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Umbruch. Die Neue Zürcher Zeitung : Ein kritisches Porträt

معرفی کتاب «Umbruch. Die Neue Zürcher Zeitung : Ein kritisches Porträt» نوشتهٔ Friedemann Bartu، منتشرشده توسط نشر Orell Füssli AG در سال 2020. این کتاب در فرمت epub، زبان آلمانی ارائه شده است.

Der ehemalige Redaktor der «Neuen Zürcher Zeitung» Friedemann Bartu hat ein Buch über ebendiese «Neue Zürcher Zeitung» geschrieben. Im Vorwort zu seinem Buch mit dem Titel «Umbruch. Die Neue Zürcher Zeitung» schreibt Bartu: «Ich habe einiges von dem niedergeschrieben, was man als NZZ-Mitarbeiter nie schreiben konnte und durfte.» Denn es gehöre, so Bartu weiter, zu den schlimmsten Widersprüchen des Journalismus, dass man über alles berichten und kritisch schreiben dürfe, nur nicht über den eigenen Arbeitgeber. Diese «Schere im Kopf» hatte der schon vor vielen Jahren in Pension gegangene Journalist also definitiv nicht. Bartu, der als junger Redaktor 1978 zur NZZ stiess, erlebte noch die besten Jahre des Blattes. Aber das waren schon bald vergangene Zeiten, die ein anderer bekannter NZZ-Redaktor, Christoph Mühlemann, so geschildert hatte: «Der Leser weiss: Wenn es nicht in der NZZ steht, dann ist es auch nicht wichtig.» Die NZZ-Krise habe schon in den frühen 1990er Jahren begonnen. Bartu zitiert Etienne Jornod, NZZ-Verwaltungspräsident seit 2013: «Mir ist keine andere Branche bekannt, die einen Strukturwandel derart verpasst hat wie die Medienwelt.» Die 1868 gegründete NZZ habe über einen Spezialfonds von mehr als 100 Millionen Franken verfügt. Der NZZ habe aber eine klare Strategie gefehlt, was mit soviel Geld zu tun sei. Auf der einen Seite erweckte das viele Geld ein Image von «Stabilität», andererseits diente es auch als «Ruhekissen». Auf diese Weise sei sehr viel Zeit verloren gegangen.

Die Neue Zürcher Zeitung zählt zu den bedeutendsten Tageszeitungen deutscher Sprache und wird auch international sehr geschätzt. Seit gut zwanzig Jahren durchlebt sie jedoch einen Modernisierungsprozess von großer Radikalität und mit weitreichenden Folgen: Dies ist das Porträt einer nationalen Institution und ihres Wandels.Auch eine Zeitung wie die NZZ muss sich, wie alle Printmedien, im Zeitalter des Internets und der Globalisierung neu erfinden. Eine Notwendigkeit, die umso brutaler und tiefgreifender erfolgt, als das Ausmaß des digitalen Siegeszugs und des Wandels der Lesegewohnheiten lange unterschätzt wurde und zusätzlich erschwert wird durch den bisherigen Erfolg und die hohe Anerkennung, der sich die NZZ – national wie international – erfreut.Dieses Buch schildert die radikalen Veränderungen und Umwälzungen eines Weltblatts ab den 1970er-Jahren bis in die Gegenwart, liefert Einblicke ins Innere der NZZ, unterhält mit Episoden aus dem Redaktions- und Korrespondentdasein.

Die Neue Zürcher Zeitung zählt zu den bedeutendsten Tageszeitungen deutscher Sprache und wird auch international sehr geschätzt. Seit gut zwanzig Jahren durchlebt sie jedoch einen Modernisierungsprozess von großer Radikalität und mit weitreichenden Folgen: Dies ist das Porträt einer nationalen Institution und ihres Wandels. Auch eine Zeitung wie die NZZ muss sich, wie alle Printmedien, im Zeitalter des Internets und der Globalisierung neu erfinden. Eine Notwendigkeit, die umso brutaler und tiefgreifender erfolgt, als das Ausmaß des digitalen Siegeszugs und des Wandels der Lesegewohnheiten lange unterschätzt wurde und zusätzlich erschwert wird durch den bisherigen Erfolg und die hohe Anerkennung, der sich die NZZ – national wie international – erfreut. Dieses Buch schildert die radikalen Veränderungen und Umwälzungen eines Weltblatts ab den 1970er-Jahren bis in die Gegenwart, liefert Einblicke ins Innere der NZZ, unterhält mit Episoden aus dem Redaktions- und Korrespondentdasein.
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