معرفی کتاب «Trobairitz : Der Beitrag der Frau in der altokzitanischen höfischen Lyrik. Edition des Gesamtkorpus» نوشتهٔ Rieger, Angelica، منتشرشده توسط نشر Max Niemeyer Verlag در سال 1991. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Über viele Jahre haben mich die Trobadors und Trobairitz begleitet, und es ist an der Zeit, all jenen zu danken, die mich mit ihnen bekannt ge- macht haben, mir bei der Vertiefung ihrer Kenntnis zur Seite standen und zur Vollendung dieser Hommage an ihre Lieder beitrugen.Die Entdeckung der Welt der Trobadors und das philologische Rüst- zeug für den Umgang mit ihren Werken verdanke ich Professor Dr. W. Th. Elwert, dessen Einführung in die Provenzalistik mein Interesse an der Trobadorlyrik weckte und den Grundstein zum Besuch eines Troba- dor-Seminars seines Lehrstuhl-Nachfolgers, Professor Dr. Kurt Ringger, legte. Aus der in dessen Seminaren stets fruchtbaren Diskussion entwik- kelte sich meine erste wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den Tro- badors in Form einer Magisterarbeit über die fin'amor, bei der Professor Elwert als Korreferent zeichnete. Professor Ringger betreute sie mit ebensolchem Enthusiasmus wie meine nachfolgenden Vorträge und Ver- öffentlichungen zur Trobadorlyrik und entsprach auch mit der ihm eige- nen Begeisterung meinem Wunsch, den in der Magisterarbeit zu kurz ge- kommenen Liedern der Trobairitz eine Dissertation zu widmen. Ihren Abschluß hat er nicht erlebt, mein Dank an den unvergessenen Lehrer und Menschen Kurt Ringger erreicht ihn nicht mehr.In vorbildlicher Weise nahmen sich seine Freunde und Kollegen der verwaisten Dissertation und ihrer Autorin an. Ihnen danke ich auch an seiner statt. Professor Dr. W. Th. Elwert, der auch zu Lebzeiten Professor Ringgers meine wissenschaftliche Arbeit stets mit Interesse verfolgte und den sich Professor Ringger als Korreferenten gewünscht hatte, danke ich für die großzügige Bereitschaft, die Betreuung der Arbeit ganz zu über- nehmen. Professor Dr. Dr. h. c. Max Pfister danke ich für die schöne und ermutigende Geste, mit der er als auswärtiger Gutachter das Korreferat auf sich nahm. ... Vorwort 9 Vorbemerkung zum Editionsverfahren 11 Konkordanzen 13 Abkürzungsverzeichnis 14 I Einleitung 15 1 Zielsetzung 15 2 Terminologie 16 3 Rezeptionsgeschichte und Forschungsüberblick 21 3.1 Kleine Rezeptionsgeschichte (14.-18. Jahrhundert) 21 3.2 Literaturgeschichten und Anthologien im 19. Jahrhundert 30 3.3 Die Trobairitz in der Trobador-Forschung seit 1888 33 3.4 Die Entwicklung der Trobairitz-Forschung seit den siebziger Jahren 36 II Überlegungen zur Frau als lyrischem Ich 43 1 Die Identifikation der Frau als lyrisches Ich 43 1.1 Sprachliche Identifikationskriterien 44 1.1.1 Feminine Adjektive und Partizipien 44 1.1.2 Die Benennung des Partners oder der Geschlechtsgenossin 47 1.1.3 Die direkte Anrede des Partners oder der Partnerin 53 1.1.4 Die Frau stellt sich selbst vor 58 1.2 Inhaltliche Identifikationskriterien 59 1.3 Die Textüberlieferung 61 1.3.1 Überblick über die Handschriften 61 1.3.2 Frauennamen in den Liederhandschriften 63 1.3.3 Vidas und razos zu Frauengestalten 68 1.3.4 Das Bild der Frau in den illuminierten Handschriften 71 1.4 Anonyme Frauenstimmen 80 2 Die Klassifikation der Texte 84 2.1 Eingrenzung des Textkorpus 87 2.1.1 Ausschluß traditionell dem Korpus zugeordneter Texte ohne Frauenstimme 87 2.1.2 Ausschluß der bei den Trobadors zitierten Frauenstimmen 90 2.1.3 Ausgrenzung der «genres popularisants» 93 2.2 Die Ordnung des Textkorpus 97 2.2.1 Die Frau als Dialogpartnerin 98 2.2.2 Die Frau als alleiniges lyrisches Ich 104 2.3 Tabellarisches Arbeitskorpus 104 III Einzeldarstellungen 109 1 Trobairitz ohne Textüberlieferungen 109 1.1 Aus der Überlieferungsgeschichte 110 1.1.1 Die Hofdame von domna N’Agnes 110 1.1.2 Caudairenga 114 1.1.3 Die joglaressa Guillelma Monja 121 1.2 Francesco da Barberino 124 1.2.1 Blanceman 125 1.2.2 Gibt es eine zweite Comtessa de Dia? 134 1.2.3 Lisa de Londres 151 1.3 Giovanni Maria Barbieri: Guiscarda 153 1.4 Jehan de Nostredame 155 1.4.1 Blankaflour alias Blanche oder Flandrina de Flassans 155 1.4.2 Huguette des Baulx 158 1.4.3 Marcabruna 160 1.4.4 Lauretta de Sade und ihre Tante Phanetta de Ganteimes 163 1.4.5 Die Ehefrau Bertrands de Pezars 165 1.5 Anton Domenico Norcia: Margarida, Elionors, Sancha und Biatritz, die Töchter Raimon Berenguiers 167 2 Die dialogisierende Frau: tenso, partimen und Coblenwechsel 170 2.1 Das Gespräch von Frau zu Frau 170 2.2 Die Frau als Partnerin des Trobadors 198 2.2.1 Namentlich bekannte Partnerinnen 198 2.2.2 Die sich hinter einer Initiale verbergende Partnerin 307 2.2.3 Anonyme Dialogpartnerinnen 323 2.2.4 Die Frauenstimme im Rollenspiel 477 3 Die Frau als alleiniges lyrisches Ich 495 3.1 Die canso 495 3.1.1 N’Azalais de Porcairagues 496 3.1.2 Na Bieiris de Romans 521 3.1.3 Na Castelloza 534 3.1.4 Na Clara d’Anduza 586 3.1.5 La Comtessa de Dia 601 3.1.6 Eine kanzonenartige anonyme dansa 643 3.2 Coblas und Fragmente 656 3.2.1 Na Tibors de Sarenom 657 3.2.2 Eine anonyme cobla 668 3.2.3 Eine anonyme cobla dobla 673 3.3 Der anonyme planh einer Frau 678 3.4 Der salut von N’Azalais d’Altier 691 3.5 Die Frauenstimme im sirventes 706 3.5.1 Sirventes gegen eine restriktive Kleiderordnung 707 3.5.2 Sirventes gegen Marcabru und die misogynen Trobadors 720 3.5.3 Na Gormonda de Monpeslier: Gegen das Rom-sirventes von Guillem Figueira 730 IV Schlußwort 745 Literaturverzeichnis 749 Wortregister 779 Die im Jahre 1905 von Gustav Gröber ins Leben gerufene Reihe der Beihefte zur Zeitschrift für romanische Philologie zählt zu den renommiertesten Fachpublikationen der Romanistik. Die Beihefte pflegen ein gesamtromanisches Profil, das neben den Nationalsprachen auch die weniger im Fokus stehenden romanischen Sprachen mit einschließt. Zur Begutachtung können eingereicht werden: Monographien und Sammelbände zur Sprachwissenschaft in ihrer ganzen Breite, zur mediävistischen Literaturwissenschaft und zur Editionsphilologie. Mögliche Publikationssprachen sind Französisch, Spanisch, Portugiesisch, Italienisch und Rumänisch sowie Deutsch und Englisch. Sammelbände sollten thematisch und sprachlich in sich möglichst einheitlich gehalten sein.
The book series Beihefte zur Zeitschrift für romanische Philologie, founded by Gustav Gröber in 1905, is among the most renowned publications in Romance Studies. It covers the entire field of Romance linguistics, including the national languages as well as the lesser studied Romance languages.
The editors welcome submissions of high-quality monographs and collected volumes on all areas of linguistic research, on medieval literature and on textual criticism. The publication languages of the series are French, Spanish, Portuguese, Italian and Romanian as well as German and English. Each collected volume should be as uniform as possible in its contents and in the choice of languages.