معرفی کتاب «Traumatische Texturen : Der 11. September in der deutschen Gegenwartsliteratur» نوشتهٔ Heide Reinhäckel، منتشرشده توسط نشر Transcript; Transcript Verlag در سال 2012. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
Der 11. September gilt als epochale Zäsur, kulturelles Trauma und globales Medienereignis, das die Verknüpfung von Politik, Visualität und Geschichte verdeutlicht hat. Wie verhält sich die deutsche Gegenwartsliteratur angesichts der Medienkonkurrenz und der Inkommensurabilität dieses Ereignisses? Wie schreiben Autoren über die wirkmächtigen Bilderwelten und politischen Folgen der New Yorker Terroranschläge? Heide Reinhäckel untersucht in ihrem Buch die Literarisierungen des 11. September im Zeitraum 2001-2010 und analysiert die dabei zum Einsatz kommenden Themen und Textverfahren in der deutschen Gegenwartsliteratur. Sie liefert so - ein Jahrzehnt nach 9/11 - einen aktuellen Beitrag zur jüngsten deutschen Literaturgeschichte. 11. September,9/11,Medienereignis,Literatur,Trauma,Terrorismus,Amerika,Germanistik,Cultural Studies,Literaturwissenschaft,Literature,Terrorism,America,German Literature,Literary Studies Inhalt Einleitung 1. Narrative, Bilder und Topoi des Medienereignisses 11. September 1. „Live Broadcasting of History“: Krisenberichterstattung und Medienereignis 2. „Es wird nichts mehr so sein, wie es war“: Kulturelle Krisenerzählungen 3. „Im Rein-Raum der Global City“: Global Village, Ground Zero und Wounded New York 4. „Ökonomien und Politiken des Visuellen“: WTC Bildkomplex und Bilderkrieg 5. „The Spectacle of Trauma“: Mediale Urszene, Wound Culture und Erinnerungskultur 2. Lektüren Das Symbolsystem Literatur und das Medienereignis 11. September Literatur als Echtzeit-Inszenierung zwischen Blogosphäre, New Journalism und Dokumentarismus 1. „Katastrophen korrigieren Lebensläufe“: Else Buschheuers New York Tagebuch (2001) als Extremfall literarischen Bloggens 2. „diese unterwanderung der dokumentarischen form“: Kathrin Rögglas really ground zero (2001) als New Journalism aus SoHo 3. „auf allen Kanälen plötzlich Bilder“: Ulrich Peltzers Bryant Park (2002) als New York-Erzählung mit Medienprotokoll 4. Fazit: Semi-dokumentarische Erlebnisästhetik, E-Mail-Protokolle und Medienamateure Literarische Schauplätze und Amerikabilder 1. New York: „Tattooed City“: Ulrich Peltzers Bryant Park (2002) als semiotische Stadtanalyse und Prekaritätsstudie 2. London: „Immer die Gegenseite des eigenen Lebens“: Enträumlichungsstrategien in Katharina Hackers Die Habenichtse (2006) 3. New York, Marfa, Los Angeles: „Jeder betritt Amerika in seinen Träumen zuerst“: Thomas Hettches Woraus wir gemacht sind (2006) als transatlantische Traumdeutung 4. „dieses seltsam fragmentierte stadtbild“: Kathrin Rögglas disaster awareness fair. zum katastrophischen in stadt, land und film (2006) als urbane „katastrophengrammatik“ 5. Astroland: „meine 9/11-Geschichte“: Thomas Pletzingers Bestattung eines Hundes (2008) als Ethnographie einer Krise 6. Fazit: Textstadt New York, Imperium und Sozialkatastrophe Terrorismus-Narrative seit 2001 1. „Liebe in Zeiten der Diskursanalyse, eines verschlissenen Alltags, prekärer Verhältnisse“: Ulrich Peltzers Teil der Lösung (2007) als kritischer Gegenwartsroman 2. „Steht auf. Bildet Barrikaden. Versammelt euch“: Michael Kumpfmüllers Nachricht an alle (2008) als Variation einer Politformel 3. „Gespräche über den Deutschen Herbst“: Bernhard Schlinks Das Wochenende (2008) als letzter RAF-Roman 4. „Etwas gewissermaßen Überlebendes“: Sherko Fatahs Das dunkle Schiff (2008) und die Figur des Märtyrers 5. „Embedded Poet“: Tinte, Blut und Öl: Symbolisierungsverfahren in Thomas Lehrs September Fata Morgana (2010) 6. Fazit: RAF, islamistische Märtyrerkultur und soziale Ungleichheiten: Die Wiederkehr des politischen Romans Zehn Jahre 9/11: Ein Schlussbild Literaturverzeichnis Long description: Der 11. September gilt als epochale Zäsur, kulturelles Trauma und globales Medienereignis, das die Verknüpfung von Politik, Visualität und Geschichte verdeutlicht hat. Wie verhält sich die deutsche Gegenwartsliteratur angesichts der Medienkonkurrenz und der Inkommensurabilität dieses Ereignisses? Wie schreiben Autoren über die wirkmächtigen Bilderwelten und politischen Folgen der New Yorker Terroranschläge? Heide Reinhäckel untersucht in ihrem Buch die Literarisierungen des 11. September im Zeitraum 2001-2010 und analysiert die dabei zum Einsatz kommenden Themen und Textverfahren in der deutschen Gegenwartsliteratur. Sie liefert so - ein Jahrzehnt nach 9/11 - einen aktuellen Beitrag zur jüngsten deutschen Literaturgeschichte
Der 11. September gilt als epochale Zäsur, kulturelles Trauma und globales Medienereignis, das die Verknüpfung von Politik, Visualität und Geschichte verdeutlicht hat. Wie verhält sich die deutsche Gegenwartsliteratur angesichts der Medienkonkurrenz und der Inkommensurabilität dieses Ereignisses? Wie schreiben Autoren über die wirkmächtigen Bilderwelten und politischen Folgen der New Yorker Terroranschläge?Heide Reinhäckel untersucht in ihrem Buch die Literarisierungen des 11. September im Zeitraum 2001-2010 und analysiert die dabei zum Einsatz kommenden Themen und Textverfahren in der deutschen Gegenwartsliteratur. Sie liefert so - ein Jahrzehnt nach 9/11 - einen aktuellen Beitrag zur jüngsten deutschen Literaturgeschichte.