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Übergänge : Literatur, Sozialisation und Literarisches Lernen

معرفی کتاب «Übergänge : Literatur, Sozialisation und Literarisches Lernen» نوشتهٔ Ulf Abraham (auth.)، منتشرشده توسط نشر VS Verlag für Sozialwissenschaften در سال 1998. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Professor Dr. Ulf Abraham ist Inhaber des Lehrstuhls für Didaktik der Deutschen Sprache und Literatur an der Julius-Maximilian-Universität Würzburg. Was ist "Literarische Sozialisation"? Man ist in der Pädagogik, Literaturwissen schaft und Deutschdidaktik recht lange ohne diesen Begriff ausgekommen; wieso und wozu wird er nun - seit gut zehn Jahren - so dringend gebraucht? Die verdienst volle Überblicksdarstellung von EGGERT/GARBE (1995, 1) sagt, Literarische Soziali sation als Forschungsgebiet befasse sich mit dem "Wissen zur Beantwortung der Frage, wie jemand im Zeitalter von Computer und Fernsehen dauerhafte Lesege wohnheiten ausbildet". Eine Ergänzung ist allerdings anzubringen: Warum soll je 1 mand überhaupt Lesegewohnheiten ausbilden in der Mediengesellschaft? Ist nicht schon die "Art und Stellung des Literar-Ästhetischen in der Gegenwartskultur" (ebd., 4) zu einer vernachlässigbaren Randgröße geworden? Findet man es denn noch, um es zu beschreiben: Das "Literarische" im "Sozialisationsprozess"? Es geht hier nicht um ein weiteres Lamento über die Bedrohung der Literatur durch mediale Rezeptionsgewohnheiten. Zur Diskussion steht vielmehr Art und Funktion des Literaturgebrauchs in der Schule der neunziger Jahre, und zwar vor dem Hinter grund literaturwissenschaftlicher und -didaktischer sowie psychologischer und so zialwissenschaftlicher Erkenntnisse der beiden vergangenen Jahrzehnte. "Literari sche Sozialisation" als didaktisches Forschungsgebiet soll dabei bezogen werden auf "Sozialisation in der Literatur" als germanistische Fragestellung: Der in litera rischen Texten geführte pädagogische Diskurs ist - in Teil I - zu entziffern vor dem Hintergrund dessen, was wir über Sozialisation heute wissen und was alle Soziali sationsinstanzen einschließt 'Sozialisation'ist Thema vieler literarischer Texte der Kinder-, Jugend-, Unterhaltungs- und Kanonliteratur. Ausgewählt nach Gesichtspunkten der Ergiebigkeit für eine thematische Analyse und der Brauchbarkeit für literarisches Lernen in der Schule, werden die Texte in Teil I des Buches vor dem Hintergrund aktueller Erkenntnisse über Sozialisation in der Mediengesellschaft untersucht. In Teil II wird eine erweiterte Auswahl an literarischen Texten zum Thema Sozialisation im Hinblick auf ihre Eignung für den Unterricht untersucht und kommentiert. Beide Teile gehen vom Begriff des Übergangs aus, der drei Bedeutungen hat: Entwicklungspsychologisch bezeichnet er die Lösung von überwundenen Entwicklungsphasen; anthropologisch den Wechsel von der Realität der eigenen Lebenswelt in den imaginären Raum der literarischen Fantasie; und tiefenpsychologisch das Eintauchen in ein sog. Lesemoratorium. In allen drei Bedeutungen gründet und fundiert'Übergang'literarische Kompetenz und gehört zu einer gelingenden Selbstsozialisation. Front Matter....Pages 1-9 Einleitung....Pages 11-14 Lesegeschichten: Lesesozialisaton als literarisches Motiv und Forschungsgegenstand....Pages 15-34 Lerngeschichten: Sozialisation in der Literatur und in der Theorie....Pages 35-64 Übergangsgeschichten I: “Literarisches Verstehen” als Besetzung von Übergangsräumen....Pages 65-89 Übergangsgeschichten II: Adoleszenzliteratur und literarische Adoleszenz....Pages 90-131 Literarisches Lernen in der Medienumwelt....Pages 132-155 Lesen und Literaturgebrauch als Initiation in das kulturelle Gedächtnis....Pages 156-184 Lesedidaktik: Literaturgebrauch im Deutschunterricht....Pages 185-231 Literaturdidaktik: Lektüre und Bildungstradition....Pages 232-272 Resümee und Ausblick: Literarische Sozialisation und Lese(r)förderung in der Lehrerbildung in der Mediengesellschaft....Pages 273-276 Back Matter....Pages 277-299 Ulf Abraham. Includes Bibliographical References (p. [277]-295) And Index.
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