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Transatlantische Ambivalenzen : Studien zur Sozial- und Ideengeschichte des 18. bis 20. Jahrhunderts

معرفی کتاب «Transatlantische Ambivalenzen : Studien zur Sozial- und Ideengeschichte des 18. bis 20. Jahrhunderts» نوشتهٔ Nolte, Paul، منتشرشده توسط نشر OLDENBOURG WISSENSCHAFTSVERLAG در سال 2014. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Close transatlantic relations are no longer taken for granted. Paul Nolte examines the causes of this change and, along the way, analyzes the basic structures of Western modernity from the early modern era until today: revolutionary movements, the creation of the market society, and the origins of republicanism and democracy. His analysis adds historical depth to our snapshot images of German-American relations. * Furnishes a long-term perspective on the history of transatlantic relations, revealing the origins of the market society and republican government Inhalt Einleitung Teil I: Epochen der Moderne 1 Gibt es noch eine Einheit der Neueren Geschichte? 2 Abschied vom 19. Jahrhundert oder Auf der Suche nach einer anderen Moderne 3 1900: Das Ende des 19. und der Beginn des 20. Jahrhunderts in sozialgeschichtlicher Perspektive 4 Die Machbarkeit der Welt. Technik, Gesellschaft und Politik im utopischen 20. Jahrhundert Teil II: Marktgesellschaft, Republik, Revolution: Vom 18. zum 19. Jahrhundert 5 Marktgesellschaft und Republik. Deutschland seit dem 17. Jahrhundert im internationalen Vergleich 6 Die Amerikanische Revolution als Bruch des gesellschaftlichen Bewusstseins. Politischer, ökonomischer und soziokultureller Mentalitätswandel von 1750 bis 1800 7 Der Markt und seine Kultur – ein neues Paradigma der amerikanischen Geschichte? 8 Republicanism, Liberalism, and Market Society: Party Formation and Party Ideology in Germany and the United States, c. 1825–1850 9 Bürgerideal, Gemeinde und Republik. „Klassischer Republikanismus“ im frühen deutschen Liberalismus 10 Verkürzte Erinnerung? 1849 und die vergessene Hälfte der deutschen Revolution 11 Die Beobachtung des Marktes. Überlegungen zur „moralischen Ökonomie“ im 19. Jahrhundert Teil III: Transatlantische Ambivalenzen im 20. Jahrhundert 12 Suche nach Gemeinschaft. Amerikanische Intellektuelle und die Krise des Liberalismus in den 1920er und 1930er Jahren 13 Wildnis und Zähmung. Über amerikanische und europäische Landschaften 14 Gemeinsame Muster und nationale Pfade. Europäisch-atlantische Gesellschaften diesseits und jenseits der „Goldenen Jahre“ 15 Transatlantic Ambivalences: Germany and the United States Since the 1980s Teil IV: Sozialgeschichte und Ideengeschichte 16 Sozialgeschichte und Ideengeschichte. Plädoyer für eine deutsche „Intellectual History“ Verzeichnis der ursprünglichen Druckorte Abkürzungsverzeichnis

Die Selbstverständlichkeit eines engen transatlantischen Verhältnisses zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten von Amerika löst sich auf – Grund genug, nach historischen Wurzeln zu fragen, die tiefer reichen als Politik und Diplomatie, und viel weiter zurück als die Zeitgeschichte seit 1945. Die Beiträge des Berliner Historikers, viele davon bisher unveröffentlicht, nehmen Grundstrukturen der westlichen Moderne seit der Frühen Neuzeit bis in die Gegenwart in den Blick. Sie erkunden revolutionäre Bewegungen seit dem 18. Jahrhundert, die Durchsetzung der Marktgesellschaft, die Ursprünge von Republikanismus und Demokratie, die Reaktionen von Intellektuellen auf die Krisen des 20. Jahrhunderts. Paul Noltes Analysen verbinden Materialitäten und Mentalitäten, sie erkunden auch programmatisch Wege einer Verbindung von Sozialgeschichte und Ideengeschichte. So entsteht ein facettenreiches Bild der transatlantischen Moderne, das den Momentaufnahmen deutsch-amerikanischer Beziehungen ihre Tiefenschärfe zurückgibt.

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