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Über die Wahrheit - De veritate.: 3. Teilband. Quaestiones Disputatae 3.

معرفی کتاب «Über die Wahrheit - De veritate.: 3. Teilband. Quaestiones Disputatae 3.» نوشتهٔ Thomas von Aquin، منتشرشده توسط نشر Meiner در سال 2011. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Thomas von Aquin ist 'der' Denker des Mittelalters, der die am längsten anhaltende Orientierung geboten, die intensivsten historischen Interessen auf sich gezogen und - neben seiner Bedeutung als Kirchenlehrer - für die vielfältigsten denkerischen Konzeptionen Pate gestanden hat und dessen Werk daher noch heute auf praktisch allen Feldern philosophischer Problemstellungen Anregungen zu geben vermag. In den »Quaestiones disputatae«, seinem in philosophischer Hinsicht bedeutendsten und »gründlicheren« Werk (Kurt Flasch), geht es Thomas - anders als etwa in der »Summa theologiae« - nicht um den Vortrag der eigenen Lehrmeinung, sondern um die möglichst umfassende Disputation (Erörterung) von Sachfragen unter Einbeziehung des Für und Wider vor dem Hintergrund überlieferter Auffassungen nach der Maßgabe der intellektuellen Vernunft. Abgehandelt werden die großen Grundthemen der Metaphysik und Erkenntnislehre, die den Menschen bewegen: Was ist Wahrheit, was Vermögen und (göttliche) Macht, was Tugend, und was ist die Seele? Die universalistische Weite der Gedanken, die Thomas im Zuge der in den einzelnen Quaestiones erörterten Fragestellungen entfaltet, erhebt das Werk, das naturgemäß zunächst und zuerst einen theologischen Anspruch zu erfüllen sucht, zu einem der Grundwerke der philosophischen Tradition, das nicht nur als ein solches gelesen werden kann, sondern über die Zeiten hinweg seinen provokativen Charakter und seine Bedeutung behält. Daneben sind die »Quaestiones disputatae« unter historischem Aspekt von geradezu unschätzbarem Wert, da sie Zeugnis ablegen von der mit größter Akribie vorgenommenen Auseinandersetzung mit der Philosophie des Aristoteles, deren Wiederentdekkung und Transformation durch die Denker des Mittelalters - und darunter vor allem Thomas - den Weg bereitete für die Ausbildung der Kultur der auf die Ratio (Vernunft) gegründeten Argumentation in der Philosophie (und in den Wissenschaften) der Neuzeit. Thomas von Aquin (1224/25 - 1274) war ein Denker, dessen Theologie und Philosophie einen geistesgeschichtlichen Wendepunkt markiert - und dies gleich in mehrfacher Hinsicht: Zu seiner Zeit wurden die Texte des Aristoteles wieder zugänglich, der Gesichtskreis weitete sich aus über die Grenzen der eigenen Kultur, die Disziplinen Philosophie und Theologie verstanden sich jetzt als Wissenschaften im strengen Sinne und fanden ihren Ort in einer ganz neuen Institution - der Universität. Die Federführung für das Projekt der ersten vollständigen Ausgabe der »Quaestiones disputatae« in deutscher Übersetzung liegt in den Händen von Rolf Schönberger, Professor am Philosophischen Institut der Universität Regensburg. Die einzelnen Bände der ›Regensburger Ausgabe‹ werden, in Abstimmung mit dem Herausgeber, von einer Gruppe von Fachgelehrten je selbständig übersetzt und durch ein kommentierendes Nachwort erschlossen. Cover Inhaltsverzeichnis X. ÜBER DEN GEIST 1. Artikel: Ist der Geist, insofern er für ein Abbild der Dreifaltigkeit gehalten werden kann, das Wesen der Seele? 2. Artikel: Ist das Gedächtnis im Geist? 3. Artikel: Unterscheiden sich Gedächtnis und Intellekt voneinander wie zwei Vermögen? 4. Artikel: Erkennt der Geist die materiellen Dinge? 5. Artikel: Kann unser Geist die materiellen Dinge als Einzeldinge erkennen? 6. Artikel: Empfängt der menschliche Geist von den wahrnehmbaren Dingen Erkenntnisse? 7. Artikel: Stellt der Geist auf Grund seiner Erkenntnis der materiellen Dinge ein Abbild der Dreifaltigkeit dar? 8. Artikel: Erkennt der Geist vom Wesen her oder durch irgendeinen Inhalt sich selbst? 9. Artikel: Erkennt unser Geist vom Wesen her Haltungen der Seele? 10. Artikel: Kann ein Mensch wissen, daß er die Liebe zu Gott hat? 11. Artikel: Kann der Geist noch auf dem irdischen Weg Gott durch sein Wesen schauen? 12. Artikel: Hat der menschliche Geist von Natur aus Kenntnis von der Existenz Gottes? 13. Artikel: Ist die Dreifaltigkeit der Personen durch die natürliche Vernunft erkennbar? XI. ÜBER DEN LEHRER 1. Artikel: Kann ein Mensch lehren und Lehrer genannt werden oder allein Gott? 2. Artikel: Kann jemand Lehrer seiner selbst genannt werden? 3. Artikel: Kann ein Mensch von einem Engel belehrt werden? 4. Artikel: Ist Lehren eine Tätigkeit des aktiven oder des kontemplativen Lebens? XII. ÜBER DIE PROPHETIE 1. Artikel: Handelt es sich bei der Prophetie um einen Habitus (dauerhafte Eigenschaft) oder einen Akt (einzelnen Vollzug)? 2. Artikel: Hat die Prophetie Schlußfolgerungen zum Gegenstand, die wissenschaftlich gewonnen werden können? 3. Artikel: Ist die Prophetie etwas Natürliches? 4. Artikel: Bedarf es, um Prophet zu sein, einer natürlichen Disposition? 5. Artikel: Muß der Prophet moralisch integer sein? 6. Artikel: Sehen die Propheten im Spiegel der Ewigkeit? 7. Artikel: Werden bei der prophetischen Offenbarung dem Geist des Propheten durch das Wirken Gottes neue Erkenntnisbilder eingeprägt oder nur ein geistiges Licht gegeben? 8. Artikel: Geschieht jede prophetische Offenbarung durch Vermittlung eines Engels? 9. Artikel: Wird ein Prophet immer den Sinnen entrückt, wenn er vom Geist der Prophetie angerührt wird? 10. Artikel: Ist es angemessen, die Prophetie in diese drei Arten zu unterteilen: Prophetie der Vorherbestimmung, des Vorherwissens und der Androhung? 11. Artikel: Ist in der Prophetie unwandelbare Wahrheit zu finden? 12. Artikel: Ist diejenige prophetische Erkenntnis, die auf einer rein geistigen Schau beruht, von höherem Rang als diejenige, bei der sich eine geistige Schau mit einer Schau in der Vorstellungskraft verbindet? 13. Artikel: Lassen sich die Grade der Prophetie anhand der (jeweiligen) Schau in der Vorstellungskraft unterscheiden? 14. Artikel: Hat Mose alle anderen Propheten überragt? XIII. VOM RAPTUS 1. Artikel: Was ist ein Raptus? 2. Artikel: Schaute Paulus im Raptus die Wesenheit Gottes? 3. Artikel: Ist es möglich, daß der Intellekt eines Menschen im Pilgerstand zur Schau des göttlichen Wesens erhoben wird, ohne daß er dabei den Sinnen entrückt wird? 4. Artikel: Wie tiefgreifend muß die Entrückung sein, damit der Intellekt des Menschen Gott in seiner Wesenheit schauen kann? 5. Artikel: Was wußte der Apostel Paulus in Bezug auf seinen Raptus, und was wußte er nicht? NACHWORTE Zur Quaestion 10 von David Marshall (†) Zur Quaestion 11 von Brigitte Berges Zu den Quaestionen 12 und 13 von Marianne Schlosser Abkürzungsverzeichnis Bibliographie
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