معرفی کتاب «Über den Tod verfügen : Individuelle Bedeutungen und gesellschaftliche Wirklichkeiten von Patientenverfügungen in Japan» نوشتهٔ Celia Spoden، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2015. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
aie japanische Debatte zu Patientenverfügungen ist eng mit den Entwicklungen in den USA und Europa verknüpft. Sie wird unter juristischen, medizinischen oder philosophischen Gesichtspunkten geführt - die Perspektive derjenigen aber, die eine Patientenverfügung verfasst haben, bleibt dabei häufig unberücksichtigt. Celia Spoden füllt diese Forschungslücke und verdeutlicht, dass Patientenverfügungen in der Alltagswirklichkeit weit mehr sind als Instrumente zum selbstbestimmten Sterben. Die Studie erweitert die Diskussion um subjektive Bedeutungszuschreibungen und zeigt Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Japan, Deutschland und den USA auf. Inhalt Hinweise 1 Einleitung 1.1 Problem- und Fragestellung: Subjektive Deutungen und gesellschaftliche Wirklichkeiten von Patientenverfügungen 1.2 Forschungsstand: Empirische Forschung zu Patientenverfügungen in Japan 1.3 Theoretischer Hintergrund und methodisches Vorgehen 1.3.1 Feldforschung und Feldzugang 1.3.2 Vom Interview zum Text 1.3.3 Hindernisse bei der Anwendung des Verfahrens und Grenzen der Methode 1.4 Der Aufbau 2 Neues Problembewusstsein: Wie das Lebensende zur selbstgestaltbaren Phase des Lebens wurde 2.1 Sterben im Spannungsverhältnis zwischen Tabuisierung, Medikalisierung und neuen Bedeutungszuschreibungen 2.1.1 Das Krankenhaus als Ort des Sterbens 2.1.2 Fallbeispiel: Der Sieg im Kampf gegen Krebs ohne eigens erlebte Krankengeschichte 2.1.3 Fallbeispiel: Von den Ärzten auferlegtes Schweigen 2.2 Wissen-Wollen als neue Umgangsform und Widerstände 2.2.1 Neue Medizintechnik, die Anfänge der Bioethik und das Prinzip des informed consent 2.2.2 Das Recht auf Wissen und informed consent 2.2.3 Informed consent jenseits von Kultur? 2.3 Sterbehilfe: Von einer möglichen Rechtfertigung durch Mitleid zur Betonung der Selbstbestimmung 2.3.1 Anrakushi, songenshi und die Terminologie der Sterbehilfe 2.3.2 Überblick zur rechtlichen Lage der Sterbehilfe in Japan 2.4 Zwischenfazit: Zur Entwicklung des Problembewusstseins und der Bioethik in Japan 3 Patientenverfügungen in der japanischen Diskussion und aus Sicht ihrer Verfasser 3.1 Die Patientenverfügungsdebatte 3.1.1 Das Recht auf Sterben und die Japan Society for Dying with Dignity 3.1.2 Das Recht auf Leben und die Kritik an einer gesetzlichen Regelung von Patientenverfügungen 3.1.3 Zwischen würdevollem Tod und selbstständigem Leben 3.2 Bedeutungen von Patientenverfügungen in der Alltagswirklichkeit 3.2.1 Problembewusstsein und Wissen über Patientenverfügungen 3.2.2 Zugeschriebene Bedeutungen und die Funktionen der Patientenverfügung 3.2.3 Patientenverfügungen zwischen paternalistischen und aufklärerischen Werten? 4 Lebenszeit und Timing 4.1 Lebenszeit als gestaltbare individuelle Zeit 4.1.1 Lebenszeit und standardisierte Lebensläufe in Japan 4.1.2 Zeit für die Bewältigung der Diagnose und Umgestaltung der verbleibenden Lebenszeit 4.1.3 Fallbeispiel: In einem Jahr ein Jahrzehnt leben 4.1.4 Fallbeispiel: Über den guten Tod zur guten Lebensweise 4.1.5 Soziale Rollen und ihre Bedeutung für die Interpretation der eigenen Lebenszeit 4.2 Timing, Lebenserwartungen und die Risiken des Alterns 4.2.1 Lang genug gelebt und länger als gedacht 4.2.2 Pokkuri: Der plötzliche, schnelle Tod 4.2.3 Zeit zur Vorbereitung auf den Tod 4.2.4 Timing und die Anwesenheit der Angehörigen am Bett des Sterbenden 4.2.5 Lebenszeit und Zeitlosigkeit 4.3 Zwischenfazit: Die Bedeutung von Lebenszeit und Timing für Entscheidungsfindungen 5 Konstruktion von Selbstbildern als Spiegel der Entscheidungsfindung: Jibunrashisa, Selbstständigkeit und Verantwortung 5.1 Die Bedeutung sozialer Rollen für die Konstitution des Selbst durch Erfahrungen in sozialer Interaktion 5.2 Verlust des Selbst 5.2.1 Verlust des (Selbst-)Bewusstseins 5.2.2 Verlust der Mitteilungsfähigkeit als Auflösung des Selbst 5.3 Jibunrashisa – Ideal und Vorbildfunktion 5.3.1 Jibunrashisa hängt von den individuellen Wünsche ab 5.3.2 Auf der Suche nach einer dem Selbst entsprechenden Entscheidung 5.4 Selbstständigkeit und Abhängigkeit 5.4.1 Durch eigene Entscheidungen das Leben selbst gestalten 5.4.2 Vorbereitungen für eine Loslösung aus dem Leben: Abgabe von sozialen Rollen und von Verantwortung 5.5 Zwischenfazit: Selbstbilder als Spiegel der Entscheidungsfindung 6 Schlussbemerkungen 7 Danksagung 8 Interviewübersicht 9 Literaturverzeichnis Die japanische Debatte zu Patientenverfügungen ist eng mit den Entwicklungen in den USA und Europa verknüpft. Sie wird unter juristischen, medizinischen oder philosophischen Gesichtspunkten geführt - die Perspektive derjenigen aber, die eine Patientenverfügung verfasst haben, bleibt dabei häufig unberücksichtigt. Celia Spoden füllt diese Forschungslücke und verdeutlicht, dass Patientenverfügungen in der Alltagswirklichkeit weit mehr sind als Instrumente zum selbstbestimmten Sterben. Die Studie erweitert die Diskussion um subjektive Bedeutungszuschreibungen und zeigt Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Japan, Deutschland und den USA auf. Patientenverfügung,Japan,Symbolischer Interaktionismus,Selbstkonzepte,Selbstbestimmung,Verantwortung,Würdevolles Sterben,Sterbehilfe,Körper,Medizin,Medizinsoziologie,Medizinethik,Bioethik,Soziologie,Living Will,Symbolic Interactionism,Self-Determination,Responsibility,Dying With Dignity,Euthanasia,Body,Medicine,Sociology of Medicine,Medical Ethics,Bioethics,Sociology Long description: Die japanische Debatte zu Patientenverfügungen ist eng mit den Entwicklungen in den USA und Europa verknüpft. Sie wird unter juristischen, medizinischen oder philosophischen Gesichtspunkten geführt - die Perspektive derjenigen aber, die eine Patientenverfügung verfasst haben, bleibt dabei häufig unberücksichtigt. Celia Spoden füllt diese Forschungslücke und verdeutlicht, dass Patientenverfügungen in der Alltagswirklichkeit weit mehr sind als Instrumente zum selbstbestimmten Sterben. Die Studie erweitert die Diskussion um subjektive Bedeutungszuschreibungen und zeigt Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Japan, Deutschland und den USA auf
aie japanische Debatte zu Patientenverfügungen ist eng mit den Entwicklungen in den USA und Europa verknüpft. Sie wird unter juristischen, medizinischen oder philosophischen Gesichtspunkten geführt - die Perspektive derjenigen aber, die eine Patientenverfügung verfasst haben, bleibt dabei häufig unberücksichtigt.Celia Spoden füllt diese Forschungslücke und verdeutlicht, dass Patientenverfügungen in der Alltagswirklichkeit weit mehr sind als Instrumente zum selbstbestimmten Sterben. Die Studie erweitert die Diskussion um subjektive Bedeutungszuschreibungen und zeigt Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Japan, Deutschland und den USA auf.
Biographical note: Celia Spoden (Dr. phil.) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Modernes Japan der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf. Sie forscht zu bioethischen Fragestellungen, Identitäts- und Selbstkonzepten Long description: What moves people in Japan to create living wills? Are the motives different in Germany and the USA? One of the few studies on an explosive topic