 106 2 Wahre Gerechtigkeit (al-ʿadāla al-ḥaqīqīya) 118 3 Gerechtigkeit durch die Wahrung von Gleichheit oder der anderen Anteile (al-ʿadāla bi-ḥifẓ al-musāwāt aw an-nisab al-uḫrā) 121 4 Die drei Gesetze (an-nawāmīs aṯ-ṯalāṯa) 123 4.1 Die Ungerechtigkeit und die Rolle des Gesetzes 125 4.2 Die Gerechtigkeit als die Gesamtheit der Tugenden 127 4.3 Zusammenfassung der bisherigen Untersuchung 131 5 Gründe für Unheil/Leid (asbāb al-maḍarrāt) 133 6 Die Klassen der Gerechtigkeit: Die erste davon ist das, was für Gott erforderlich ist (aqsām al-ʿadāla. wa-awwaluhā mā yutawaǧǧab li-llāh taʿālā) 135 7 Die Gerechtigkeit ist ein Mittelweg, und sie umfasst alle Tugenden (al-ʿadāla tawassuṭ.wa-hiya tušmil al-faḍāʾil ǧamīʿan) 147 8 Die Gerechtigkeit ist eine Veranlagung der Seele (al-ʿadāla hayʾa nafsānīya) 148 9-10 Eine schwierige Frage (masʾala ʿawīṣa) und eine weitere schwierige Frage (masʾalaʿawīṣa uḫrā) 150 11 Gerechtigkeit oder Liebe? Eine Einführung in die folgende Abhandlung (al-ʿadāla awal-maḥabba? madḫal ilā l-maqāla at-tāliya) 151 V Die Frage der Gerechtigkeit in der Risāla fī māhiyat al-ʿadl 153 1 Die Fähigkeit des Menschen zu Ausgleich, Moderation und Gleichgewicht (iʿtidāl) 153 2 Konklusion 158 VI Die Frage der Gerechtigkeit im Tahḏīb al-aḫlāq des Yaḥyā b. ʿAdīy 158 VII Zusammenfassung und Konklusion 160 Kapitel D Die Idee der Freundschaft 166 I Die Kategorie der Freundschaft (philia) in der aristotelischen Philosophie 166 1 Der Bedeutungszusammenhang von philia 168 2 Die aristotelische Unterteilung der Freundschaft 169 3 Freundschaft als Voraussetzung einer politischen Gemeinschaft 171 4 Das Verhältnis zwischen Freundschaft und Gerechtigkeit 173 II Die Untersuchung der arabischen Version der Nikomachischen Ethik. Die Freundschaft im achten und neunten Buch der aEN 175 III Freundschaft im ideengeschichtlichen Kontext des Islams 176 IV Die Frage der Liebe und Freundschaft (al-maḥabba wa-ṣ-ṣadāqa) in der fünften Abhandlung des Tahḏīb al-aḫlāq 178 1 Die Notwendigkeit der Kooperation und Harmonie (ḍarūrat at-taʿāwun wa-l-ittilāf) 181 2 Die Liebe: ihre Formen und Gründe (al-maḥabba: anwāʿuhā wa-asbābuhā) 183 3 Die Freundschaft und ihre Formen (aṣ-ṣadāqa wa-anwāʿuhā) 185 4 Die göttliche Liebe (al-maḥabba al-ilāhīya) 187 4.1 Die miskawayhsche Seelenlehre 188 4.2 Die göttliche Substanz im Menschen 194 5 Die Gemeinschaft gebiert Liebe und wird von der šarīʿa entwickelt (al-uns mabdaʾ al-maḥabba wa-tunammīhi š-šarīʿa) 200 6 Die Arten der Liebe rühren von den Unterschieden in den Gründen der Liebe (iḫtilāf al-maḥabbāt bi-ḫtilāf asbābihā) 203 7 Das Verhalten des gutartigen Menschen und das Verhalten des bösartigen Menschen (sīrat ar-raǧul al-ḫayyir wa-sīrat ar-raǧul aš-šarīr) 210 8 Die Güte und die Liebe, die aus ihr hervorgeht (al-iḥsān wa-l-maḥabba an-nāšiʾa ʿanhu) 216 9 Die Tugenden der Freundschaft (faḍāʾil aṣ-ṣadāqa) 217 10 Die Umsicht bei der Auswahl der Freunde (at-tabaṣṣur fī ḫtiyār al-aṣdiqāʾ) 219 11 Die Pflichten des Einzelnen gegenüber seinem Freund (wāǧibāt al-marʾ li-ṣadīqihī) 222 12 Die Tugenden können nur in der Gemeinschaft realisiert werden (al-faḍāʾil lā tatimmu illā bi-l-iǧtimāʿ) 224 13 Menschliche Tugenden und göttliche Tugenden (al-faḍāʾil al-insānīya wa-l-faḍāʾil al-ilāhīya) 225 14 Die Grade der Menschen mit Blick auf die Tugend und das Glück (marātib an-nās fī l-faḍīlawa-fī s-saʿāda) 228 V Die Frage der Freundschaft im Tahḏīb al-aḫlāq des Yaḥyā b. ʿAdīy 231 1 Freundschaft 231 2 Liebe 232 VI Zusammenfassung 233 VII Konklusion und Ausblick 236 Kapitel E Die Untersuchung der Philosophie von Albert Camus 245 I Einführung 245 1 Annäherungen an Camus 246 2 Albert Camus und die conditio humana 249 3 Das Christentum und die Abkehr vom griechischen Ideal 253 4 Das antike Lebensideal 259 II Die Philosophie des Absurden als Kampf für Gerechtigkeit 263 1 Die Grundzüge der Philosophie des Absurden 264 2 Kritische Würdigung 271 III Die Philosophie der Revolte 278 IV Die Philosophie der Einheit oder des Maßes 283 V Kritische Würdigung 289 Kapitel F Umrisse einer zeitgemäßen Islamischen Theologie 293 I Offenheit und Lernbereitschaft 297 II Das Geflecht von Begrenzung und Entgrenzung 300 Literaturverzeichnis 311 Ufuk Topkara bringt das erste große moraltheologische bzw. moralphilosophische System der islamischen Welt mit dem existenzphilosophischen Denken von Albert Camus zusammen. Gemeinsamer Bezugspunkt ist dabei die griechische, insbesondere aristotelische Philosophie, die in beiden Werken rezipiert wird. Ziel ist es, aus der Methodik des Umgangs Miskawayhs mit dem griechischen Erbe eine islamisch-theologische Hermeneutik für den Umgang mit den spezifischen philosophischen Herausforderungen der Moderne zu gewinnen. Der Inhalt Das Verhältnis von Theologie und Philosophie in der Moderne Das Verhältnis von Philosophie und Theologie im Werk Miskawayhs Die Idee der Gerechtigkeit (dikaiosynê) in der aristotelischen Philosophie Die Frage der Gerechtigkeit (al-'adāla) im vierten Buch des Tahḏīb al-Aḫlāq Die Idee der Freundschaft (philia) in der aristotelischen Philosophie Die Frage der Liebe und Freundschaft (al-maḥabba wa-s-ṣadāqa) in der fünften Abhandlung des Tahḏīb al-Aḫlāq Die Untersuchung der Philosophie Albert Camus' Umrisse einer zeitgemäßen islamischen Theologie Die Zielgruppen Dozierende und Studierende mit den Schwerpunkten Islamische Theologie, Islamwissenschaften und Philosophie Praktiker, die sich mit dem Islam in Deutschland beschäftigen Der Autor Dr. Ufuk Topkara war Kollegiat des Graduiertenkollegs für Islamische Theologie an der Universität Paderborn. Zurzeit ist er als Visiting Fellow am Humanities Institut der University of Connecticut, USA, tätig und forscht zur Verantwortungsethik im Islam Front Matter ....Pages I-XV Zur Verortung einer zeitgemäßen Islamischen Theologie (Ufuk Topkara)....Pages 1-23 Das Tahḏīb al-aḫlāq von Miskawayh (Ufuk Topkara)....Pages 25-75 Die Idee der Gerechtigkeit (Ufuk Topkara)....Pages 77-153 Die Idee der Freundschaft (Ufuk Topkara)....Pages 155-233 Die Untersuchung der Philosophie von Albert Camus (Ufuk Topkara)....Pages 235-282 Umrisse einer zeitgemäßen Islamischen Theologie (Ufuk Topkara)....Pages 283-300 Back Matter ....Pages 301-321 moralphilosophische System der islamischen Welt mit dem existenzphilosophischen Denken von Albert Camus zusammen. Ziel ist es, aus der Methodik des Umgangs Miskawayhs mit dem griechischen Erbe eine islamisch-theologische Hermeneutik fur den Umgang mit den spezifischen philosophischen Herausforderungen der Moderne zu gewinnen.
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