معرفی کتاب «Transfer und Modifikation : Die französischen Symbolisten in der deutschsprachigen Lyrik der Moderne (1890-1923)» نوشتهٔ Zanucchi, Mario، منتشرشده توسط نشر de Gruyter GmbH در سال 2016. این کتاب در 2 صفحه، فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.
"This comparative study reconstructs for the first time the reception of French symbolists in German poetry from 1890 to 1923 and illustrates their key role in the modernization of German poetic language."-- Provided by publisher Inhalt Einleitung I Die Lyrik des französischen Symbolismus – Periodisierung und Poetik 1 Die französischen Symbolisten als literarische Gruppe 2 Jean-Moréas’ Symbolismus-Manifest 3 Grundzüge der symbolistischen Poetik 3.1 Die Abkehr vom Naturalismus 3.2 Die Abwendung vom Parnasse und die ›Beseelung‹ der Prosodie: der vers libre 3.3 Die Absage an die Lehrdichtung und an das rhetorische Beredsamkeitsideal 3.4 Der Bruch mit der Erlebnislyrik und die Entpersönlichung 3.5 Metapoiesis und Elitismus 3.6 Überwindung der Zeitlichkeit und mystischer Spiritualismus 3.7 Das Symbol 3.8 Die Synästhesie 3.9 Die Musik als Leitkunst II Literaturkritische und übersetzerische Rezeption 1 Tendenzen der literaturkritischen Rezeption 2 Tendenzen der übersetzerischen Rezeption 3 Georges Baudelaire-Umdichtungen 4 Georges Übersetzungen der europäischen Symbolisten in den Blättern für die Kunst 4.1 Französische Symbolisten: Verlaine, Mallarmé, de Régnier, Moréas, Vielé-Griffin, Stuart Merrill, Albert Saint-Paul, Louis Bertrand 4.1.1 Die Verlaine-Umdichtungen 4.1.2 Die Mallarmé-Umdichtungen 4.2 Präraphaeliten: Rossetti, Dowson, Ruskin, Swinburne 4.3 Der niederländische Symbolismus: Kloos, Gorter, Verwey 4.4 Der dänische Symbolismus: Jacobsen 4.5 Der polnische Symbolismus: Rolicz-Lieder 4.6 Der italienische Symbolismus: D’Annunzio III Die dichterische Rezeption des französischen Symbolismus in der Lyrik des Fin de siècle 1 Kontextualisierung 1.1 Dichterporträts 1.1.1 Stefan George 1.1.2 Der frühe Rainer Maria Rilke 1.1.3 Richard von Schaukal 1.1.4 Emil Rudolf Weiß 1.1.5 Max Dauthendey 1.1.6 Paul Gérardy 1.1.7 Leopold von Andrian 1.1.8 Felix Dörmann 1.1.9 Der frühe Ernst Stadler 1.2 Rezeptions- und Transformationstendenzen 1.2.1 Die Abkehr vom Naturalismus 1.2.2 Symbolistische Formlockerung 1.2.3 Die Absage an die Lehrdichtung und an das rhetorische Beredsamkeitsideal 1.2.4 Der Bruch mit der Erlebnislyrik und die Entpersönlichung 1.2.5 Metapoiesis und Elitismus 1.2.6 Überwindung der Zeitlichkeit und mystischer Spiritualismus 1.2.7 Das Symbol 1.2.8 Die Synästhesie 1.2.9 Die Spannung zwischen Musik und Plastik 1.2.10 Parodistische Brechungen 2 Klassizistischer Symbolismus: Stefan Georges Hymnen (1890) 2.1 Georges Überwindung des Naturalismus und das Ideal der »geistigen kunst« 2.2 »Une révolution inverse«: Georges klassizistische Transformation des Symbolismus 2.3 Poetik und Aufbau 2.4 Die Synthese von Klassizismus und Symbolismus in den Hymnen 2.5 Georges Dialog mit Baudelaire und den französischen Symbolisten 2.6 Symbolistische Kunstsprache 2.7 »Das doch nicht Äußerliche«: Interpunktion und Typographie 2.8 Paradigmatische Gedichtanalysen 2.8.1 Poetische Ordination: Georges Weihe 2.8.2 Diskreditierung der Musik als dionysische Regression: Im Park 3 Nihilistischer Symbolismus: Stefan Georges Algabal (1892) 3.1 Aufbau 3.2 Symbolistische Techniken 3.3 Die transgressive Überformung von Mallarmés Hérodiade 3.4 Georges heimlicher Dialog mit C. F. Meyer 3.5 Paradigmatische Gedichtanalysen 3.5.1 Mimesis des Phantastischen: das Eröffnungsgedicht des Unterreichs 3.5.2 Die Krise des symbolistischen Nihilismus: Algabals Garten IV Symbolismus und Lebensphilosophie 1 Kontextualisierung 1.1 Dichterporträts 1.1.1 Hugo von Hofmannsthal 1.1.2 Rainer Maria Rilke 1.2 Rezeptions- und Transformationstendenzen 1.2.1 Monistische Grundhaltung und Kritik am symbolistischen Dualismus 1.2.2 Neudefinitionen des ›Symbols‹ 1.2.3 Ambivalente Integration des Unästhetischen 2 Kritik und lebensphilosophische Überformung des Symbolismus im Zeichen Nietzsches: Hugo von Hofmannsthals Ausgewählte Gedichte (1903) 2.1 Die Ausgewählten Gedichte in der ersten (1903) und zweiten Ausgabe (1904) 2.2 Vitalistische Transformation des Symbolismus 2.3 Formenvielfalt zwischen Tradition und Innovation 2.4 Ästhetisierung und Dynamisierung 2.5 Symbolistische Evokationskunst 2.6 Traditionsbewusstsein in Hofmannsthals Lyrik 2.7 Paradigmatische Gedichtanalysen 2.7.1 Der Symbolismus als Ausweg aus der epigonalen Krise: Stille (1891) 2.7.2 Der Symbolismus als Bedrohung: Erlebnis (1892) 2.7.3 Die lebensphilosophische Überformung des Symbolismus in Regen in der Dämmerung (1892) 2.7.4 Ironisierung des Symbolismus: Psyche (1892) 3 Rilkes Sonette an Orpheus (1923) 3.1 Die Orpheus-Rezeption im Symbolismus 3.2 Orpheus als Lehrer des ›offenen Lebens‹ 3.3 Vitalistische Entgrenzung der Sonettform 3.4 Die Spannung von Bild und Diskurs 3.5 Die appellative Form 3.6 Die ›Verwandlung‹ 3.7 Die Musik der Argumentation 3.8 Problematisierung des Symbolismus 3.9 Der Dialog mit Paul Valéry 3.9.1 Musikalische Architektur: Valérys Sonett Orphée (1891–1892) und der Essay Paradoxe sur l’Architecte (1891) 3.9.2 ›Figure‹ und ›métamorphose‹ in Valérys Dialog L’Âme et la Danse 3.10 Paradigmatische Gedichtanalysen 3.10.1 Residualsymbolismus: Zur symbolistischen Sternenpoetik im Sonett I 11 3.10.2 »Danse verbale«: zur Valéry-Rezeption im Sonett II 18 V Symbolismus in der Präavantgarde 1 Kontextualisierung 2 Präexpressionistischer Symbolismus: Walter Wenghöfers Der dunkle Saal (1903) 2.1 Ein unbekannter Lyriker des Fin de siècle 2.2 Präexpressionistische Entästhetisierung 2.3 Baudelaire-Rezeption 2.4 Der Dialog mit Verlaine 2.5 Wenghöfer und George 2.6 Paradigmatische Gedichtanalysen 2.6.1 Innere Landschaft als Verlaine-Kontrafaktur 2.6.2 Protoexpressionistische Apokalyptik: Das Ende 3 Von der Décadence zum Verfall: Georg Trakls ›Sammlung 1909‹ 3.1 Zur Baudelaire- und George-Präsenz in der ›Sammlung 1909‹ 3.2 Grenzen von Trakls Symbolismus-Rezeption 3.3 Entästhetisierung und Sinnverlust 3.4 Der Dialog mit Hofmannsthal 3.5 Paradigmatische Gedichtanalyse: Trakls Zigeuner und Baudelaires Bohémiens en voyage Ausblick: Symbolismus in der Avantgarde Schlussbetrachtung Anhang Texteinlagen Texteinlage 1 Texteinlage 2 Texteinlage 3 Texteinlage 4 Texteinlage 5 Abbildungen Bibliographie 1 Philologische und bibliographische Hilfsmittel 2 Primärliteratur 3 Forschungsliteratur Siglenverzeichnis 1 Werkausgaben 2 Weitere siglierte Werkausgaben 3 Zeitschriften, Lexika, Monographien und Bibliographien Register
Die germanistische Forschung fasste den Symbolismus bislang eher als ein transitorisches Phänomen, beschränkte ihn auf die Jahrhundertwende und betrachtete ihn aus einer engen nationalliterarischen Perspektive. Die vorliegende komparatistische Studie rekonstruiert nun erstmals systematisch die Rezeption der französischsprachigen Symbolisten in der deutschen Lyrik von 1890 bis 1923 und verdeutlicht ihre zentrale Rolle in der Modernisierung der deutschen Dichtersprache.
Die Monographie gliedert sich in drei Teile. Der erste Teil ist dem französischen Symbolismus gewidmet. Die zweite Sektion dokumentiert den übersetzerischen Transfer. Der dritte Teil konzentriert sich auf die produktionsästhetische Aneignung und Modifikation der symbolistischen Poetik. Aufgrund ihrer Materialfülle, ihrer Auswertung neuer Quellen und ihrer Einbeziehung zahlreicher in Vergessenheit geratener Dichter stellt diese Monographie ein unverzichtbares Nachschlagewerk zur Geschichte der Symbolismus-Bewegung undder deutsch-französischen Literaturbeziehungen dar.
Die germanistische Forschung fasste den Symbolismus bislang eher als ein transitorisches Phänomen, beschränkte ihn auf die Jahrhundertwende und betrachtete ihn aus einer engen nationalliterarischen Perspektive. Die vorliegende komparatistische Studie rekonstruiert nun erstmals systematisch die Rezeption der französischsprachigen Symbolisten in der deutschen Lyrik von 1890 bis 1923 und verdeutlicht ihre zentrale Rolle in der Modernisierung der deutschen Dichtersprache. Die Monographie gliedert sich in drei Teile. Der erste Teil ist dem französischen Symbolismus gewidmet. Die zweite Sektion dokumentiert den übersetzerischen Transfer. Der dritte Teil konzentriert sich auf die produktionsästhetische Aneignung und Modifikation der symbolistischen Poetik. Aufgrund ihrer Materialfülle, ihrer Auswertung neuer Quellen und ihrer Einbeziehung zahlreicher in Vergessenheit geratener Dichter stellt diese Monographie ein unverzichtbares Nachschlagewerk zur Geschichte der Symbolismus-Bewegung und der deutsch-französischen Literaturbeziehungen dar.