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Transkulturalität als Praxis : Unternehmer türkischer Herkunft in Berlin

معرفی کتاب «Transkulturalität als Praxis : Unternehmer türkischer Herkunft in Berlin» نوشتهٔ Robert Pütz، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2004. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Im Mittelpunkt des Buches stehen erzählte Lebensgeschichten von Berliner Unternehmern türkischer Herkunft. Der Autor setzt sich kritisch mit essenzialistischen Kulturkonzepten der immigrant business#off("i")#-Forschung auseinander und stellt die Frage, wie vermeintlich gegebene »kulturelle Grenzen« hergestellt werden und welche Rolle sie im Unternehmensalltag spielen. Hierzu wird das Konzept »Transkulturalität als Praxis« entwickelt. Diese Lesart der Biographien der Unternehmer zeigt nachdrücklich, wie Konstrukte »kultureller Grenzen« Handlungsrelevanz entfalten und wie sie in der Handlungspraxis - indem Akteure unbewusst oder strategisch auf sie rekurrieren - (re-)produziert, aber auch verändert werden. Damit ergänzt die Studie die aktuelle Diskussion über Inter- bzw. Transkulturalität um eine wichtige, innovative Perspektive. Inhalt Kapitel 1: „Der fleißige Mann vom Bosporus“ Einteilung Modellvorstellungen im Forschungsgebiet „Immigrant Business“ Opportunitäten Ressourcen Kritik Zur Konzeptualisierung des Zusammenhangs von Kultur und unternehmerischem Handeln Implikationen des „Cultural Turn“ Transkulturalitat als Praxis Fragestellung und das Problem der „Wiederholung der Zuschreibung“ Methodische Implikationen und Forschungsdesign Narrationen und Biographien Der methodische Dreischritt der Untersuchung Die Darstellungsform Kapitel 2: Unternehmer türkischer Herkunft in Berlin Einwohner türkischer Herkunft in Berlin Berlin als Ziel von Migration Segregation Unternehmer türkischer Herkunft in Berlin Gründungsdynamik Wirtschafts- und sozialstatistische Merkmale Kapitel 3: Die Macht der Strukturcn Rechtliche Rahmenbedingungen Arbeitsmarkt und Erwerbslosigkeit Das Zusammenspiel struktureller Rahmenbedingungen und biographischer Ressourcen Bekir: „Selbständigkeiten kommt von Arbeitslosigkeiten eigentlich“ Mustafa: „Wir sind einfach Auslander, wir müssen Firma gründen“ Kontrastiver Vergleich und Fazit Kapitel 4: Die Konstruktion cincs national etikettierten Nischcnmarktes Modellvorstellungen und makroanalytische Befunde Die Konstruktion eines Marktes als „türkisch“ in Unternehmerbiographien Veli: „Ich bin so'ne Art türkischer Rent-an-expert geworden“ Mehmet: „So lange ich existiere, diese Firma existiert auch“ Kontrastiver Vergleich und Fazit Kapitel 5: Die Konstruktion sozialcr Rcssourccn und Nctzwerke als türkisch Kapitel 6: Strategischc Transkulturalität Kevsan: „Wenn Sie wollen, dass ich 'ne Kurdin bin, dann bin ich 'ne Kurdin. Und wenn Sie sagen, ich soil 'ne Sunnitin sein, dann bin ich 'ne Sunnitin“ Kultur und unternehmerisches Handcln. Die Perspektive der „Transkultiiralitat als Praxis“ Literatur »Robert Pütz bringt den so wichtigen angloamerikanischen Diskurs zum Verhältnis von ethnischen Identitäten und wirtschaftlichem Handeln nach Deutschland. Dabei gelingt es ihm sehr überzeugend, den konstruierten Charakter jedweder Identitäten darzustellen. [...] In einer methodisch ausgesprochen gründlichen Empirie, die besonders in ihrem qualitativ-hermeneutischen Zugang überzeugt, präsentiert der Autor eine reichhaltige und dichte Analyse der institutionellen Strukturen und individueller Lebenswege türkischer Unternehmer. Gerade aufgrund seines eindringlichen, plastischen Charakters ist dieses Buch sicherlich auch für die Lehre zu empfehlen.« Ilse Helbrecht, Die Erde. Zeitschrift der Gesellschaft für Erdkunde zu Berlin, 1 (2005) »Das Buch ist für die Geographie in jedem Fall bereichernd, da es für einen reflektierten Umgang mit ethnischen Kategorisierungen plädiert. Auch ist das Konzept der ›strategischen Transkulturalität‹, das auf den Zusammenhang von Kultur und ökonomischen Handeln verweist, eine Erklärungshilfe für die Herstellung und Entstehung erfolgreichen Unternehmertums.« Felicitas Hillmann, Zeitschrift für Wirtschaftsgeographie, 3-4 (2005) Im Mittelpunkt des Buches stehen erzählte Lebensgeschichten von Berliner Unternehmern türkischer Herkunft. Der Autor setzt sich kritisch mit essenzialistischen Kulturkonzepten der immigrant business-Forschung auseinander und stellt die Frage, wie vermeintlich gegebene »kulturelle Grenzen« hergestellt werden und welche Rolle sie im Unternehmensalltag spielen. Hierzu wird das Konzept »Transkulturalität als Praxis« entwickelt. Diese Lesart der Biographien der Unternehmer zeigt nachdrücklich, wie Konstrukte »kultureller Grenzen« Handlungsrelevanz entfalten und wie sie in der Handlungspraxis - indem Akteure unbewusst oder strategisch auf sie rekurrieren - (re-)produziert, aber auch verändert werden. Damit ergänzt die Studie die aktuelle Diskussion über Inter- bzw. Transkulturalität um eine wichtige, innovative Perspektive. Kultur,Transkulturalität,Unternehmertum,Selbstständigkeit,Migration,Berlin,Raum,Cultural Studies,Kulturwissenschaft,Culture,Space Im Mittelpunkt des Buches stehen erzählte Lebensgeschichten von Berliner Unternehmern türkischer Herkunft. Der Autor setzt sich kritisch mit essenzialistischen Kulturkonzepten der immigrant business-Forschung auseinander und stellt die Frage, wie vermeintlich gegebene "kulturelle Grenzen" hergestellt werden und welche Rolle sie im Unternehmensalltag spielen. Hierzu wird das Konzept "Transkulturalität als Praxis" entwickelt. Diese Lesart der Biographien der Unternehmer zeigt nachdrücklich, wie Konstrukte "kultureller Grenzen" Handlungsrelevanz entfalten und wie sie in der Handlungspraxis - indem Akteure unbewusst oder strategisch auf sie rekurrieren - (re- )produziert, aber auch verändert werden. Damit ergänzt die Studie die aktuelle Diskussion über Inter- bzw. Transkulturalität um eine wichtige, innovative Perspektive.-- Provided by publisher Im Mittelpunkt des Buches stehen erzählte Lebensgeschichten von Berliner Unternehmern türkischer Herkunft. Der Autor setzt sich kritisch mit essenzialistischen Kulturkonzepten der immigrant business -Forschung auseinander und stellt die Frage, wie vermeintlich gegebene »kulturelle Grenzen« hergestellt werden und welche Rolle sie im Unternehmensalltag spielen. Hierzu wird das Konzept »Transkulturalität als Praxis« entwickelt. Diese Lesart der Biographien der Unternehmer zeigt nachdrücklich, wie Konstrukte »kultureller Grenzen« Handlungsrelevanz entfalten und wie sie in der Handlungspraxis - indem Akteure unbewusst oder strategisch auf sie rekurrieren - (re-)produziert, aber auch verändert werden. Damit ergänzt die Studie die aktuelle Diskussion über Inter- bzw. Transkulturalität um eine wichtige, innovative Perspektive.
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