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Überwundene Metaphysik? : Beiträge zur Konstellation von Phänomenologie und Metaphysikkritik

معرفی کتاب «Überwundene Metaphysik? : Beiträge zur Konstellation von Phänomenologie und Metaphysikkritik» نوشتهٔ Murat Ates (Hrsg.); Oliver Bruns (Hrsg.); Choong-Su Han (Hrsg.); Ole Sören Schulz (Hrsg.)، منتشرشده توسط نشر VERLAG KARL ALBER در سال 2017. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Es dürfte heute weitestgehend außer Frage stehen, dass mit der Phänomenologie – wie sie unter dem Leitspruch "Zu den Sachen selbst!" erstmals konkretisiert und als Methode ausgebildet wurde – sich eine neue und gewandelte Grundstellung gegenüber der traditionellen Metaphysik ereignet hat. Im vorliegenden Sammelband wird aus unterschiedlichen Perspektiven vor allem der Frage nachgegangen, ob und inwiefern es einer phänomenologisch verfahrenden Metaphysikkritik gelingt, die metaphysischen Denkvoraussetzungen zu überwinden und einen unverstellten Blick auf die Phänomene freizugeben. Dabei besteht der Anspruch der Beiträge nicht zuletzt darin, auszuloten, wie es (heute) um das Potenzial phänomenologischer Bemühungen bestellt ist und wo genau deren Grenzen auszumachen sind. Inhalt Siglenverzeichnis Vorwort Murat Ates: Freilegung der Phänomene als Dekonstruktion überlieferter Metaphysik Dirk Fonfara: Zur Auseinandersetzung Edmund Husserls mit Platon und Aristoteles Metaphysik, Ontologie und Theologie in Husserls eidetischer Phänomenologie als Erster Philosophie I. Einleitung: Die Verbindung von Erster Philosophie und Eidoslehre II. Die Erste Philosophie im Kontext einer vorangehenden Auseinandersetzung mit der philosophischen Tradition III. Trennung von Metaphysik und Erster Philosophie bei Husserl IV. Zu Husserls Verortung des Göttlichen als Thema der traditionellen Metaphysik V. Zusammenfassung Tomas Sodeika: Zu den Sachen selbst: Phänomenologie, Erste Philosophie und die Schriftlichkeit Bence Peter Marosan: Husserls Gedanke einer phänomenologisch neubegründeten Metaphysik am Leitfaden der Idee der indirekten Apodiktizität I. Einleitung II. Husserls Kritik der traditionellen Metaphysik III. Die Idee der doppelten Reduktion IV. Das Problem der konstruktiven Phänomenologie bei Husserl und Fink V. Phänomenologische Metaphysik und indirekte Apodiktizität Thomas Schmaus: Phänomenologie als Insächlichkeit I. Nähe und Ferne von Metaphysik und Phänomenologie II. Metaphysik – Ursächlichkeit und Gegenständlichkeit III. Phänomenologie – Insächlichkeit und Sachverhalt IV. Veranschaulichung im Spiegelbild V. Herausforderungen für die Phänomenologie Guang Yang: An der Grenze der platonischen Metaphysik I. II. III. Anna Orlikowski: Phänomenologie als Rückgang auf das Prä-Reflexive I. Der Wahrnehmungsglaube II. »Metaphysik in actu« III. Das Konzept der Nicht-Koinzidenz Schluss Christian Sternad: Tod und Metaphysik I. Metaphysik und Phänomenologie II. Metaphysik und Tod III. Tod und Metaphysik – eine »Metaphysik des Todes«? Alexander Bilda: Das barbarische Prinzip I. Merleau-Pontys Naturbegriff von 1956/57 II. Schellings metaphysikkritische Metaphysik III. Kunst und das barbarische Prinzip in der Ontologie des wilden Seins Kristin Drechsler: »Doch das Ding ignoriert uns und ruht in sich.« I. Beunruhigende Stillleben II. Merleau-Ponty und Cézanne III. Der Leib als Ort des Übergangs IV. Leibliches Sehen V. Morandis Stillleben als Sichtbarmachung einer Ordnung im Entstehen VI. Das Ding als Ort des Übergangs VII. Schluss Holger Sederström: Hannah Arendt, Edmund Husserl und die Phänomenologie I. Einleitung II. Arendt und Husserl III. Husserl bei Arendt explizit I IV. Mutmaßungen über Arendt und die Phänomenologie V. Husserl bei Arendt explizit II VI. Phänomenologie und Metaphysikkritik Jens Bonnemann: »In den Netzen des Spinnengeistes« I. Eine Erfahrung ohne Begriff – Levinas und das Antlitz II. Mit Begriffen über die Begriffe hinaus – Adorno und die Negative Dialektik III. Das individuelle Allgemeine – Sartre und die regressiv-progressive Methode des Verstehens Sebastian Edinger: Die Kritik der Phänomenologie als Metaphysikkritik und die Methode der Phänomenologie in Helmuth Plessners Philosophischer Anthropologie I. Plessners phänomenologischer Ansatz in der Deutung des mimischen Ausdrucks II. Plessners Kritik an Klages, Scheler und Husserl II.1. Klages II.2. Scheler II.3. Husserl III. Die Rolle der Phänomenologie in Plessners Philosophischer Anthropologie Federico Ignacio Viola: Jenseits von Husserl: Subjekt und Zeit bei Emmanuel Levinas I. Levinas mit Heidegger contra Husserl II. Levinas contra Husserl und Heidegger. Die Wiedergewinnung der Zukunft III. Levinas (nochmals) mit Heidegger contra Husserl. Die Wiedergewinnung der Vergangenheit Max Brinnich: Die Bedeutung des Phänomens »Zeit« bei Levinas und das Erbe Kants I. II. III. Martin Huth: Zwischen Mensch und Tier?! I. Einleitung: Kann und darf es eine Phänomenologie des Menschlichen geben? II. Schelers Stellung im Kosmos und Heideggers humanitas III. Agambens anthropologische Maschine – homo ex machina? IV. Derridas Grenzen und der (faule?) Zauber eines Katzenblicks V. Präliminarien für eine Phänomenologie des Menschlichen V.1. Das Menschliche V.2. Die Nötigung zur Anthropologie V.3. Ein- und Ausgrenzung: Die Gleichursprünglichkeit des Menschlichen und des Nichtmenschlichen V.4. Die Relativität des Menschenbildes Dank Autorenverzeichnis
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