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Ubersetzung antiker Literatur: Funktionen und Konzeptionen im 19. und 20. Jahrhundert (Tranformationen der Antike)

معرفی کتاب «Ubersetzung antiker Literatur: Funktionen und Konzeptionen im 19. und 20. Jahrhundert (Tranformationen der Antike)» نوشتهٔ Harbsmeier, Martin S.; Kitzbichler, Josefine; Lubitz, Katja; Mindt, Nina، منتشرشده توسط نشر Saur در سال 2009. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Translation presents a multi-layered process which transforms both the language and culture of the translator and the perception of the language and culture of what is translated. The discussion about the extent to which the individual form and culturally alien content of literary texts allows them to be translated took on a new quality in Germany around 1800 - particularly in connection with ancient literature; many of the questions raised at that time still influence the discourse of translation theory today. The volume presents a collection of papers examining translation as exemplars of hermeneutic problems, of mediation, of the search for equivalent form and of creative processes. Frontmatter......Page 2 Inhalt......Page 8 Einleitung......Page 10 Virtuose in der historischen Form. Philologie und Übersetzung bei Friedrich Schlegel......Page 26 „...daß ich nämlich sterben will, wenn der Platon vollendet ist“. Schleiermachers Übersetzung des Platon......Page 38 „Im Anfang war das Wort“. Ein Übersetzungsproblem und seine hermeneutischen Grundlagen......Page 58 Für wen übersetzen? Beobachtungen in Übersetzungsvorreden......Page 70 Annäherungen an Wielands Lukian: Zum wirkungs- und rezeptionsästhetischen Umgang mit Übersetzungen aus der Weimarer Klassik......Page 90 Der Übersetzungsbetrieb des 18. und 19. Jahrhunderts aus soziologischer Sicht......Page 112 Historismus und Epigonalität. Das Übersetzungskonzept Ulrich von Wilamowitz-Moellendorffs......Page 128 Shakespeare als deutscher Klassiker – die deutschen Übersetzungen von Shakespeares Sonetten zwischen institutioneller Monumentalisierung, nationaler Identitätsfindung und privatem Lesevergnügen......Page 144 „In heiligen Tümern“ – Rudolf Borchardt als Übersetzer antiker Texte und sein Programm ‚schöpferischer Restauration‘ am Beispiel der Altionischen Götterlieder (1924)......Page 164 Geschmack, Einfühlung, Inspiration: Nicht-objektivierbare Größen in Übersetzungsreflexionen......Page 180 Hölderlins Pindar-Übersetzung.Voraussetzungen und Konsequenzen......Page 198 Autorenverzeichnis ......Page 216 Personenregister ......Page 218 Sachregister ......Page 222 Übersetzen stellt einen vielschichtigen Prozess dar, der sowohl Sprache und Kultur des Übersetzenden als auch die Wahrnehmung von Sprache und Kultur des Übersetzten transformiert. Die Diskussion, inwieweit literarische Texte im Hinblick auf ihre individuelle Form und ihren kulturell fremden Gehalt übersetzt werden können, erhielt in Deutschland um 1800 – gerade auch im Zusammenhang mit antiker Literatur – eine neue Qualität; viele der damals aufgeworfenen Fragen prägen bis heute den übersetzungstheoretischen Diskurs. Der Band versammelt Beiträge, die exemplarisch das Übersetzen als hermeneutisches Problem, als Vermittlung, als Suche nach der äquivalenten Form und als schöpferischen Prozess untersuchen. Gegenüber der vorherrschenden dualen Betrachtungsweise, die sich an polaren Schlagwörtern wie „frei / treu", „verfremdend / einbürgernd" u. ä. orientiert, hat dieser Zugriff den Vorteil, dass verschiedene Konzeptionen und Funktionen des Übersetzens sich nicht von vornherein gegenseitig ausschließen, sondern in unterschiedlichen Gewichtungen auch zusammen auftreten können und so eine differenziertere Bestimmung des komplexen Vorgangs des Übersetzens ermöglichen.

Although Antiquity itself has been intensively researched, together with its reception, to date this has largely happened in a compartmentalized fashion. This series presents for the first time an interdisciplinary contextualization of the productive acquisitions and transformations of the arts and sciences of Antiquity in the slow process of the European societies constructing a scientific system and their own cultural identity, a process which started in the Middle Ages and has continued up to the Modern Age.

The series is a product of work in the Collaborative Research Centre “Transformations of Antiquity” and the “August Boeckh Centre of Antiquity” at the Humboldt University of Berlin. Their individual projects examine transformational processes on three levels in particular ‒ the constitutive function of Antiquity in the formation of the European knowledge society, the role of Antiquity in the genesis of modern cultural identities and self-constructions, and the forms of reception in art, literature, translation and media.

Biographical note: Martin Harbsmeier, Josefine Kitzbichler, Katja Lubitz und Nina Mindt, Humboldt-Universität zu Berlin
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