Typenglishbildung in der Sozialwissenglishschaftlichenglish Umweltforschung
معرفی کتاب «Typenglishbildung in der Sozialwissenglishschaftlichenglish Umweltforschung» نوشتهٔ Udo Kuckartz (auth.), Gerhard de Haan, Ernst-Dieter Lantermann, Volker Linneweber, Fritz Reusswig (eds.)، منتشرشده توسط نشر VS Verlag für Sozialwissenschaften. in Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH در سال 2001. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Der Band diskutiert methodische Ansätze in der Typenbildung im Bereich der sozialwissenschaftlichen Umweltforschung. Bei Typologisierungen geht es zum einen darum, heterogene Datenmengen überschaubar und analytisch fassbar zu machen, um zum anderen die Forschungsergebnisse nicht nur wissenschaftlich, sondern auch für die pädagogische und psychologische Praxis oder für politische Entscheidungen brauchbar zu machen. Der Band diskutiert verschiedene aktuelle Einsatz- und Umsetzungsformen sowie den Nutzen unterschiedlicher Typologisierungsansätze als sozialwissenschaftliche Forschungsmethoden in Umweltpädagogik, -psychologie und -soziologie. Typenbildungen erfahren in den Sozialwissenschaften eine zunehmende Beachtung. Sie dienen dazu, die wahrgenommene Realität in sinnvollen Beziehungen so zusammenzufassen, dass Differenzen wie Homogenitäten zwischen den Gruppierungen kenntlich werden. Ihre wachsende Attraktivi tät dürfte einerseits mit den Schwächen zusammenhängen, die lineare Inter pretationsmuster angesichts der sich stetig erweiternden Komplexität und Ausdifferenzierung der Gesellschaft, der individuellen Einstellungen und Handlungsmuster mit sich bringt. Sie dürfte andererseits insbesondere der Professionalisierung der qualitativen Sozialforschung geschuldet sein. Die Aussagekraft von linearen Analysekonzepten, die mit Mittelwerten und Standardabweichungen operieren, verflüchtigt sich in der pluralen, von Optionen und Flexibilität gekennzeichneten Gesellschaft zumindest dort, wo der Forschungsgegenstand selbst den modemen Entwicklungen eben dieser Gesellschaft geschuldet ist und deren Interdependenzen und Wechselwirkun gen in sich noch einmal spiegelt. Darin aber ist ein wesentliches Merkmal der Ökologie zu identifizieren: Ob diese in den Naturwissenschaften oder in den Sozial-und Geisteswissenschaften behandelt wird, in jedem Fall gilt, dass die Komplexität der Ökologie nur mit differenzierten, inter- oder transdisziplinären Methoden hinreichend genau erfasst werden kann. Diese stellen gerade nicht auf lineare Prozesse ab, sondern auf das Bündeln von Indikatoren, aufs Segmentieren und Differenzieren. So wird man heute mit Hilfe von Kenntnissen über den Bildungsstand, das Alter, Geschlecht, die berufliche Tätigkeit, die Präferenz tUr eine bestimmte politische Partei und das Einkommen einer Person kaum noch ein größeres Maß an Varianz hinsichtlich des Umweltbewusstseinsaufklären können, solange man die Faktoren in linearen, am Mittelwert orientierten Analysen nutzt und nicht noch nach anderen, disaggregierenden, weiter differenzierenden Faktoren und Methoden sucht. Front Matter....Pages 1-13 Front Matter....Pages 15-15 Aggregation und Dis-Aggregation in der sozialwissenschaftlichen Umweltforschung....Pages 17-38 Zur Herausforderung, verschiedene Typen unter einen Hut zu bringen....Pages 39-55 Typspezifische Strategien des Umgangs mit komplexen Umwelten....Pages 57-67 Die Leitbildanalyse....Pages 69-106 Typen von Umwelthandeln im Berufs- und Privatleben....Pages 107-126 Sozial-ökologische Typologisierung zwischen Zielgruppensegmentation und Sozialstrukturanalyse....Pages 127-138 Front Matter....Pages 139-139 Idealtypen in der sozialwissenschaftlichen Umweltforschung....Pages 141-152 Lebensstiltypen und Umwelt....Pages 153-168 Lebensstilanalysen in der Marktforschung....Pages 169-183 „Umweltmentalitäten“ in Ostdeutschland....Pages 185-205 Front Matter....Pages 207-207 Akteure in der Umweltbewertung und -nutzung....Pages 209-225 Typenbildung im Rahmen der Leitbildanalyse....Pages 227-241 Möglichkeiten und Grenzen von „empirischen“ Naturerfahrungstypen in der Umweltbildung....Pages 243-259 Wege durchs Dickicht....Pages 261-277 Vom Nutzen und Nachteil der Typenbildung für (Umwelt-)Bildungsprozesse....Pages 279-291 Typisierung des Umweltmanagements von Kindern und Jugendlichen in Greenteams mittels der Methode der Clusteranalyse....Pages 293-309 Typenbildung am Beispiel ‚Kontrollwahrnehmungen bei Kindern‘....Pages 311-321 Back Matter....Pages 323-328
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