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Topografien des Blicks : Eine Phänomenologie literarischer Orientalismen des 19. Jahrhunderts in Frankreich

معرفی کتاب «Topografien des Blicks : Eine Phänomenologie literarischer Orientalismen des 19. Jahrhunderts in Frankreich» نوشتهٔ Susanne Stemmler، منتشرشده توسط نشر Transcript Verlag f ur Kommunikation در سال 2015. این کتاب در فرمت pdf، زبان آلمانی ارائه شده است.

Literarische Beschreibungen des 'Orients' erleben im Frankreich des 19. Jahrhunderts eine Blütezeit. Sie korrespondieren mit dem Wandel von Medium und Visualität. In Texten Nervals, Gautiers, Flauberts und Maupassants bis hin zu Loti artikulieren sich Verhältnisse zum 'Anderen' auch als räumliche Bewegungen des Blicks. Anhand typischer Konstellationen - Schleier, Monstrosität und Rausch - entwirft die Studie eine Phänomenologie literarischer Orientalismen. Die interdisziplinäre VerschränÝ kung mit postkolonialen Fragestellungen positioniert Edward Saids __Orientalismus__-These im erweiterten Spannungsfeld einer transkulturellen Topografie des Blicks. INHALT EINFÜHRUNG II RÄUME DER ÜRIENTALISMEN 1 Edward Saids Orientatism: a catibanic viewpoint 2 Jenseits der Differenz 3 Homi K. Bhabha: the disp/acing gaze 4 Radikaler Orientalismus III BLICK 1 Sehen und Subjekt 1.1 Identifizieren/Verschwinden Wissen 49 Paradigma Fotografie 1.2 Sehen und Macht Kontrolle Perspektivierung/Einstellung gendered gazes 1.3 Sehen versus Blick Sich sehen Sehen Spaltung von Auge und Blick Bildschirm und Fleck Jenseits des Sehens 2 Sehen als Berühren: Blick 2.1 Chiasmen 2.2 Poiesis und Leibgebundenheit 2.3 Fleisch der Welt: Textur 2.4 Sichtbares/Unsichtbares 3 Topografien 3.1 Blick-Räume 3.2 Zwischenräume/Gesten des Blicks 4 Punktierungen 4.1 Blick und Anderer 4.2 Punctum 5 Blick/Text IV KONSTELLATIONEN DES BLICKS 1 Schleier 1.1 Metapher Schleier Enthüllen und Wissen Voyeur-valeur- Blicke in den Harem Zwischenraum/ Materialität/Text 1.2 Entschleiern Nerval: »Pourquoi passer si vite?« Innehalten: Gautiers Roman de Ia momie Maskeraden des nervalsehen Erzählers Kontextualisierte Nacktheit Fetischisierung in Flauberts Voyage en Orient 1.3 Verhüllen Lotis Aziyade: Verbot und derive Zwischenräume bei Gautier und Nerval Erotik des Schleiers: Salammbô 1.4 Verschwinden Entzug des Anderen: Maupassant und Gautier 1.5 L'Orient voilé 2 Monströses und Melancholie 2.1 Salammbô: Appetit des Auges Herausforderung Stereotyp Monster im Zeichen 2.2 Folie de voir und délire: Salammbô Beute/Opfer/ Sklave Überquellen des Sehens- L'informe 2.3 Flaubert: Obszönes und Abjektes 2.4 Lotis masochistischer Blick 2.5 Blick und Melancholie Nerval: »Le soleil noir de la mélancolie« Flaubert: »Voilà le vrai orient.« Lotis fotografische Erinnerungsbilder 3 Rausch 3.1 Wahrnehmungsänderung: Gautier und Maupassant 3.2 Gautier: »Barbares esthétisés« 3.3 Maupassant:»Tout est là.« 3.4 Maupassant: »Comment l'exprimer?« 3.5 Ornamente des Blicks Arabesken: Maupassant und Gautier 3.6 Rausch als »Kraft des Blicks« Haschischclub und Opiumpfeife: Blick der Dinge Gautier und Maupassant: Berauschte Räume Gautier: Ornamentale Prosa 3.7 Désir de l'Orient V EPILOG LITERATUR

Literarische Beschreibungen des 'Orients' erleben im Frankreich des 19. Jahrhunderts eine Blütezeit. Sie korrespondieren mit dem Wandel von Medium und Visualität. In Texten Nervals, Gautiers, Flauberts und Maupassants bis hin zu Loti artikulieren sich Verhältnisse zum 'Anderen' auch als räumliche Bewegungen des Blicks. Anhand typischer Konstellationen - Schleier, Monstrosität und Rausch - entwirft die Studie eine Phänomenologie literarischer Orientalismen. Die interdisziplinäre Verschränkung mit postkolonialen Fragestellungen positioniert Edward Saids Orientalismus-These im erweiterten Spannungsfeld einer transkulturellen Topografie des Blicks.

Literarische Beschreibungen des 'Orients' erleben im Frankreich des 19. Jahrhunderts eine Blütezeit. Sie korrespondieren mit dem Wandel von Medium und Visualität. In Texten Nervals, Gautiers, Flauberts und Maupassants bis hin zu Loti artikulieren sich Verhältnisse zum 'Anderen' auch als räumliche Bewegungen des Blicks. Anhand typischer Konstellationen - Schleier, Monstrosität und Rausch - entwirft die Studie eine Phänomenologie literarischer Orientalismen. Die interdisziplinäre VerschränÝ kung mit postkolonialen Fragestellungen positioniert Edward Saids Orientalismus -These im erweiterten Spannungsfeld einer transkulturellen Topografie des Blicks. Susanne Stemmler. Includes Bibliographical References (p. 233-263).
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