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Transgeschlechtlichkeit und Visualität : Sichtbarkeitsordnungen in Medizin, Subkultur und Spielfilm

معرفی کتاب «Transgeschlechtlichkeit und Visualität : Sichtbarkeitsordnungen in Medizin, Subkultur und Spielfilm» نوشتهٔ Robin K. Saalfeld، منتشرشده توسط نشر Bielefeld University Press. ein Imprint von Roswitha Gost u. Karin Werner - transcript Verlag در سال 2020. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Transgeschlechtliche Menschen werden vermehrt auch in populären Medien dargestellt und repräsentiert. Nicht selten ist diese mediale Sichtbarkeit von Trans* jedoch geprägt von Voyeurismus und Sensationsgier. Robin K. Saalfeld geht daher der Frage nach, wie Transgeschlechtlichkeit visuell konstruiert wird. Dabei nimmt er nicht nur populäre Erzeugnisse wie Spielfilme in den Blick, sondern untersucht auch medizinische und aktivistische Sichtbarkeitspraktiken. Aus der Perspektive einer visuellen Soziologie kann er somit reflektieren, inwiefern es gerade der Konnex von Geschlecht und Körper ist, der die Visualität des Phänomens strukturiert. Cover Inhalt Dank Einleitung Erkenntnisinteresse Forschungsstand Aufbau der Arbeit Sprachliche und begriffliche Entscheidungen Gender_Gap, Gender Sternchen und das Generische Maskulinum Transgeschlechtlichkeit Geschlechtlichkeit Geschlechtsaffirmation und Transition GeschlechtsKörper 1 Vorbemerkungen zum Zusmamenhang von Sichtbarkeit, Diskurs und Geschlecht 1.1 Zum Verhältnis von (Un-)Sichtbarkeit von Geschlecht und Transgeschlechtlichkeit Sichtbarkeitspolitiken (Un-)Sichtbarkeit beim Passing 1.2 ReVIEWing Foucault 1.2.1 Zur Rekonstruktion von Denksystemen in Vorher-Nachher-Bildern 1.2.2 Die Verhaftung von Diskursgegenständen in (Un-)Sichtbarkeitsordnungen 1.2.3 Die Ordnung der Dinge in der Malerei Foucaults Analyse zu „Las Meninas“ 1.2.4 Der ärztliche Blick als Agens der Wahrheitsproduktion 2 Zur Untersuchung von Sichtbarkeiten: Bilder von Transgeschlechtlichkeit interpretieren 2.1 Bilder als Diskurse: Diskursanalytische Forschungsperspektive 2.2 Forschungsmethode: Eine visuelle Grounded Theory Eine Visuelle Grounded Theory 2.3 Sampling und Arbeitsprogramm 2.4 Selbstreflexivität 3 Die Diskursebene der Medizin: Der medizinische Blick und die historische Genese von Transgeschlechtlichkeit als Abnormalität 3.1 Die Medikalisierung der geschlechtszuweisung über ‚hermaphroditen‘ als Vorläufer von transgeschlechtlichkeit Der Hermaphrodit als doppelgeschlechtliches Wesen Die medizinische Erfindung des Geschlechtsdimorphismus Die Suche nach dem ‚wahren‘ Geschlecht 3.2 Der Diskurs über gleichgeschlechtliches Begehren als Diskurs über ‚Zwischengeschlechtlichkeit‘ Das Konzept der Urningsliebe als Gegendiskurs zur Legitimation gleichgeschlechtlichen Begehrens Die ‚conträre Sexualempfindung‘ als Beispiel der beginnenden psychiatrischen Pathologisierung von normabweichenden Geschlechtsentwürfen Krafft-Ebbings Einführung einer graduellen Ordnung der ‚Conträrsexualität‘ Das Konzept der Inversion 3.3 Die Ausdifferenzierung von ‚sexuellen Zwischenstufen‘ und ihre Bildlichkeit „Kaum zu übersehende Mannigfaltigkeiten“ 3.4 Kategoriale Ausdifferenzierungen: die Medikalisierung des ‚Geschlechtswechsels‘ als Erfindung der Transsexualität Christine Jorgensen und die Spektakularisierung ‚geschlechtsangleichender‘ Operationen Die Differenzierung von Transvestismus und Transsexualität 3.5 Das Behandlungsprogramm als Management der ‚Geschlechtsidentitätsstörung‘ und neuere Entwicklung in der Neuroanatomie Neuronale Suchbewegungen nach dem Sitz der Geschlechtsidentität 3.6 Zwischenfazit: Medizin und Transgeschlechtlichkeit – ein visuelles Spannungsverhältnis 4 Die Diskursebene der Transgender Subkultur 4.1 Die Formierung der Transgender Bewegung: Von (trans-)feministischen Kämpfen und Widerständen gegen das psychomedizinische Regime Der Beginn der Transgender Bewegung mit Sandy Stone, Leslie Feinberg und Kate Bornstein Die Trans* Studies als Teil der Transgender Bewegung: Trans* as queer, queer as trans* 4.2 Bilder des modifizierten Körpers Un-normierte Körper 4.3 Bilder des versehrten Körpers 4.4 Hypersichtbare GeschlechtsKörper 4.5 Bilder des androgynen Körpers 4.6 Zwischenfazit: Der transgeschlechtliche Körper als angeeigneter Körper 5 Filmische Diskursebene: Transgender Cinema 5.1 Historiografische Skizze eines Cinema of Gender Role Change und die Entwicklung eines Transgender Cinemas 5.2 Zur Dramaturgie der Trans*Filme 5.3 Körperästhetik der Begrenzung 5.3.1 Die visuelle Strategie der Naked-Body-Shots 5.3.2 Das Spiegelmotiv als visuelle Begrenzung Spiegel als Orte des doing (trans-)gender 5.3.3 Von Spaltungen und Differenzen 5.4 Subjektive Wirklichkeitsebenen: Zur Inszenierung transgeschlechtlicher Erfahrung 5.4.1 Träumen und Fantasieren Visualisierungen einer alternativen Form von Zugehörigkeit 5.4.2 Cisgeschlechtliche Blickregime und der transgeschlechtliche Blick 5.5 Zwischenfazit: Transgender Cinema zwischen VerAnderung und Subversion 6 Fazit: Das visuelle Archiv der Transgeschlechtlichkeit 6.1 Ergebnisse 6.2 Ausblick und Schlussbetrachtungen Literatur Filmverzeichnis Transgeschlechtliche Menschen werden vermehrt auch in populären Medien dargestellt und repräsentiert. Nicht selten ist diese mediale Sichtbarkeit von Trans* jedoch geprägt von Voyeurismus und Sensationsgier. Robin K. Saalfeld geht daher der Frage nach, wie Transgeschlechtlichkeit visuell konstruiert wird. Dabei nimmt er nicht nur populäre Erzeugnisse wie Spielfilme in den Blick, sondern untersucht auch medizinische und aktivistische Sichtbarkeitspraktiken. Aus der Perspektive einer visuellen Soziologie kann er somit reflektieren, inwiefern es gerade der Konnex von Geschlecht und Körper ist, der die Visualität des Phänomens strukturiert. Transgeschlechtlichkeit,Medien,Geschlecht,Körper,Fotografie,Film,Medizin,Populäre Medien,Voyeurismus,Sichtbarkeit,Gender Studies,Queer Theory,Kulturwissenschaft,Transgenderness,Media,Gender,Body,Photography,Medicine,Popular Media,Voyeurism,Visibility,Cultural Studies Long description: Transgeschlechtliche Menschen werden vermehrt auch in populären Medien dargestellt und repräsentiert. Nicht selten ist diese mediale Sichtbarkeit von Trans* jedoch geprägt von Voyeurismus und Sensationsgier. Robin K. Saalfeld geht daher der Frage nach, wie Transgeschlechtlichkeit visuell konstruiert wird. Dabei nimmt er nicht nur populäre Erzeugnisse wie Spielfilme in den Blick, sondern untersucht auch medizinische und aktivistische Sichtbarkeitspraktiken. Aus der Perspektive einer visuellen Soziologie kann er somit reflektieren, inwiefern es gerade der Konnex von Geschlecht und Körper ist, der die Visualität des Phänomens strukturiert Transgeschlechtliche Menschen finden sich vermehrt auch in populären Medien dargestellt und repräsentiert. Nicht selten ist diese mediale Sichtbarkeit von Trans* jedoch geprägt von Voyeurismus und Sensationsgier. Robin K. Saalfeld geht daher der Frage nach, wie Transgeschlechtlichkeit visuell konstruiert wird. Dabei nimmt er nicht nur populäre Erzeugnisse wie Spielfilme in den Blick, sondern untersucht auch medizinische und aktivistische Sichtbarkeitspraktiken. Aus der Perspektive einer visuellen Soziologie kann er somit reflektieren, inwiefern es gerade der Konnex von Geschlecht und Körper ist, der die Visualität des Phänomens strukturiert Biographical note: Robin K. Saalfeld, geb. 1986, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Angewandte Sozialwissenschaften an der Fachhochschule Dortmund, wo er ein Forschungsprojekt zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung von inter- und transgeschlechtlichen Menschen koordiniert. Er lehrt und forscht im Bereich von trans*/queer studies, der Visuellen Soziologie und den Gender Media Studies »Durch die wissenschaftlich weitreichende Argumentationslogik und Interdisziplinarität vor allem eine Bereicherung für die noch sehr jungen deutschen Trans Studies.«Annette Vanagas, GENDER, 3 (2020)
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